Beiträge von Quittengelee

    Vielen Dank für eure Tipps! Bin in nrw und habe gerade den Bachelor fertig und wollte bereits erste Berufserfahrungen sammeln. Die Unterstufe besteht bei uns aus 1-4. Klasse. In der Klasse sind vermehrt 3. Klässler, viele mit L und S. Ich werde es auf jeden Fall dann mit hören und sprechen versuchen, alles andere macht noch nicht viel Sinn.

    Vielleicht weitere Ideen wie ich dabei den Ablauf variieren kann? Lied - einfache chunks aus dem Lied - nachsprechen lassen- gegenseitig sagen lassen …?

    Ich würde viel mit Bildkarten machen, erst an der Tafel dann in klein als Memory zum Wiederholen. Begriffe zum Essen kann man zum Beispiel auch mit Gegenständen aus der Kinderküche nachspielen, Zahlen wiederholen, indem man auf einem alten Telefon rumtippt- jeder bekommt eine Telefonnummer und dann kann man die anderen "anrufen" etc. So ein bisschen Rollenspiel kommt eigentlich immer gut, bei Verhaltensstörungen allerdings mit Vorsicht zu genießen als Anfänger.

    Ich würde mir außerdem ein Klick-Heft (Cornelsen) zur Orientierung besorgen.

    Jein, ich habe es so verstanden, dass du mir mit deiner Analogie unterstellst, dass ich auf der Seiten der AfD stehe, die alle Migrant*innen mit einem bestimmten Hintergrund weghaben will, weil ich dieses Zitat gebracht habe.

    Mir geht es hier aber nur darum, aufzuzeigen, wie wenig zielführend es ist, das Erfassen solcher Zahlen per se zu verdammen und als rassistisch einzuordnen.

    Wer hat denn das Erfassen von Daten als rassistisch eingeordnet? Rassistisch ist das, was User Gymshark hier aller zwei Tage seit vielen Jahren unter verschiedenen Usernamen von sich gibt. Ich mag nicht nach den Debatten suchen.

    In dem Diskussionsstrang muss man darauf achten, wer sich auf was bezieht.

    Und dazu: nein, diese Straftaten werden nicht von armen jungen Menschen verübt, die keine Liebe erfahren haben und unter zu vielen Ausländern im Bus leiden, sondern von gewaltbereiten Erwachsenen, die im Milieu ähnlich gesinnter Eltern großgeworden sind.

    Abgesehen von deinem unpassenden Verharmlosen durch das "böse junge Rechtsextreme" geht es mir auch nicht um den Vergleich von Straftaten und Herkunft derer, die sie verüben, sondern um die Art der Straftaten. Dabei bezog ich mich auf diesen, in den Raum gestellten Vergleich:

    Zitat

    In Thüringen gab es erneut einen Messerangriff durch einen 27-jährigen Somalier. Das Opfer hat zum Glück leicht verletzt überlebt.

    In NRW gab es ebenfalls einen versuchten Messerangriff durch einen 26-jährigen Deutschen. Es wurde keiner verletzt.

    Was denkst du, aus SH, kannst du den Rassismus erkennen oder soll ichs nochmal erklären? Der Urheber dieser Aussage wird natürlich niemals erklären, warum er immer und immer wieder Fascho-Propaganda betreibt und die Moderation wird niemals begründen, warum er das darf. Ich kann's aber übernehmen, falls was unklar ist.

    Und nach wie vor ist die Arschlochdichte rechts am größten: Über 28.000 Straftaten rechtsmotivierter Angriffe auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.


    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kur…g-pmk-2023.html

    Besonders auffallend ist, dass die Straftaten gegen Geflüchtete deutlich zugenommen haben. Die Polizeibehörden registrierten 2.488 Straftaten gegen Asylbewerber und Asylbewerberinnen, darunter 321 Gewalttaten. Insgesamt ist das ein Anstieg um 75 Prozent.

    Es wurden auch 179 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert. Das ist eine Steigerung von ca. 50 Prozent zum Vorjahr. Die Straftaten gegen Asylbewerber oder ihre Unterkünfte sind fast zu 90 Prozent politisch rechtsmotiviert.

    Dass vom Rechtsextremismus nach wie vor eine besonders hohe Gefahr ausgeht, zeigt sich auch in der Betrachtung der Opferstatistik: 41 Prozent der Opfer von politisch motivierten Gewalttaten wurden von rechtsmotivierten Tätern verletzt. Das ist mit Abstand der größte Teil.

    Wirklich gefährlich sind Leute wie du, Gymshark.

    Ich bin noch relativ am Anfang vom Studium und nein die Schule hat leider kein Lehrwerk.

    Kaufe dir als erstes ein oder zwei Arbeitshefte pro Klassenstufe und kopiere daraus bzw. schau, was in einem Schuljahr etwa zu schaffen ist. Dann verteile die Themen auf deine Unterrichtsstunden. Denke von Ferien zu Ferien, wenn du Noten erteilen musst, kannst du vor jeden Ferien einen Themenblock abschließen.

    Edit: Habt ihr wenigstens einen Lehrplan? Sonst empfehle ich die Sächsischen Lehrpläne, sie sind alle im Internet zu finden und meist sehr ausführlich mit Beispielen versehen etc.

    Wie hoch darf eigentlich der Anteil an rassistischem Murks aus Martin Luther Kings Zeiten sein? Ich fühle mich schon beim ersten Satz unwohl, das Gemeinschaftsgefühl leidet und ich als normale Bevölkerung bin nicht bereit, sowas mitzutragen. Wollen wir abstimmen, wer hier anwesend sein darf?

    Für mich klingt das nicht nach lehrkräftespezifischen Problemen sondern nach Symptomen aus dem Formenkreis von Stress, Ängsten und Depressionen. Selbstverständlich bist du in der Lage, Lehrerin zu werden, wie alle Millionen vor dir auch. Es ist völlig normal, am Anfang ohne Ideen dazustehen. Es fühlt sich nur gerade für dich nicht so an, das kann dir auch in diesem Moment niemand einreden.

    Noch unkreativer wird man nur unter Stress, dessen Aufgabe es ist, lebensnotwendige Dinge gebacken zu kriegen und Kreativität, Konzentration und Nachdenken auf später zu verschieben, so arbeitet unser Gehirn schon viele Jahrtausende erfolgreich. Je mehr du dagegen ankämpfst, desto mehr machen deine Neurotransmitter und Hormone dein Gehirn dicht, also kämpfe nicht gegen sie an, sie haben dich eh im Griff :tanz:

    Also: Ja, die Ideen kommen von deiner Mentorin. Na und? Danke dafür und nun setzt du sie in die Tat um, das reicht für den Anfang völlig aus. Im übrigen wollen Kinder in aller Regel nicht täglich neue tollen Ideen, sie sind froh, wenn sie wissen, dass jede Stunde mehr oder weniger gleich abläuft .

    Noch ein Vorschlag zur Wochenplanung: Versuche, samstags komplett auf Schule zu verzichten. Gehe a) Schwitzen (etwa Radfahren oder Gewichte heben) und mach' b) irgend eine Sache, die du gut kannst und gerne tust, irgendwas, das dir ein vertrautes, gutes Gefühl gibt- Freundin treffen, Romane lesen, Mundharmonika spielen. Erwachsene ticken nämlich genau genommen wie Kinder auch: regelmäßig was Vertrautes gibt Zutrauen in sich und die Welt.

    ... Leider reicht es nun einmal oftmals nicht, nur ganz banal darauf zu setzen, dass die Fürsorgepflicht an so einer Stelle ausreichend sein könnte.

    Das ist aber etwas ganz anderes als das was du geschrieben hattest, nämlich dass der/dem TE bloß was nicht so "gefiele" und wir ja alle mal gerne eine "anstrengende Lerngruppe" loswerden würden. Finde ich zu viel der Interpretation und ja, bissig.

    Vielleicht, um weiter in eine andere Richtung zu interpretieren, wird die (der) TE auch krank, wenn ihr oder ihm weiterhin diese Klasse, dieses Fach, dieser konkrete Umstand zugemutet wird? Dafür muss man noch nicht mal eine Behinderung oder psychische Erkrankung haben. Dass die Person alles ablehnt, was anstrengend ist, kann ich jedenfalls nirgends ablesen.

    Schließlich kannst du nicht immer und allen „schwierigen Lerngruppen“ aus dem Weg gehen in diesem Beruf (auch wenn wir uns das alle manchmal wünschen würden).

    Offenbar schon, bislang ist der Plan ja aufgegangen. Außerdem steht da nichts von immer, sondern von bestimmten Lerngruppen in fachfremdem Unterricht.

    Bei allem Verständnis für gesundheitliche Probleme (das ich als Schwerbehinderte habe) finde ich die Begründung für das Attest und die daraus resultierende Deputatsänderung schon sehr speziell. Wenn das so ohne weiteres (sprich auch ohne vorhandenen GdB) durchgeht öffnet das letztlich Tür und Tor für jedwede Art von Spezialwünschen deinerseits zu deinem Deputat, weil alles, was dir nicht so gut „gefällt“ im Zweifelsfall seelisch nicht aushaltbar ist.

    Warum so bissig? Leute dürfen Probleme haben, auch ohne dass ihnen wer einen Grad der Behinderung attestiert.

    Das wurde mir von einer Bekannten auch vorgeschlagen. Sie war sich allerdings nicht sicher, ob die Stundenzahl auf den Vormittag beschränkt werden kann. Ihr wurde damals ein BV für 5 Stunden gegeben. Wann diese liegen müssen, wurde nicht eingeschränkt.

    Frag die Ärztin, bei mir wäre das damals alles möglich gewesen und ich habe Vollzeit gearbeitet. Es hat ja auch mit Pausenzeiten zu tun.

    Aber welchen Sinn hat das Ganze?

    Okay, man sieht wer gut Deutsch kann und wer nicht (egal ob das Kind selbst oder die Eltern - bei den Kleinen oft - schreiben), wer viel Geld hat und wer nicht, wer bei beiden Eltern das Wochenende verbringt und wer nicht usw.....

    Ich finde die Sensibilität dafür wichtig, das ist vielleicht wirklich nicht jedem bewusst. Aber es ist auch ein Lernfeld wie jedes andere. Ich frage zum Beispiel nach dem Wochenende bewusst auch, ob jemand etwas erzählen möchte, das traurig oder langweilig oder ärgerlich war. Ihr müsst nicht, aber ihr dürft, ich erwarte keine gute-Laune-Geschichten.

    Bei uns ist die Vater-Mutter-Kind-Familie eher die Ausnahme als die Regel. Es ist daher normal, dass Kinder erzählen, sie seien beim Vater gewesen oder die Mutter habe sie in der WG besucht. Es liegt zu guten Teilen auch an der Lehrkraft, was zum "Normalen" erhoben wird. Und wenn wirklich mal jemand in Dubai Urlaub gemacht hat, dann bin ich gespannt, wie es dort war, weil ich selbst noch nie in Dubai war und wenn jemand gezockt hat, dann frage ich eben, was das Kind gespielt hat und welche Skills und Skins es da so gibt, sie wissen, dass ich da digital völlig unnative bin ^^

    Das kommt doch auf die Gruppe und dich an. Wenn du Bock hast, bring es mit und wenn alle stöhnen, dann verabschiedet sich das Tier eben wieder.

    Warum ein Tier unbedingt mit nach Hause genommen werden muss, erschließt sich mir nicht. Aber wenn man das machen möchte, dann schreiben die Kinder natürlich selbst und nicht ihre Eltern. Und falls es zu einem Überbietungswettbewerb kommen sollte, dann thematisiert man das halt, wie jedes andere Problem, das sich im Kosmos Schule auftut.

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