Ach, eben zufällig gesehen... Achtsamkeitskurse an 30 sächsischen Schulen:
Beiträge von Quittengelee
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Was denkst du, wie viele der Personen, die an diesem Thread beteiligt sind, wählen rechts? Ich schätze, es ist genau eine Person.
CSU, Freie Wähler oder AfD? Ich tippe auf 3.
Aber Schmidts Beitrag bezog sich m.E. auf etwas anderes.
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Die Sache war offensichtlich so geringfügig, dass sich kein Gericht damit befasst hat und der Bruder vom Aiwanger hat zugegeben, das Papier geschrieben zu haben.
Warum sich damals kein Gericht damit befasst hat, weiß ich nicht. In jedem Falle fehlt die juristische Einschätzung, die du einfach mal nachlieferst, indem du das ganze "Satire" nennst. Menschen, die sich mit Rechtsextremismus auskennen, sagen zum Beispiel, dass das Flugblatt nicht in 10 min aus Frust hingetippt wurde, sondern darauf hindeutet, dass sich der Verfasser schon länger mit dieser Sprache beschäftigt hatte.
Lächerlich die ganze Diskussion über einen 35 Jahre alten Provokationsbrief.
Nein, die Diskussion ist wichtig. Es geht, wie schon mehrfach geschrieben, vor allem um seine Reaktion darauf. Und die reicht von 'noch nie gesehen das Ding' über 'ach, wir machen doch alle mal Scheiß' bis 'Hetzkampagne gegen mich!'. Eine aufrichtige Entschuldigung sieht anders aus.
Und dass seine Wähler drauf abfahren, sagt was über die Wähler aus, Trump hat auch seine Anhänger, die ihm bis zum Terrorismus folgen. Und nun?
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Bei Gewaltbereiten sind sich die Statistiken ja sehr ähnlich, denke wir müssen politisch unabhängig mehr Gewaltprävention und -ablehnung fahren.Das stimmt nicht. Sachbeschädigung und Körperverletzung sind zwei verschiedene Kategorien und letztere findet sich im rechten Milieu wesentlich häufiger.
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Habe das Flugblatt gelesen und fand es eindeutig als Satire um die damaligen Lehrer zur Weißglut zu bringen.
Das fandest du also. Zum Glück gibt es Gerichte, die in Verfahren entscheiden, was als Satire gelten und was als Volksverhetzung zu verurteilen ist.
Wenn der Hubert das dann noch nicht einmal selbst geschrieben hat....
Das weißt du woher? Soweit mir bekannt, gibt es dazu bislang keine zuverlässigen Hinweise. Davon abgesehen, hat Aiwanger es in seinem Ranzen herumgetragen, was damit passiert ist oder passieren sollte, weiß bislang nur er.
Ich halte fest: Ein amtierender Politiker ist nicht dazu bereit, sich klar von seiner damaligen antisemitischen und menschenverachtenden Einstellung zu distanzieren. Wer das okay findet, sagt in erster Linie etwas über sein eigenes Menschenbild aus.
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… toll, jetzt hab ich nen Ohrwurm
Das ist des Frosches Stärke! Im anderen Thread hat er das Glücks-Zellen-Lied verlinkt und da reichen bei mir inzwischen schon die drei Visagen am Mikrofon, dass ich einen Ohrwurm kriege.
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Ich bin keine Artenvielfaltsexpertin, aber ich vermute stark, es kommt in erster Linie auf gesunde Ökosysteme an und nicht auf die Nachzucht verhaltensauffälliger Elefanten und Großkatzen in Gehegen. Die mit Abstand größte Gruppe verschiedener Tierarten findet man ja auch im Reich der Insekten und nicht unter denen, die man in Zoos ausstellt.
Ich meine, quantitativ gesehen ist Massentierhaltung -und in Deutschland vielleicht noch die fehlende Erziehung von Großstadthunden- das größere Problem nicht artgerechter Tierhaltung. Aber so recht den Vorteil für die Tierwelt, kann ich in Zoos trotzdem nicht erkennen.
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... mit gegenseitigem Massieren in der Turnhalle zwangsbeglückt worden. Vorher durften wir ganz achtsam 5 Minuten an einer Erdbeere herumlutschen.
Klingt... zweideutig

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Ich fürchte, so ungefähr wird es sein. Oder: es gibt für Schule xy noch 130 Eur Fortbildungsbudget. Dafür kann nicht mal einer nach Meißen fahren, um sich was über Inklusion anzuhören. Was machen wir mit dem Geld? Eine billige Fortbildung für alle. Fragen Se mal bei der Physiopraxis vor Ort nach, was die für 130 Eur inklusive Anfahrt anbieten können.
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"gehört sich" gibt's nicht. Entweder etwas ist verpflichtend oder verboten oder von bestimmten Personen aus persönlichen Gründen gern gesehen, weil sie sich damit besser fühlen. Und so würde ich es handhaben: wenn dir etwas wichtig ist, dann erkläre das den SuS. Zu spät zur Führung kommen, weil ich meine, nochmal jemanden zum Umziehen schicken zu müssen, würde ich jedenfalls nicht.
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KZ-Gedenkstätte Dachau will keinen politischen Besuch von Aiwanger:
https://www.tagesschau.de/inland/aiwanger-dachau-100.html
"Kritik an Kleins Vorschlag kommt auch von Jens-Christian Wagner, dem Leiter der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Statt sich damit auseinandersetzen, warum Aiwanger "mit Schuldumkehr, der Beschimpfung seiner Kritiker und einer 'Jetzt-erst-recht-Haltung' durchkommt und in Bierzelten dafür gefeiert wird, sollen die Gedenkstätten und jüdischen Gemeinden die erinnerungskulturellen Scherben zusammenkehren, die Aiwanger und Söder hinterlassen haben", sagte Wagner der Zeitung. "In Gedenkstätten wird kein Ablasshandel betrieben.""
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Unterrichtsvorbereitung musste bis dato handschriftlich ausgearbeitet und archiviert werden.
Ich sehe vor meinem geistigen Auge im Keller altehrwürdiger Schulamtsgebäude lagernde Unterrichtsvorbereitungsarchive, in Form von in langen Reihen stehenden Holzkarteikastenschränken.
B wie Biologie, Evolutionslehre, 6. Oktober 1978, Jahrgangsstufe 11, Meister-Eder-Gymnasium
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Meenzer Fasenacht
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Also das ist imho das eigentliche Problem in der Gesellschaft (und diesem Forum) zur Zeit. Ob beim Thema Klimawandel, der Integration oder Diskriminierung. Man möchte sich einfach nicht mit von der eigenen Position abweichenden Meinungen befassen und cancelt sie dann wahlweise als links-grün versifft oder rechts-faschistisch. Dafür gibt es dann jeweils Applaus aus der eigenen Bubble/ dem eigenen safe space. Werte wie Aufklärung, Diskurs und Wissenschaftlichkeit aka die Kraft des besseren Arguments unabhängig von der Person spielen schon lange keine Rolle mehr.
Was wiederum genauso pauschal ist. Eine Person in diesem Faden hat substanzlose Parolen rausgehauen, eine Person hat eine andere als böse bezeichnet. Finde ich persönlich nicht okay, deswegen ist aber nicht die ganze Gesellschaft nicht in der Lage, angemessen zu diskutieren.
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Es gibt ja nicht umsonst Burnoutkliniken extra für Lehrpersonen. Und wenn man sich den Lehrermangel ansieht, dann wird klar, dass junge Leute gerade in Größenordnungen nicht diesen Job erlernen wollen. Ich empfände einen Kurs, wie ich irgendwas optimieren soll, ehrlich gesagt ein ziemlich freches Angebot vom AG. Dann doch lieber Massage in der nächsten Physiopraxis...
Wo ist eigentlich der andere Thread? Die Moderation hatte beide zusammen gelegt, weil wir lustigerweise dieselbe Idee hatten, nach dem ZEIT-Artikel zu fragen.
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Es geht offenbar nur um 4 Wochen in den Semesterferien.
Was man da sinnvollerweise planen soll, ist mir aber noch weniger klar. Es geht wohl nur darum, die Jugendlichen zu beaufsichtigen

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Als ich studiert habe, gab's noch gar keine Inklusion

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