Mal ein paar Anmerkungen zu deinen Gedankengängen.
1. Eine Therapeutin sollte keine Ratschläge geben, schon gar nicht zu konkreten Schritten im Berufsleben, zu denen sie wenig genaue Kenntnis haben kann.
2. Dass die Leistungsanforderung in einer Prüfung gesenkt wird, weil man mit anderem Abschluss besser bezahlt wird, finde ich eine sonderbare Einstellung. Also nein, es wird das bewertet, worauf du hingearbeitet hast und wie gut du es erfüllst.
3. Wenn deine psychischen Einschränkungen so groß sind, dass du Sorge hast, einen Ausbildungsabschnitt nicht zu überleben, würde ich doch noch mal gut darüber nachdenken, ob das der ideale Beruf für mich ist. Mal Erwachsene unterrichtet zu haben hat wenig mit dem zu tun, was als Lehrkraft den lieben langen Tag auf dich wartet.
4. Quereinstieg ist für Leute, die etwas anderes gelernt haben und sich dann später bewusst für den Einstieg ins Lehramt entscheiden und dafür arbeiten wollen, diese Aufgabe professionell zu erfüllen. Den Weg des Quereinstiegs zu gehen, kann eine prima Sache sein und mancher bringt Lebens- und Berufserfahrung mit und bereichert so die Arbeit im Kollegium. Den Quereinstieg zu wählen, weil man hofft, sich leichter durchzulavieren finde ich weder den Kindern gegenüber gerecht noch den Quereinsteigenden, deren Qualifikation du auf diese Weise herabwertest.
Einen direkten Vergleich kann ich aber nicht anstellen, ich wollte nur nicht lediglich einen "Verwirrtsmiley" da lassen. Schau dir deine Ausbildung jetzt eher nicht unter dem Aspekt des wenigsten Widerstands an.