Beiträge von Quittengelee

    Genau, wow.

    Lieber die nächsten Kollegen in die DU schicken?

    Das ist doch im Moment leider das System. Wiedereingliederungen sind individuell betrachtet eine super Sache, aber wie sie derzeit organisiert sind (ohne Ersatz) eine Katastrophe für das restliche System, weil sie voll zu Lasten der anderen Kollegen gehen und wie geschrieben im schlimmsten Fall den nächsten Kollegen über die DU-Schwelle schupsen. Das ist einfach mist.

    Von daher Wiedereingliederung gerne, aber dann mit Ersatz. ;)

    Zwei Fragen dazu: erstens, inwiefern bist du durch die Wiedereingliederung belastet? Und zweitens, hast du je eine Vertretungskraft gesehen, die vom ersten Tag an voll einsetzbar und ohne Hilfe und Belastung für die anderen ihr Ding macht?

    Wo erkennst du denn hier ein "stehen lassen"? Es ist von verschiedensten Teilnehmern sehr deutlich gemacht worden, was an den Aussagen alles problematisch und grenzüberschreitend ist.

    Der Text steht ja noch da und der Begriff wurde mehrfach zitiert und wiederholt. Dafür, dass sonst die Moderation immer anmerkt, das Forenpublikum möge nicht im Thread kritisieren, sondern melden, wurde ganz schön viel rumdiskutiert.

    Aber wie dem auch sei, zurück zum Ausgangsthema: AfD-Politiker in Zwangsarbeiterskandal verwickelt. Schlimmer geht offenbar immer.

    https://www.mdr.de/nachrichten/we…angene-100.html

    Okay, was ist dann dein Tip? Du hättest verheimlicht, wenn du dich hättest scheiden lassen und der TE soll verheimlichen, dass er homosexuell ist? Was müsste er deiner Ansicht nach tun, damit im Kollegium niemand mitbekommt, dass er schwul ist? Und was war mit den Pfarrern gemeint, die "genauso gestrickt" sind?

    Da das ja nun eine ähnliche Diskussion wie im anderen Thread ist: ist es in euren Bundesländern üblich, Kindern mit Förderbedarf ausschließlich an individueller Bezugsnorm ausgerichtete Noten zu erteilen? Ich habe das tatsächlich noch nie gehört. Dann ergeben Noten wirklich überhaupt keinen Sinn mehr. Ich bin sehr fürs Weglassen, aber jedem eine 1 unter den Test zu schreiben, völlig egal, ob er oder sie die Lehrplanziele erreicht hat, ergibt keinen Sinn. Oder habt ihr auch keine Lehrpläne für Förderbedarf Lernen? Dann wären Noten natürlich noch sinnloser, wenn es diese Steigerung überhaupt gibt...

    Warum denn nicht? Dann sind die Proben halt auch differenziert oder/ und im Punktesystem.

    Äh, nein? Wie willst du denn irgendwie objektivierbare Noten erteilen, wenn du in der Leistungskontrolle differenzierst?

    ... In der derzeitigen 5 können von 16 Schülern 3 kaum lesen, 4 lesen dafür sehr gut, schnell und flüssig. 5 verstehen Aufgabestellungen auch nicht, wenn diese nur aus einem Satz bestehen - 5 erlesen und bearbeiten komplette Arbeitsblätter allein richtig. Viele schreiben rechtschreiblich und grammatikalisch falsch bzw. unleserlich - der Mehrzahl ist das aber auch egal. Groß- und Kleinschreibung z.B. ist wohl nicht mehr in...

    Das ist völlig normal für diesen Förderschwerpunkt, in Klasse 4 lernen sie gerade die letzen Buchstaben. Versuche halt, so einfach wie irgend möglich deine Tests zu gestalten, dass jeder eine 3 schaffen kann. Lies alle Aufgaben des Tests noch mal vor und besprich sie, bevor sie anfangen zu arbeiten. Manche lernen bis Klasse 9 nicht richtig lesen und schreiben, ist halt so.

    ... Nur wenn ich merke, dass der RLP nicht umgesetzt werden kann, weil interne Absprachen es nicht ermöglichen, dann frage ich mich, wo meine "Freiheit" es anders zu machen anfängt/aufhört.

    ...

    Das scheint mir das Problem zu sein. Hier ist keine Brandenburger Sportlehrkraft, die dir das für jede Klassenstufe und jede Unterrichtseinheit genau sagen könnte. Ich würde mir in Ruhe anschauen, welche Vorgaben es gibt, welche Beschlüsse aktuell sind und den Rest würde ich so machen, wie ich es für richtig halte. Oder mich eben damit abfinden, wie es dort üblich ist oder zu Schuljahresbeginn versuchen, neue Beschlüsse zu erwirken. Das sind doch eigentlich normale Konflikte im Kollegium und nicht spezifisch für deine Schule oder dein Fach?

    Welche Abminderung? Die Stunden muss man nicht unterrichten. Also bekommt man Zeit für die Durchführung einer Fortbildung.

    Außerdem ging es nicht um eine Beförderung.

    Unsere Schulleitungsperson unterrichtet 4 Stunden, 19 sollten reichen, um die anderen Aufgaben zu erledigen. Sie erhält aber trotzdem A15.

    Ich weiß, dass es nicht um eine Beförderung ging, ich meine nur, dass die Nachfrage, ob eine Tätigkeit eine Zulage erhält, nicht so albern ist.

    Als Fachleiter*in bekommt man in Sachsen weder Zulage noch Beförderung, obwohl man sich den Arsch abarbeitet, tausende Kilometer verfährt und Examensprüfungen abnimmt. Finde ich zum Beispiel nicht in Ordnung.

    Üblicherweise wird man Moderator, weil man etwas besonders gut kann und das soll man an andere weitergeben. Klar, man muss planen, wie man die Fortbildung durchführt, aber das müsstest Du ja auch beim Unterricht.

    Naja, das kannst du bei allen Beförderungsämtern auch sagen. Er/sie wurde Schulleitung, weil er/sie es besonders gut kann. Da ist die Abminderung Dank und Lohn genug.

    Also die Frage ist ja erst mal legitim.

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