Die Big Five sind das aktuellste und gleichzeitig differenzierteste Modell, um Persönlichkeit zu beschreiben.
Ach ja: Keiner MUSS diesen Thread lesen. Man kann auch ins Freibad fahren oder den Hund füttern. Oder das sogenannte 'gute Buch' rauskramen. Wem das alles zu doof ist, der klinkt sich einfach aus...und sucht sich vielleicht einen Ort, an die geschwätzige Welt ihm nichts anhaben kann. Ich empfehle dafür übrigens einen Ort, den viele spontan für denkbar ungeeignet halten werden: das Lehrerzimmer! Man nehme sich einmal eine Stunde Zeit und setze sich dorthin, wo es sonst nie ruhig ist und genieße die Stille dieses dann plötzlich völlig unwirklichen Ortes. Ein Lehrerzimmer ohne Lehrer ist ein wahrhaft heilsamer - unfortunately it's not what it is built for...
Hier die Skala: Neurotizismus vs. Emotionale Stabilität.
Auf die Lehrperson bezogen vermute ich, soll es vor allem um die Person vor der Klasse im Unterricht gehen. Welche Werte jeweils positiv wahrgenommen werden, halte ich für recht eindeutig: Aufgeschlossen, aber nicht aufdringlich. Humorvoll, aber nicht übertrieben selbstdarstellerisch. Zufrieden, aber nicht Selbstzufrieden. Selbstsicher, aber nicht dominant. Emotional stabil, aber dabei empathisch etc.
Dass niemand ausschließlich über positive Eigenschaften verfügt oder sich in jeder Lebenslage gleichermaßen verhalten kann, ist, denke ich, klar. Trotzdem gibt es natürlich Eigenschaften, die es erleichtern, in diesem hochgradig sozialen Job gesund und erfolgreich zu arbeiten.