Wir drehen uns im Kreis. Wenn schulischer Erfolg von Eltern abhängt, die das fördern, was in der Schule verlangt wird, dann macht eine Schule etwas falsch, die Dinge verlangt, die nicht ohne Eltern funktionieren. Offenbar klappt es in anderen Ländern besser, da können die Hauptschulkollegen noch so jammern und die Gymnasialeltern noch so mit den Schultern zucken.
Es gibt auch in anderen Staaten Kinder, die mit anderer Muttersprache aufwachsen, Kinder mit Behinderungen und selbstredend auch drogensüchtige Eltern und sozial schwache Verhältnisse. Trotzdem hat Deutschland überdurchschnittliche Probleme, diese Kinder zu fördern. Offenbar brauchen gerade diese Kinder aber besondere Aufmerksamkeit und sinnvoll verwaltetes Geld.
Stattdessen gibt es immer noch Schulen mit Linoleumböden von 1983 und ohne Waschbecken in den Zimmern, Lehrkräfte, die jammern, dass sie ohne die Hilfe der Eltern nichts zu vermitteln in der Lage sind und Schulleitungen, die sich um alles kümmern sollen, von Haushaltsverteilung über Umgang mit Verhaltensstörungen bis hin zur Entwicklung von Medienkonzepten und Administration der Computersysteme, auch von sie von nichts von alledem fundierte Kenntnisse haben. So gibt jeder sein Bestes, das Ergebnis ist halt trotzdem nur mittelmäßig.