Beiträge von Quittengelee

    Worauf du Lust hast und was der Geldbeutel hergibt. Es kommt auch darauf an, in welchem Arbeitsverhältnis man dort war, in welcher Funktion und wie lange. Manchmal haben mehrere Leute ein Jubiläum o.ä. und organisieren zusammen ein Buffet oder man hat gar keine Lust auf eine Feierlichkeit, weil man mit vielen gar nichts zu tun hatte oder bloß 1 Jahr da war...

    Auch die Rückmeldung der Schule wurde direkt abgeblockt.

    Nochmal, es ist klüger, keine schriftlichen Infos an die Institution zu richten, dass man alles besser wisse. Ihr macht damit jede Kommunikation kaputt.

    Deibe Beschreibung klingt sehr extrem, wenn Kinder in großer Zahl in einer Einrichtung Sprachprobleme entwickeln (wenn es denn so ist) sind die Umstände möglicherweise nicht nur nicht so ideal, sondern entwicklungsgefährdend. So wäre der Kontakt zur Kitaleitung und zu den Eltern umso wichtiger. Eventuell liegen die Gründe für das auffällige Verhalten und die Sprachentwicklungsstörung in einer anderen Ursache begründet, als du es vermutest. Ich wäre sehr wachsam und würde die Beobachtungen mit weiteren Beteiligten austauschen, ein Auge darauf haben, den Kontakt suchen, nicht abschotten.

    Und weil das niemanden interessiert, ist bei uns Wirtschaft und Recht das am meisten gewählte Schwerpunktfach? Wir haben in Jahrgansstufe 10 eigentlich immer 3 von 8 Klassen mit Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht, insgesamt wohl etwa 1 Klasse mit Spanisch und wenn's hoch kommt vielleicht mal eine halbe Klasse mit Italienisch. Das ist repräsentativ für das ganze Land. Vielleicht schreibst du hier überwiegend darüber, was du selbst toll fändest, von den Interessen junger Menschen hast du offenbar nicht ganz so viel Ahnung.

    Zum Glück verstehst du die Jugend so gut, danke für die Erleuchtung. Es ging aber darum, dass Kollege Schmidt Sorge hat, dass Jugendliche mit bestimmten Themen in der Schule nicht in Berührung kommen und das stimmt halt nicht. Es mag sein, dass sie sich bestimmte Dinge nicht merken oder nicht dafür interessieren, so dass Schmidt den Eindruck bekommen hat, sie wüssten darüber nichts. Das heißt aber nicht automatisch, dass das Thema zu kurz kommt. Jetzt klarer geworden?

    Hier soll es ja um Lehrerpersönlichkeit gehen, darunter verstehe ich vor allem die Fähigkeit Kinder zu erziehen und da kann man sich schon vorstellen, dass es hilfreich ist, wenn man selbst Vater oder Mutter ist.

    Könnte man sich vorstellen, man kann sich aber auch vorstellen, dass es ganz anders ist. Wer eigene Kinder hat, entwickelt möglicherweise die Angewohnheit, alles auf seine eigenen Kinder zu beziehen? Der eigene Sohn liest sich quer durch die Bibliothek und spielt Querflöte? Dann sind natürlich alle Jungen, die das Wochenende lang zocken und heimlich hinterm Supermarkt rauchen verzogene Bratzen, bei denen die Eltern versagt haben.

    Hab ich mir gerade ausgedacht, aber die Vorstellung, dass einen das Erziehen eigener Kinder zur besseren Pädagogin macht, scheint mir genauso ausgedacht.

    Nö habe ich nicht. Braucht man für ein Studium schon lange nicht mehr. Es gibt soviele Möglichkeiten für den Hochschulzugang. Davon wird einem in der Schule nicht erzählt, weil das keine Lehrkraft an Regelschulen weiß.

    OT aber das ist wirklich ein Problem! Im privaten Kontext muss ich das gerade erleben, sowohl die Schulleitung als auch die Vorgesetzten in der Behörde haben keine Ahnung, welche Art von Wegen in Schule und beruflicher Bildung jenseits des an genau dieser Schule angestrebten Abschlusses es gibt. Es ist unverständlich.

    Dass Deutschland (und eigentlich Europa insgesamt) nicht mehr wettbewerbsfähig ist und in entscheidenden Schlüsselbereichen den Anschluss verliert, ist hingegen kein Geheimnis. Und zum Gegensteuern wären andere Bildungsinhalte als eine 2. Fremdsprache auf Basisniveau vermutlich sinnvoller.

    Also geht's um Informatik? Deutsches Recht wird nicht der Wettbewerbsvorteil sein, an den du denkst. Abgesehen davon, dass Informatik auch einstündig schon oft genug fachfremd unterrichtet wird, also Lehrkräfte fehlen, ist es auch nur gemutmaßt, dass SuS damit besser in die Uni starten würden. Aber vielleicht hast du dazu mehr Informationen aus erfolgreicheren Ländern.

    Dass man Privat- und Strafrecht nicht unterscheiden kann, seinen ersten Arbeitsvertrag nicht mal im Ansatz versteht, nicht versteht, wie BAföG oder Sozialabgaben funktionieren und das Internet für Magie hält, ist egal. Hauptsache, man hat ein bisschen Französisch gelernt, das man nie wieder benutzt und an dem man gar kein Interesse hat.

    Was möchtest du damit sagen, dass Gemeinschaftskunde (oder Synonym) mehr Stunden braucht? Ich hänge mal einen Ausschnitt Klasse 9, Sachsen, Gym GK/Recht/Wirtschaft an.

    Das Thema interessiert zwar in dem Alter niemanden, aber gemacht wird es durchaus. Ich sehe einfach nicht den Untergang des Abendlandes, weil in Klasse 7-10 Französisch oder Spanisch zusätzlich unterrichtet wird.

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    Die Big Five sind das aktuellste und gleichzeitig differenzierteste Modell, um Persönlichkeit zu beschreiben.

    Ach ja: Keiner MUSS diesen Thread lesen. Man kann auch ins Freibad fahren oder den Hund füttern. Oder das sogenannte 'gute Buch' rauskramen. Wem das alles zu doof ist, der klinkt sich einfach aus...und sucht sich vielleicht einen Ort, an die geschwätzige Welt ihm nichts anhaben kann. Ich empfehle dafür übrigens einen Ort, den viele spontan für denkbar ungeeignet halten werden: das Lehrerzimmer! Man nehme sich einmal eine Stunde Zeit und setze sich dorthin, wo es sonst nie ruhig ist und genieße die Stille dieses dann plötzlich völlig unwirklichen Ortes. Ein Lehrerzimmer ohne Lehrer ist ein wahrhaft heilsamer - unfortunately it's not what it is built for...

    Hier die Skala: Neurotizismus vs. Emotionale Stabilität.

    Auf die Lehrperson bezogen vermute ich, soll es vor allem um die Person vor der Klasse im Unterricht gehen. Welche Werte jeweils positiv wahrgenommen werden, halte ich für recht eindeutig: Aufgeschlossen, aber nicht aufdringlich. Humorvoll, aber nicht übertrieben selbstdarstellerisch. Zufrieden, aber nicht Selbstzufrieden. Selbstsicher, aber nicht dominant. Emotional stabil, aber dabei empathisch etc.

    Dass niemand ausschließlich über positive Eigenschaften verfügt oder sich in jeder Lebenslage gleichermaßen verhalten kann, ist, denke ich, klar. Trotzdem gibt es natürlich Eigenschaften, die es erleichtern, in diesem hochgradig sozialen Job gesund und erfolgreich zu arbeiten.

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