Beiträge von Quittengelee

    Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass bei einer Schmutzkampagne genau solcher auch hängen bleibt. Dabei wird völlig ausgeblendet, dass das Team der Malizia ohnehin entsprechende Trainingsfahrten mit wechselnden Besatzungen durchführt...wir reden hier von einer Hochsee-Rennyacht. Es wird auch vergessen zu erwähnen, dass das Team schon vor längerer Zeit beschlossen hatte (und dies auch durchführt) sämtlichen CO2-Ausstoß in Verbindung mit ihren Aktivitäten durch Spenden an klimafreundliche Projekte und den damit möglichen CO2-Einsparungen gegenzukompensieren.

    Vor allem ging es m.E. auch um Symbolik. Natürlich können nicht alle USA-Reisenden ein Boot chartern und rübersegeln. Die irrsinnige Privat-Fliegerei von Angehörigen einiger Industrienationen ist aber einfach unverhältnismäßig. Und natürlich geht das nur, weil Staaten Fluggesellschaften unterstützen und Kerosin bloß Fennje kostet.

    Sich an dem Verhalten einzelner Aktivistinnen abzuarbeiten finde ich so armselig. Hauptsache, ich muss nichts an meinem Konsum ändern.

    Wenn er den Unfall absichtlich baut, natürlich! Dann hat er eine Mitschuld.

    Der Verkehr ist Schuld am Verkehr und der LKW-Fahrer am Unfall. Das ist alles längst geklärt, lies halt mal einen Artikel dazu, wenn es dich wirklich interessiert.

    Mein Punkt ist, dass es weitgehend dumm und undifferenziert ist.

    Dann nenne doch einen passenden Begriff für dummen, undifferenzierten Rechtsextrismus. Besorgter Bürger, ist das noch aktuell? Der Begriff ist völlig egal, die Inhalte haben sich nicht geändert.

    Jetzt mal außen vorgelassen die Frage, warum in kleinen Grundschulen Konrektoren tw. Immer noch A13 bekommen, während an Sekundarschulen A13 auch „normale“ LK schon bei A 13 sind.

    Ich weiß nicht, ob man das außen vorlassen sollte bei der Betrachtung, oder ob es bei der Übertragung von Ämtern nicht genau darum geht? Denn auch zwischen den Ländern gibt es Unterschiede. Man kann also gar nicht komplett objektiv festlegen, für was es genau A14 oder A15 gibt. Die Behörde entscheidet, welche Aufgaben sie welchem Amt zuordnet und welcher Person sie welches Amt überträgt. Diese Entscheidung kann aber auch wieder verändert werden, so in Sachsen kürzlich geschehen. Lehrkräfte an Oberschulen und Grundschulen bekommen jetzt A13. Vor der Verbeamtung gab es E12 bzw E11. Ziemlich willkürlich möchte man meinen. Vielleicht gibt's aber auch einen geheimen Verantwortungs-Kriterienkanon, den ich aber noch nicht gefunden habe.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_(Beamtenrecht)

    Edit: manchmal geht es bei den Schulleitungen um Schulgrößen. Aber warum z. B. der Militärrabbiner in der selben Gruppe sein muss wie ein Seehauptkapitän (Bsp. Bundesbeamte), ich aube kaum, dass das begründbar ist...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Besoldungsordnung_A

    Ich würde vermuten, dass 1-3 zusammengelegt werden können. Wiederholung, wie Wörter nach dem 2. und 3. Buchstaben sortiert werden sollte in Klasse 4 reichen, oder? Das Alphabet war wahrscheinlich in Klasse 2 dran. Generell frage ich mich, wie du zum "Aufbau des Wörterbuchs" eine ganze Stunde machen willst, ist das so spektakulär, oder die Klasse so schwach? Ich arbeite an einer Förderschule und habe das Gefühl, dass du die SuS unterschätzt. Lernstand abchecken, um Ziele zu formulieren, ist immer das A und O.

    Nur einen Fehlertext korrigieren zu lassen, ist für einen Unterrichtsbesuch tatsächlich etwas lame. Du sollst ja zeigen, was du drauf hast und nicht die SuS 45 min vor sich hinschreiben lassen.

    Dann frage ich mich, ob so eine isolierte Einheit überhaupt erwünscht ist, gibt es nicht ein Thema aus dem De- oder Su-Lehrplan, das du damit verknüpfen könntest?

    Idee: Wenn sie in der gezeigten Stunde einen eigenen Text überarbeiten würden, käme das sicher wesentlich besser. Vielleicht arbeitet ihr vorher mit Schreibkonferenzen und der Abschluss ist die Rechtschreibkorrektur...

    Evtl. kann man auch 4+5 zusammenlegen? Was sind denn unterschiedliche Strategien, um Verben oder Adjektive finden zu lassen? Das könnte doch ggf. eine originelle Stunde werden. Strategien zu vermitteln ist immer gut.

    Ein paar Gedanken dazu...

    Bist du denn alleine mit denen? Ich würde mir die Klasse lieber erst mal ansehen. Spiele sind manchmal heikel, wenn man die Gruppe nicht kennt, wenn einige fürchten, sich zu blamieren, wird's doof, weil (im besten Fall) niemand mitmachen will. Vor allem mit sozial-emotionalem Förderbedarf...

    Und weißt du was über die körperlichen Beeinträchtigungen? Ich kenne mich in der Kö nicht aus, aber "Mein rechter Platz..." mit Rollstuhlfahrern könnte schwierig weden etc. pp.

    Vielleicht findest du eine Methode, mit der man am Platz etwas tut, um sich besser kennenzulernen? Etwas mit Ausmalen oder so, vielleicht ein besonderer Steckbrief. Ausschneiden und Collage kleben, dann ist jeder für sich beschäftigt, es gibt kein "richtig oder falsch" und jeder kann zu Wort kommen, wenn er oder sie möchte, niemand muss.

    Dir Aufmerksamkeit steigt für die Gruppierung, nicht aber für das Thema.

    Ich bin mir da nicht so sicher. Ja, das nervt, aber über FFF haben sich auch genug Leute lustig gemacht (haha, Schuleschwänzen... Und diese Autistin nimmt doch niemand für voll...) das Klima-Thema ist seit Greta Thunberg aber nun wirklich in aller Munde.

    Ziviler Ungehorsam stört nicht so doll, wenn er auf Güterzuggleisen gegen Atommüll-Transporte stattfindet. Ist aber von der Sache her recht ähnlich. Nur sind halt jetzt Hans und Günter genervt.

    Edit: zwei Dumme, ein Gedanke ^^ Pepe und ich haben gleichzeitig in etwa dasselbe getippt...

    ...
    Wer es noch nicht gelernt hat, bekommt von mir die Werkzeuge, um es zu lernen. Und wenn es mir Zeit "nimmt", dann ist es wertvoll eingesetzte Unterrichtszeit, den SuS Lern- und Strukturiertechniken einzutrichten. Und darauf zu bestehen, dass alle Unterlagen dabei sind, ist auch ein wichtiger Baustein der Arbeitshaltung. Klar, mir ist bewusst, dass es oft größere Hürden gibt, aber ich kann nicht _nur_ mit "dann mache ich mir das Leben mit losen Blättern einfacher" oder "bleibt alles in der Schule".

    Ja sicher, das eine widerspricht dem anderen doch nicht. Das Zeug bleibt in der Schule, damit es inder nächsten Stunde überhaupt da ist. Wie man es sortiert, klären wir sowieso täglich (Förderschule).

    Und danke, dass du deine SuS anweist, ich finde es immer befremdlich, wenn Lehrkräfte ab Klasse 5 sich zwar laufend bei den Eltern beklagen, dass irgendwas nicht klappt und gleichzeitig zu keinerlei Unterstützung bereit sind (das müssen die doch können) nee, wenn sie könnten, würden sie ja.

    Danke für die ersten Beiträge.

    Über Tablets und digitales Arbeiten brauchen wir nicht diskutieren. Ich habe nicht mal ein Dienstgerät, die Schüler erst recht nicht, WLAN gibt es nicht.

    Wir reden konkret von einer Mittelschule im Brennpunktviertel einer bayerischen Großstadt. Ausstattung von 1980 oder älter.

    Fehlende Hefteinträge einzufordern führt bei manchen Schülern zu einem Rattenschwanz an Nacharbeitsstunden, Elterngesprächen, Telefonaten mit dem Jugendamt, ... ohne dass sich notwendigerweise im Laufe eines kompletten Schuljahres etwas ändert. Schüler erscheinen über Wochen und Monate ohne Material, die Eltern - wenn erreichbar und des Deutschen mächtig - versichern, darauf ein Auge zu haben. Selten mit gewünschtem Erfolg.

    Unsere Klientel ist ähnlich, ich gebe daher kaum noch Hausaufgaben und jede*r Schüler*in hat die Möglichkeit, sein/ihr Material in der Schule zu lassen. Ob sie einzelne Hefter nutzen, oder alles in einen Leitz-Ordner packen macht null Unterschied. Wer seinen Kram nicht beieinander hat und nichts sortiert bekommt, tut das auch nicht mit größeren Gebinden. Probiers also einfach aus und gucke, wem das was nützt oder auch nicht.

    Edit: falls du das meinst: Ordner für jedes Fach mit Trennblättern funktionieren nicht besser als Schnellhefter! Vor allem, wenn sie mit nach Hause gehen. Auch das Schreiben in diesen Ordnern ist nicht hilfreich. Dann lieber gleich in großen Ordner heften und in der Schule lassen.

Werbung