Beiträge von Quittengelee

    Wenn dann die lückenlose Seenotrettung mit dem Zwecke der Rückführung nach Nordafrika eingeführt wird, können wir legale Zugangswege für wirklich politisch Verfolgte einführen.

    Erstens: Hast du eine Vorstellung davon, wie Geflüchtet in Nordafrika behandelt werden?

    Zweitens: wie kommst du dazu, Syrien und Afghanistan als sichere Herkunftsländer zu klassifizieren?

    Drittens: ja, Straftäter abschieben klingt richtig. Was würdest du sagen, auf wie viele Personen dürfte das zutreffen, ist damit das Problem "Migration nach Europa" gelöst?

    Viertens:

    Damit wird der AFD als Antipartei sofort der Boden entzogen. Wenn jetzt noch die Wirtschaft massiv einbrechen sollte und Millionen ein massiver Wohlstandsverlust droht, befürchte ich eine blaue Katastrophe.

    Millionen, genau. Vielleicht auch Milliarden Deutsche, vor allem den Lehrkräften hier im Forum, die werden alle am Hungertuche nagen wegen der kriminellen Syrer. Aber nehmen wir an, die 30% AfD-Wählenden in Sachsen oder Brandenburg, die höchstwahrscheinlich keinen Syrer persönlich kennen, sehen das so wie du. Was denkst du, was passiert, wenn tatsächlich Asylanträge an den Außengrenzen nicht mehr angenommen werden (was völkerrechtlich nicht geht, aber kann man ja mal annehmen)? Denkst du, dann hat sich das Problem mit salonfähigem Rechtspopulismus erledigt?

    Nein, das ist nicht Blödsinn, das ist Realität, weil ich einfach kündige, wenn es mir nicht passt und dann woanders wieder anfange, gesucht wird immer, Sperren gibt es keine mehr, also keinerlei Problem.

    Im Moment gibt es viele Stellen, in 5 Jahren sieht es vielleicht anders aus. Und als Beamter kannst du dich ebenso aus dem Dienst entlassen lassen.

    Was mich ärgert, ist, dass du für deine Behauptungen niemals irgendwelche handfesten Nachweise lieferst. Du schreibst irgendwas und sagst "das ist eben so!" und andere Personen orientieren sich vielleicht daran.

    Achtung, Nähkästchen: bei uns wurde mal der älteste Kollege abgeordnet, obwohl er die meisten Stunden unterrichtet (so ne alte DDR-Lösung). Er hat sehr gelitten. Im Zweifel kriegt einer den Arschtritt, völlig egal, was er oder sie schon geleistet hat und in welchem Arbeitsverhältnis er oder sie zum Land steht.

    Beispiel bei mir, der Schulleitung ist bewusst, dass ich sobald sie meine Stunden auf mehr als 3 Tage verteilt weg bin, das geht verbeamtet nicht mehr so einfach und da kann es mir dann passieren, dass sie die auf vier Tage verteilt.

    Das ist Blödsinn. Vielleicht ist das ein Deal zwischen dir und deinem Chef, das hat aber überhaupt keine Substanz. Du plauderst einfach aus dem Nähkästchen.

    Sind tatsächlich meine größten Ängste, haha. Dass man sich als Angestellte mehr "wehren" kann und als Beamte alles hinnehmen muss.

    Ganz schön diffuse Ängste dafür, dass du eine wichtige Entscheidung treffen willst.

    Anscheinend bin ich zu blöd, um mein Netto zu berechnen, aber ich hatte mir die Musterbeispiele angeschaut und das Netto rechnet sich doch erst weit in der Zukunft?

    Dann rechne nochmal, ich kann mir nicht vorstellen, dass das erst in 20 Jahren mehr sein sollte. Abgesehen davon bekommst du als Beamten leichter einen Kredit und wie oben geschrieben bist du bei Krankheit besser abgesichert. Das kannst du überall nachlesen.

    Aber wenn es dir zu viel ist, dich damit auseinander zu setzen, dann lass es, wie es ist. Am Ende zählt, dass du mit der Entscheidung zufrieden bist.

    Hat irgendwer schwarz auf weiß, dass Berliner Angestellte...

    - problemlos TZ arbeiten können

    - nie gegen ihren Willen versetzt/abgeordnet werden

    - relativ zügig (was immer das bedeutet) auf ihren Wunsch versetzt werden

    ...und das auf Beamte nicht zutrifft?

    Wenn ja, dann poste es hier und jetzt oder behaupte es nie wieder :doc:

    Wie schon geschrieben, der Aiwanger/Rammstein-Effekt.

    Ich denke, du hast es schon 4x geschrieben, 3x aber mindestens. Wenn du findest, dass das Verhalten eines Arschlochs okay ist, weil die Anhänger des Arschlochs hinterher Tickets kaufen oder die Umfragewerte steigen, dann ist das halt deine Meinung. Auch schlechte Menschen haben Anhänger und Meinungen, das muss man aushalten.

    Die haben sicher nur mit dem rechten Arm gewunken und "Erika" ist bloß ein Mädchenname.

    https://www.n-tv.de/politik/Oktobe…le24420746.html

    Und die Demo ist ja von den Freien Sachsen organisiert, nicht von der AfD. Und überhaupt sind Demos ein Mittel von Demokratien und total legitim.

    https://www.mdr.de/nachrichten/sa…huebel-100.html

    Wir haben einfach kein Problem mit Rechtsextremismus. Haben wir nie gehabt, alles Hysterie. Und niemand hat die Absicht, diese Errungenschaften der Dmokratie mit ihren eigenen Mitteln zu unterwandern. Alles Einbildung. Und der Verfassungsschutz, der für seine links-grün-versiffte Einstellung bekannt ist, beobachtet die AfD nur aus hysterischen Gesichtspunkten heraus.

    Ihn hier im Forum als Faschist zu bezeichnen könnte aber sehr wohl als Beleidigung aufgefasst werden.

    Vielleicht zeigt er mich ja an, in anderen Kontexten hat er es bislang jedoch unterlassen, weswegen die Bezeichnung weiterhin vielfach so genutzt wird.

    Was mich irritiert ist der Umstand, dass es dir so wichtig ist, dass der Begriff von Höcke als Beleidigung aufgefasst werden könnte.

    Wenn jemand Höcke "sympathisch" findet, möchte ich überhaupt nicht mit ihm diskutieren. Mir ist es egal,wer hier was wählt, das muss ich gar nicht wissen. Aber wer Sympathie für offensichtliche Faschisten bekundet, ist kein Gesprächspartner für mich. Weder im realen, noch im virtuellen Leben.

    Ohje. Dann darf ich dich also nicht mehr ansprechen?

    Darf man das als Eingeständnis werten?

    So war der Verlauf.

    Wir können gerne persönlich werden, eine Auseinandersetzung mit Inhalten scheint dir ja nicht möglich zu sein (siehe "Abtun von Gerichtsentscheidungen als Hysterie", wo ist das passiert?)

    Höcke hat Bekanntheit erlangt durch den Auftritt bei Jauch mit Deutschlandfähnchen, durch stetige Provokation und durch die hysterische Reaktion anderer Diskursteilnehmer und der Medien.

    Was denkst du denn, wie es dazu kam, dass Höcke als Faschist bezeichnet wurde und das Gericht diese Entscheidung gefällt hat? Da geht's natürlich um Aussagen, die er getätigt hat. Wenn du diesen Diskurs hysterisch findest und findest, dass die Bezeichnung hier einer Beleidigung gleichkommt, was soll ich mich denn bitte mit dir sachlich austauschen? Lies halt seine Reden selbst.

    RosaLaune, hast du dich eigentlich mal mit dem Nationalsozialismus beschäftigt? Ich meine nur, ich hab so den Eindruck, dass du keinen blassen Schimmer hast, um was es geht. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass die AfD so einen Zulauf hat, offenbar sind die Folgen des Faschismus nicht mehr so bekannt und das Abtun von Gerichtsentscheidungen als Hysterie stimmt mich traurig. Du bist damit ja nicht allein. Wie alt bist du etwa?

    Natürlich interpretieren Juristen. Das Gegenteil habe ich nie behauptet, solltest du anderer Auffassung sein, kannst du mir das aber gerne auch belegen. Juristen interpretieren aber nicht anhand von Gesinnung. Wenn hier jemand sagt, es sei bewundernswert, dass Höcke trotz seiner Position als Landesvorsitzender und Oppositionsführer bundesweit Bekanntheit erlangt hat (anders als die meisten anderen Politiker in diesen Funktionen), dann ergibt sich daraus gar kein vernünftiger Anhaltspunkt, die Gesinnung desjenigen in die ein oder andere Richtung zu interpretieren. Vielmehr streben Politiker von berufswegen nach Bekanntheit, da ihnen das bessere Wahl- und Machtaussichten verschafft. Höcke hat dies geschafft, das kann also als bewundernswert bezeichnet werden. Meine Wortwahl wäre dies nicht, ich hätte hier vielleicht eher bemerkenswert gesagt.

    Im Übrigen gibt es kein Gerichtsurteil, nach dem Höcke als Faschist bezeichnet werden darf. Das war ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Meiningen und auf einen ganz konkreten Fall bezogen, nämlich der Anmeldung einer Demonstration unter dem Namen "Protest gegen die rassistische AfD insbesondere gegen den Faschisten Höcke". Die Demonstration wurde von der Ordnungsbehörde nur unter der Auflage zugelassen, die Bezeichnung Faschist wegzulassen, dagegen gingen die Anmelder vor und bekamen Recht, weil es hier um die Demonstrationsfreiheit ging und da die Persönlichkeitsrechte Höckes im politischen und gesellschaftlichen Diskurs zurückzustehen hatten. Ihn hier im Forum als Faschist zu bezeichnen könnte aber sehr wohl als Beleidigung aufgefasst werden.

    Es wird immer hanebüchener. Warum hat Höcke denn Bekanntheit erlangt? Weil er ein so toller Politiker ist? Oder weil er Faschist ist und damit auch nicht hinterm Berg hält? Und das Positive im von Gymshark benutzten Begriff ist keine Interpretation, sondern Bewunderung. Davon abgesehen fällt der User seit Jahren mit rechten Bemerkungen auf, nur im Laufe der Jahre hat er das Verklausulieren perfektioniert.

    Daher bleibt die Frage, was er uns eigentlich mit der Bemerkung mitteilen wollte. Was möchtest du uns mitteilen, Gymshark und warum gelingt es dir nicht, dies so zu tun, dass wir dich alle richtig und keinesfalls missverstehen?

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