Beiträge von Quittengelee
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Ich bezweifle, dass man bei einem Ein- oder Zweistundenfach einen guten Überblick über die stilleren SuS hat. Ist doch eigentlich recht einfach: Wenn man ab und an schriftliche Kontrollen schreibt und gezielt Leuten Fragen stellt, muss man nicht mit der "Mitarbeit" rumrätseln.
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Danke, ja, ist wahrscheinlich besser. Ich neige dazu, zu viel zu zweifeln, aber letztlich hat man auch nur einen Körper...
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Antwort "Schau in die VwV".
(Welche? Wo?)
Die Verwaltungsvorschrift heißt übrigens VwV Schulfahrten und ist im Internet zu finden.
Mal eine generelle Frage: ist es dir möglich, ganze Sätze zu bilden und deine Anfrage mit "bitte" und "danke" zu versehen?
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Mach doch einfach keinen Ausflug.
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Der Phlebologe möchte beide Rosenvenen veröden und dazu eine Narkose vornehmen. Ich las, dass man bei der Radiowellentherapie nur lokal betäubt, um Nervenschäden zu vermeiden. Außerdem habe ich nur bei einem Bein leichte Beschwerden. Insgesamt erscheint mir der Eingriff übertrieben zu sein, als Privatpatientin wird man ja gerne fix mit allem Möglichen diagnostiziert und behandelt. Der Arzt meinte aber, es werde im Laufe der Jahre bloß schlimmer und würde gerne alles auf einmal machen.
Ich weiß, dass ich hier keinen ärztlichen Rat bekommen kann, aber vielleicht weiß trotzdem jemand mehr. Blind vertrauen und beide Seiten so schnell wie möglich unter leichter Narkose machen lassen? Zweitmeinung einholen? Oder nur die Seite behandeln lassen, die Probleme macht? Ich bin noch verhältnismäßig jung aber familiär vorbelastet...
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Schwarzwaldklinik
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...Und ich habe auch nicht geschrieben, dass ich Argumente dafür sammle, dass "eine Partei doof" sei.
Doch, denn der Titel deines Threads lautet "Argumente gegen die AfD".
Ich verstehe Dich richtig, dass Du der Meinung bist, dass der Einsatz dieser Seite im Unterricht abhängig vom Unterrichtskonzeot und vom Lernziel sei? Ich diese Frage also zusammen mit einer Präsentation meines Unterrichtsentwurfes stellen müsse?
1. Ja
2. Nein, das Ziel des Einsatzes macht aber einen wesentlichen Unterschied.
Wie Userin Chilipaprika schon schrieb, ist der Einsatz von keinem Material per se verboten. Es macht aber halt einen Unterschied, was du damit vorhast. Wenn du die SuS damit "überwältigen" willst, kann der Einsatz halt schon ein Problem sein.
Daher auch die Frage, was du unter "seriöser Quelle" verstehst.
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Im Prinzip ja. Die "russische Mentalität" hat sich jedoch seit 1945 nicht sonderlich geändert in dem Punkt, als dass Stärke bewundert und respektiert wird, wohingegen Schwäche verachtet wird.
So wie die Mehrheit der US-Amerikaner?
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Susannea, wenn du was nicht verstehst, frag doch einfach nach, ich erkläre es gern- der Smiley wirkt immer etwas debil. Du hattest offenbar nie weggelobte Vorgesetzte?
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In Sachsen muss die Schulleitungsperson mindestens 4 Stunden unterrichten nach aller Abminderei.
Da ist Personalmanagement, Schul- und Verwaltungsrecht im Alltag viel entscheidender.
Sicher, das wird die besetzende Behörde hoffentlich auch wissen. Trotzdem landen genug unfähige Leute in (schulischen) Führungspositionen, weil sie nicht mehr unterrichten können und wollen.
Wer eine sehr gute Lehrkraft ist, ist wahrscheinlicher auch eine bessere Führungskraft als es eine schlechte Lehrkraft je sein wird. Die konnte sich nämlich wahrscheinlich schon nicht durchsetzen, organisieren, mit schwierigen Eltern kommunizieren etc.
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...In meiner Realität ist das nur äusserst selten bis, bei genauerem drüber Nachdenken, eigentlich nie der Fall, dass Störenfriede irgendwie heimliche Genies wären. Sie kompensieren in aller Regel einfach nur ihr geistiges Unvermögen.
Ja, dann bewertest du trotzdem ihre Leistung und keine "Mitarbeit", wie du oben schon schriebst.
Im Beispiel mit Memets Kollegen S. hat der Rest der Klasse nichts gesagt, S. hat Blödsinn geredet. Wieso bekommt S. dann eine schlechte Chemienote und der Rest, der schweigend wohlwollend dreinblickte, eine gute Note im Fach?
Bei uns ist es ja tatsächlich umgekehrt: Die Leistungsstarken sind diejenigen, die den Hauptschulabschluss schaffen können. Und das sind häufig auch die Verhaltensauffälligen, weil sie von der Grund- oder Oberschule kommen in der Hoffnung, dass das Verhalten sich bessert, wenn die Anforderungen niedriger sind. Sie stören also und sind den Leistungsanforderungen gewachsen, während die lieben, schwachen "typisch Lernbehinderten" Probleme haben, dem Unterricht verstandesmäßig zu folgen.
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Ein kleiner Ausschnitt der Zeitgeschichte aber ein großer Schritt für die eigene Jugend!
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Bei WOM CDs rauswühlen und anhören.
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Unter anderem deshalb funktionieren sehr viele Schüler im Arbeitsalltag später schon, während sie in der Schule (bei manchen KuK) frei drehen. Ich lese zwischen den Zeilen viel zu viel Nachsicht heraus bei respektlosem Verhalten.
Und ich lese zwischen den Zeilen, dass du Mehmets Kumpel mit schlechten Chemienoten bestrafst, weil er die große Klappe hat. So liest jede was anderes.
Ich für meinen Teil muss mich an meiner Schulart sowieso ab Minute eins durchsetzen, lange bevor ich überhaupt eine Note erteilen kann.
Edit: ich musste in jedem Falle gerade sehr lachen wegen des Beispiels. Was ein verrückter Job manchmal
Kann man die jungen Kerle nicht ein Jahr lang in metallverarbeitende Betriebe oder in die Landwirtschaft schicken, damit sie ihre Energie loswerden? Patenbrigade hieß das im Osten... -
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Jeder Chef, jeder Ausbilder usw. würde so jemandem ein fucking schlechtes Arbeitszeugnis austellen.
(Und bevor du damit kommst, ja einer von tausend mag in der Arbeit nur rumdödeln und dann brillant in 5 Minuten was reißen, was das Unternehmen mehr voran bringt, als andere, die 8 Stunden konzentriert mitarbeiten. Aber das ist ein verdammter Ausnahmefall.
Es geht gar nicht um Ausnahmefälle, sondern ums Prinzip. Ich bin kein Unternehmen, wenn ich eins wäre, würde ich störende Angestellte rauswerfen. Ich bin Lehrerin und muss Kindern irgendwas beibringen. Die Leistungsbewertung bewertet die Leistung, die Kopfnote (in Sachsen gibt es das noch) bewertet das Verhalten bzw. die Mitarbeit. Recht einfach eigentlich. Und wenn einer das Lernziel in 5 min erreicht hat, dann ist das halt sehr gut, auch wenn die Stunde 45 min dauert. Es sei denn, wie irgendwo weiter oben angesprochen, es geht um Arbeit im Labor oder sowas, da ist das fachliche Lernziel vielleicht genaues Arbeiten während der ganzen Phase.
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Aber all die ganzen Störenfriede, die fachlich nichts anzubieten haben und nur stören, die bekommen eine 5. Das sind pro Klasse meist nicht viele. Aber wenn alle KuK die paar wenigen Kandidaten, die es in den Klassen immer gibt, auch deutlich so benoten würden, dann wäre es nicht mehr so ein Durchgeschleife. Und dann würde auch das Verhalten komplett anders werden. Aber es droht ja für viele SuS keine Gefahr, weil KuK keine 5 geben, weil sie Angst vor den Eltern haben, Angst haben es würde auf ihren eigenen Unterricht zurückfallen, Angst haben ein schlechter Pädagoge zu sein, Angst haben von KuK (wie hier im Forum) angegangen zu werden, weil sie angeblich das Verhalten bewertet hättet anstatt die "fachliche Leistung"...
Du verschmischst m.E. wieder Verhalten und Leistung. Wer nix weiß, kriegt die 5, egal ob er stört oder still da sitzt. Was hat das mit irgend einer Angst vor Eltern zu tun? Außerdem gehst du mit dem Vorwurf der Unprofessionalität selbst andere an.
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Da es offenbar niemand genauer weiß, mal ne Idee: was würdest du eine Lehrkraft fragen, die sich auf den Posten bewirbt? Und zwar nicht nur als Kollegin, die wiederum ganz eigene Vorstellungen von einer guten Schulleitung haben mag, sondern auch als "Entscheiderin", die vielleicht jeden Monat so ein Gespräch führt oder ggf. noch Jahrzehnte mit dir zusammenzuarbeiten muss.
Ich hätte gerne eine gefestigte, kommunikative, stressresistente Person mit Erfahrung und Weitsicht. Ich wollte z.B. wissen, welche Führungserfahrung jemand hat, wie er ganz konkret mit Konflikten und Stress umgeht (Elternbeschwerden, gewalttätige Schüler*innen, Kollege hat dieses und jenes Problem, üblicher Schulrechtsfall), was er über Übergang Kiga-GS und GS-weiterführende Schule weiß, welche Kontakte er oder sie bereits mit anderen Institutionen hat. Bissel was Aktuelles über Inklusion und bildungspolitisch Bundeslandspezifisches schadet bestimmt auch nicht.
Aber möglicherweise kommt ja auch irgendwas Weltfremdes aus der Behörde, was nur jemand fragt, der nie selbst unterrichtet, geschweige denn eine Schule geleitet hat, etwa wo du dich in 5 Jahren siehst oder irgendwas mit Visionen.
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Hier wieder mal was gegen langweiliges Badputzen: Originalaufnahmen aus dem Radio zu gesellschaftlich wichtigen Ereignissen. Interessante Momentaufnahmen...
Hier eine Rede von Otto Hahn aus dem Jahr 1962. Ein sympathischer und lustiger Mensch scheint er auf jeden Fall gewesen zu sein:
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