Beiträge von Quittengelee

    Der Text ist m.E. trotzdem von einer KI übersetzt worden. An anderer Stelle fanden das alle total normal und Zeitgeist, aber egal.

    Linde , hast du denn eine Frage, wie du nun vorgehen sollst, oder geht es nur darum, hier Ärger loszuwerden? Ich glaube dir, dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Aber dann wäre ein Anwalt vielleicht der bessere weg, als deinen Arbeitgeber öffentlich aber anonym einem Vorwurf auszusetzen, den niemand objektiv überprüfen kann.

    Seminar Heilbronn: wir sollen nicht stur den Lehrplan unterrichten sondern auf aktuelle Ereignisse flexibel reagieren. So habe ich es gelernt.

    Daher beginne ich auch jede Geschichtsstunde/Gemeinschaftskundestunde mit einem aktuellen Teil.

    Ein Schüler referiert die drei wichtigsten Themen der letzten Woche und wir diskutieren darüber. Gesamtdauer ca. 15 Minuten.

    Da ich Geschichte und Politik studierte ist das nicht fachfremd.

    Da ich fürs Landeslehrerprüfungsamt Referendare bewerte, habe ich auch aktuell noch guten Kontakt zu den Ausbildern und da diskutieren wir oft über das Einbringen aktueller Themen. Dieser Einstieg in eine Stunde ist eine Möglichkeit dazu. Da wir Doppelstunden haben, bleibt noch genug Zeit für den Lehrplan. Und die Queen stirbt nicht wöchentlich, für ich war das ein besonderes historisches Ereignis. Aber das kann man natürlich auch anders sehen.

    Nun gut, für regelmäßig 15 min Einstieg in Gemeinschaftskunde mag das passen. Aber du schriebst von Geschichte und dass du eine Klausur verschoben hast, das klang verwirrend.

    Deshalb würde ich im Normalfall die Arbeit eben nicht verschieben, sondern mit einer Bonusfrage zur eingeschobenen Stunde schreiben.

    Der Lehrplan und seine Ziele sind selbstverständlich bindend. Wenn du Lust hast, mal 5 min ad hoc über die Queen zu reden, wird dir keiner einen Strick draus drehen. Fachfremd außerhalb der Unterrichtseinheit eine Stunde dazu aus dem Boden zu stampfen und diese auch noch zu bewerten, halte ich schlicht für unprofessionell.

    Das kann man allenfalls (ohne Bewertung versteht sich!) bei einem Ereignis machen, das aller Wahrscheinlichkeit nach viele SuS erschüttert und akut besprochen werden muss, wie der Beginn des Ukrainekriegs oder ein Terroranschlag.

    Hä? Die Klausur wird ja nicht verschoben, weil die Queen gestorben ist, sondern weil man eine aktuelle Stunde einschiebt, was vom Seminar auch empfohlen wird.

    Was für ein Seminar empfiehlt das und was daran ist rechtlich bindend und daher für unsere Arbeit relevant?

    Ich hab seinerzeit - an einer sehr kleinen Schule - zum Abschied jeder Kollegin und jedem Kollegin einen kleinen Kaktus und ein Fläschchen Zitronensaft (pur!) überreicht. Hatte allgemeine Sprachlosigkeit zur Folge - endlich einmal!

    Hast du das nicht vor Jahren schon mal unter einem anderen Namen hier geschrieben? Wie lange bist du schon im Quereinstieg an verschiedenen Schulen?

    Ich hab noch nie Fußball geschaut im Unterricht, weder als Schülerin noch mit Schülerinnen. Aber ich find die Diskussion übertrieben. Als ob hier nie irgendwer irgendwas Unterrichtsfremdes mit SuS macht. Gemeinsam das erste Spiel der deutschen Mannschaft oder das Finale zu gucken, kann jedenfalls spannender sein als irgendwelche Spielfilme oder extra für die letzte Woche vor den Ferien aufgehobene Kahoot-Quizze.

    Ich gehe aber ab und zu mal Eis oder was anderes essen und in einer kleinen Gruppe haben wir auch schonmal Switch gespielt. Aber diese Dinge sind immer vorher abgesprochen oder der Vorschlag muss von der Klasse kommen. Ich biete jedem, der sich die Mühe macht zur Schule zu kommen an, etwas lernen zu können und nicht verwahrt zu werden. Das haben meine Schüler ab 18 auch nicht nötig.

    Und wer sagt, dass die Klasse des TE nicht abgestimmt hat, ob sie das Spiel gucken wollen? Switch und Eis haben wohl keinen Mehrwert ggü einer Weltmeisterschaft.

    Zum Thema Stress: mein Stress im Job resultiert daraus, dass in begrenzter Zeit viel zu erledigen ist (gerade in korrekturintensiven Phasen). Das ist aber ein anderer Stress als der Stress, der durch aktives Konkurrieren am freien Markt entsteht. Gerade bei projektgebundenen Jobs. Wenn jemand für sich feststellt, dass ihm das dauerhaft zu viel Druck ist und er so nicht leben möchte, ist es doch legitim sich nach einem Alternativberuf umzuschauen, wo dieser Punkt schonmal nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    Sehe ich auch so. Manche empfinden aber Verhaltensprobleme von Jugendlichen anstrengend, Elternarbeit oder den Umstand, dass es an BBS für bestimmte Fächer kaum brauchbares Unterrichtsmaterial gibt oder man für mehr Leistung keinen Cent mehr oder auch nur sowas wie "Anerkennung" bekommt. Also sind die richtigen Fragen nicht "wo hab ich es am Entspanntesten", sondern "welche Bedingungen bereiten euch Stress" oder "wie viele Stunden arbeitet man alsBerufseinsteiger in aller Regel an eurer Schulart".

    Außerdem klingen im Ausgangspost auch Probleme mit dem Chef an, die kann man weiß Gott überall haben.

    Guten Morgen!

    Mit wie vielen Stunden steigt man denn normalerweise wieder ein? Das wusste meine Ärztin auch nicht. :/

    Also das ist oft ein Problem, weil Ärzte nicht wissen, wie Lehrer arbeiten. Sie kennen nur das "Hamburger Modell", da geht man 2 Wochen lang 2, dann 4 dann 6 Zeitstunden und dann wieder voll. Das reicht bei uns nicht! (1 Unterrichtstunde sind 1,3 Zeitstunden oder so ähnlich, weil man Vorbereitung etc. hat.)

    Wenn deine Ärztin dir alles aufschreibt, was du sagst, dann fang z.B. mit einer Unterrichtsstunde am Tag an und mach das so bis zu den Herbstferien. Oder 2x die Woche 2 Stunden oder sowas, manche machen eine Stunde die Woche. Mehr kannst du immer noch machen, die Pläne kann man anpassen. Am besten sagst du der Ärztin genau, was du willst und wie es zu laufen hat. Fühlt sich komisch an, gerade wenn man nicht gut drauf ist, aber sie wissen es wirklich nicht.

    In Dresden traf ich ein paar Freunde und wir waren in einem Dresden Restaurant und Brauerei. Ich nahm dort das heimische Bier aus der Brauerei mit den Worten "Wenn ich auf einer Radtour bin, trinke ich immer das heimische, lokale Bier."

    Na gut, dir sei verziehen. Ich dachte, du wärst noch nie im Osten radeln gewesen und Sterni ist quasi ein Lebensgefühl, ich dachte, das wüsste man in ganz Sachsen :lach:

    Hold your Hefe:prost:

    Und warum nicht? In jedem anderen Beruf würde bei der Aussage keiner einen Gedanken verschwenden. Das sagt nämlich über die Arbeit des Aussprechenden überhaupt nichts aus.

    "Ich suche einen sicheren und entspannten Job als Arzt." Nunja. Ich empfehle dann die Dermatologie.

    Nur was, wenn man Angst vor Ansteckung bei Hautausschlägen hat?Oder während der Ausbildung in der Notaufnahme Nachtschichten schieben muss...?

    Son bisschen ne Vorstellung, was man sucht und gut kann, sollte man schon haben in dem Alter.

    Es ist in jedem Bundesland etwas unterschiedlich organisiert. Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als dich durch die Seiten der Behörden zu klicken. In Sachsen muss ein Fach ableitbar sein und das andere (bzw. die berufliche Fachrichtung) berufsbegleitend nachstudiert werden. Das ganze dauert seine Zeit, dann bekommst du E13, als Beamter A13.

    Was (welche Schulart etc.) als leichter, entspannter, mit weniger Druck erlebt wird ist individuell. Der Schuldienst hat so seine eigenen Vor- und Nachteile. Ich würde vor einem geplanten Wechsel von Bundesland und Quereinstieg überlegen, es noch mal an einer anderen Arbeitsstelle in deinem gelernten Beruf zu probieren.

    https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php…-es-in-sachsen/

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