Beiträge von Quittengelee

    Ausbildungsordnung GS

    In der Schuleingangsphase werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ohne Noten bewertet, in den Klassen 3 und 4 mit Noten. Im Übrigen soll die Lehrerin oder der Lehrer eine Schülerin oder einen Schüler vor der Versetzung in die Klasse 3 an die Leistungsbewertung mit Noten heranführen; dies gilt nicht, wenn die Schulkonferenz einen Beschluss nach § 6 Absatz 3 Satz 2 gefasst hat.

    (3) Die Schulkonferenz kann beschließen, auf die Leistungsbewertung mit Noten in der Klasse 3 zu verzichten.

    Killercat , eigentlich darfst du in Klasse 2 gar keine Noten geben, oder? Nur wenn ihr beschlossen habt, die Kinder am Ende der 2 an Noten heranzuführen, dann liegt es m.E. in deinem Ermessen, wie du das machst.

    Aber ich finde die Aussage "ihr seid während dessen nicht abgesichert" zu schwammig.

    Die Freundin sollte direkt an der Uni fragen, was gemeint sein soll.

    Wenn sie ins Praktikum geschickt wird, muss sie wahrscheinlich doch einen Vertrag unterschreiben, bzw. die Anweisung zum Praktikum erfolgt durch die Uni für alle Praktikanten und *innen in jedem Jahr. Damit ist die Versicherung, inklusive Weg zur Schule, abgesichert. Wenn bestimmte Tätigkeiten nicht versichert sein sollten, müsste das doch schriftlich irgendwo festgehalten worden sein?

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass es am einzelnen Praktikanten (mwd) hängt, zu entscheiden, welche Tätigkeit versichert sein könnte. Alleine einen verspäteten Schüler zur Turnhalle begleiten? Zwischen zwei Vertretungsstunden die Treppe runterfallen? Klasse 2 Minuten beaufsichtigen, wenn die Lehrkraft auf dem Klo ist? ...

    Ich find die Geschichte witzig, klingt mir eher nach Running Gag als nach böser Kollektivstrafe.

    Lifehacks fallen mir allerdings keine ein. Höchstens ganz unlustig, dass man lernt, sich mit seinem Schulrecht auseinanderzusetzen. Nicht nur in Studium und Ref haken das immer alle unter notwendigem Übel ab, obwohl 1000 Probleme gar nicht erst aufkommen würden, wenn alle Bescheid wüssten.

    Das stimmt, ich kreide auch nicht den Lokführern an, dass irgendwer das Auto nimmt. Ich kreide dem "System Deutsche Bahn" an, dass es seit Jahrzehnten nicht so aufgestellt wird, dass man pünktlich von A nach B kommt. Insofern sind wir uns wohl einig. Ob die Probleme an der Organisation als Aktiengesellschaft liegen, kann ich nicht beurteilen, es schien dir aber nötiger, einen Wikipediaartikel zu der Abkürzung AG zu verlinken, statt einfach zu erklären, warum das deiner Meinung nach ein Problem darstellt oder eben auch nicht.

    Eben. Eigentlich kann man die Bahn gar nicht bestreiken, wenn man nur sieht, wie viele Züge ohnehin ausfallen. Da muss man dann ordentlich was drauflegen, damit’s überhaupt auffällt.

    Ja, genau dann, wenn in den kleinen Kopf nur das Auto als Alternative passt. Glückwunsch.

    Die meisten Leute fahren halt nicht mit zwei Kindern mit dem Fahrrad von Berlin nach Nürnberg. Kannst du doof finden, ist aber halt Realität.

    Beim Streik geht es auch um die Arbeitszeiten im Schichtdienst. Der ist für Lokführerinnen besonders übel. Da gibt es nicht so etwas wie Nachtschicht von 22 bis 6. Die Dienstzeiten müssen ja zum Fahrplan passen. Die Lokführerin kann man nur im Bahnhof tauschen. So haben die sehr zerrissene Arbeitszeiten.

    Das macht krank. Ja, das ist unattraktiv.

    Als ich las, dass sie insbesondere fordern eine Fünf-Tage-Woche mit mindestens 48 Stunden frei zu bekommen. Dachte ich mir „Scheiße, das haben die noch nicht?“

    Für die, die sich darüber aufregen, dass so ein Streik unangenehme Folgen hat. Das Wort kommt vom englischen „Strike“, was so viel heißt wie „Schlag“, „Treffer“ oder „Angriff“. Das soll weh tun.

    Ja, das stimmt natürlich. Ich denke, der Frust ist vor allem deswegen so groß, weil "die Bahn" zu teuer und dabei unzuverlässig ist. Wer auf die Bahn angewiesen ist oder einfach gerne was fürs Klima tun will, ist jetzt besonders verärgert, weil wieder mal nichts geht. Dann wird mehr Auto gefahren. Ist ja auch nicht so, dass die Streiks vorher angekündigt werden müssen.

    Es ging darum, dass aktuelle Didaktikvorlesungen im Netz zu finden sind, aber die oder der TE wollte gerne aktuelle Fachliteratur zum Zitieren. Da helfen Schulbücher aus den 80ern eher nicht weiter. Interessant ist ein Blick dort hinein aber allemal, ich sammle deswegen auch Schulbücher aus allen Epochen. Ich persönlich mag sie allerdings gerne in die Hand nehmen...

    Im FAZ-Podcast wurde über die Streikerei gesprochen, wen es interessiert. Da es zwei Gewerkschaften gibt, die um Mitglieder buhlen, ist der Arbeitskampf wohl besonders intensiv und es gibt keine Gesetze weiter, die Streiks genauer regeln würden.

    In der Schweiz wird wohl prinzipiell erst verhandelt, weil es eine "Friedenspflicht" gibt. Allerdings gibt es auch grundsätzlich keine so schlechten Arbeitsbedingungen, dass jemand trotzdem hätte einen Streik anzetteln wollen. Hat anscheinend auch mit Traditionen zu tun, wie in welchem europäischen Land Arbeitskampf betrieben wird...

    Was hat es mit der AG auf sich, O. Meier , kannst du das nochmal erklären?

    Zur Telekommunikation, seid ihr sicher, dass das Angebot besser ist, als es mit staatlicher Versorgung wäre? Der Glasfaserausbau ist doch katastrophal. Und jeder Betrieb kann ein eigenes Kabel verlegen, in manchen Regionen wurde die Straße drei oder vier mal geöffnet. Ich hab vor bald 1,5 Jahren einen Vertrag unterschrieben, als die Telekom anfing, Glasfaser in der Straße zu verlegen. Nun stopfe ich denen das Geld in den Rachen und habe immer noch keinen Anschluss ans Netz, weil sie die einzelnen Hausbesitzer vertrösten und Mieter eh nix zu melden haben. Und dann noch die verschiedenen Zuständigkeiten, obwohl alle das rosa T haben, wird man weggeschickt und niemand ist für irgendwas verantwortlich, das nervt.

    Es kann aber jederzeit eine Vorstand einsetzen, der exakt das tut, was die Anteilseigner wollen, bei einem Alleineigentümer sogar sogar besonders einfach. Außerordentliche HV und Austausch der Verantwortlichen sind da maximal eine Frage von Wochen. Faktisch hält sich der Vorstand auch an Weisungen des Eigentümers, die Politik wird nur den Teufel tun, und sich zB in einen Tarifkonflikt einmischen.

    Kannst du das noch mal in Leichte Sprache für mich übersetzen, bitte?

    Die meisten Ergebnisse beziehen sich aber dann direkt auf das Schriftliche Rechnen und potentielle Fehlerquellen dabei.

    Die Fehlerquellen sagen doch aber alles aus zu der Frage "was muss man können und verstanden haben, bevor man die schriftlichen Verfahren einführt"? Es müsste eigentlich reichen, den Eltern zu zeigen, was im 1. und 2. SJ alles drankommt, um zu erläutern, dass es keinen Sinn machen würde, irgendwas aus dem dritten Schuljahr noch vorzuziehen. Ganz abgesehen davon, dass die Lehrpläne aller Länder das aus gutem Grund so vorgeben.

    Aber vielleicht weiß ja noch jemand ein noch moderneres Didaktikwerk mit noch neueren Erkenntnissen.

    Eben, die Prolls raffen es einfach nicht...

    offenbar, ja

    Leider nur das übliche Mantra aus dem Elfenbeinturm: "Man muss den Dummies einfach besser erklären, wie schlecht AfD wählen für sie ist, dann hören sie schon auf."

    Naja, anscheinend lesen AfD-Wählende vornehmlich Berliner Zeitung, Welt und geteilte Memes, in denen Habeck für den Weltfrieden verantwortlich ist. Aber du bist ja offenbar umfassender informiert und könntest die Gelegenheit nutzen, die aus dem Elfenbeinturm auf den Boden der Fakten zurück zu holen. Nur zu, inwiefern würde die AfD, die zudem ihr Fähnchen immer in den sich gerade drehenden Wind hängt, die Wählerschaft begünstigen?

    Ich bin so auf Argumente gespannt!

    Schön zusammen gefasst!

    Leseempfehlung für alle "Fans" der AFD.

    https://www.zeit.de/wirtschaft/202…haft-demokratie

    Die Kolumne von M. Fratzscher auf ZON. War mir so auch gar nicht klar. Ich habe das Parteiprogramm aber auch nicht in Gänze gelesen. Aber den vielen Wählern aus den entsprechenden Bevölkerungsgruppen scheint das auch alles nicht klar zu sein.

    Diese Info wurde hier auch schon aus verschiedenen Zeitungen geteilt. Nutzt nüscht.

    Sorry, da muss ich jetzt mal kräftig lachen. Gerade wenn es um Flüchtlinge geht, verbietet sich die Diskussion eigentlich, da hast du schon recht. Natürlich wird sie aber trotzdem ganz geschäftig geführt. Ständig werden irgendwo Zahlen publiziert, wie toll doch die Ukrainer*innen in den Arbeitsmarkt zu integrieren seinen (oder eben nicht, je nachdem, wo man liest) und wie "nützlich" die ergo sind. Ich weiss ganz genau, warum mein Einbürgerungsgesuch so schnell durch war ;)

    Aber kritisieren wir nicht dasselbe? Ich mache sicher nicht Ukrainerinnen zu den "rechnerisch brauchbareren" Geflüchteten als Somalier. Zumal ich vermute, dass die Frauen, die in der Ukraine in der Verwaltung gearbeitet haben und nun alleine mit Kindern und ohne Deutschkenntnisse hier sind, kaum Arbeit finden können. Korrigiere mich, wenn das falsch ist, du hast dazu offenbar einiges gelesen.

    In Deutschland wurden in der Pflege eine Zeitlang gezielt Portugiesinnen 'herbeigekarrt' muss man sagen, inzwischen sind es Iranerinnen. Es scheint mir der verzweifelte Versuch zu sein, die Lücken zu stopfen, aber nicht, gezielt mit tollen Arbeitsbedingungen Familien einzuladen, Deutsche zu werden.

    Und die Rumänen und Moldawier, die hier Glasfaser verlegen, Häuser sanieren oder Spargel ernten, sind doch auch keine dauerhaft hier leben wollenden Migranten, oder?

    In den USA decken geflüchtete Kinder aus Süd- und Mittelamerika Dächer reicher Amerikaner, natürlich ohne Arbeitsschutz. So weit davon weg sind wir m.E. nicht.

    Ehemals unqualifizierte kann man qualifizieren. Wir benötigen nicht nur Ärzte, Ingenieure oder Professoren, sondern auch Bäcker, Maler und Busfahrer. Eine lokale Bäckerei mit 8 Filialen ist hier z. B. in "somalischer Hand", ein großer Malerbetrieb in afghanischer. Beide Firmenchefs fanden über Jahre nicht genügend deutsche Auszubildende, dann starteten sie (vor Jahren) mit einem Somalier bzw. Afghanen so erfolgreich, dass sie bewusst weitere ausbildeten und inzwischen übernahmen. Wir haben auch mehrere syrische Busfahrer. Auch da gibt es nicht genügend deutsche Bewerber. Hier gibt es aber auch eine große Gruppe Freiwilliger (inzwischen Verein), die den einzelnen Asylbewerber an die Hand nehmen und Kontakte zu Betrieben herstellen. Es lohnt sich.

    Was "lohnt" sich? Also mal ganz grundsätzlich ist die Aufnahme von Geflüchteten doch kein Geschäft, um irgendwelche Läden am Laufen zu halten.

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