Beiträge von Quittengelee

    Auch ich finde, dass sich da was ändern muss:

    Waschmaschinen müssten deutlich männeraffiner werden.
    Gilt auch für Trockner.
    Und für Spülmaschinen.

    Gibt's schon!

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    (kursiv von mir)

    Die fragen dort nämlich nicht vor jeder Wahl bei irgendeinem Besserwessi (gerade bei den reichweitenstarken Medien und in der Politik gibt es da noch einige, die sich dafür halten...) nach, wer denn zu wählen sei. Die bedienen frei sich aus dem Spektrum der zur Wahl stehenden Parteien.

    Nee, die sind auf dem rechten Auge blind und von Haus aus skeptisch gegenüber Journalismus, weil tief in der Erinnerung schlummert, dass man skeptisch sein muss und niemandem trauen darf. Also außer Russland natürlich, das ist immer der Gute.

    In Westdeutschland hat eine Aufarbeitung des Nationalsozialismus stattgefunden, im Osten nicht. Und eine Aufarbeitung des DDR-Regimes halt leider auch nicht und das bekommen wir jetzt zu spüren. Dass der Westen sich tendenziell für den Osten null interessiert, macht es nicht besser.

    Aber um den Bogen zum Lösungsorientierten zu schlagen, Homophobie und Antisemitismus sind ja in jedem Falle ein Problem, egal wer diese Einstellung in die Schule trägt.

    Mich würde z. B. interessieren, ob derlei Demokratie-Programme wissenschaftlich begleitet werden oder hofft man einfach nur, dass bei irgendwem irgendwas hängen bleibt?

    (Dass Linksextremismus in diesem Bereich kein großes Problem ist, liegt auf der Hand und habe ich auch nie behauptet.)

    ...

    (Wenn ich jedoch durch eine der zwei Universitätsstädte in meiner Gegend laufe, dauert es nicht lange, bis ich irgendwo entsprechende Aufkleber etc. von linken Gruppierungen sehe, die mir sagen wollen, was sie von Polizisten halten, oder wie schlimm der Kapitalismus ist und dass wir doch bitte dieses System stürzen sollten. Aber das nur mal so am Rande zum Vergleich.)

    Jaja, genau. Nur so am Rande erwähnt aber du wolltest doch mal sagen, dass Linke eben irgendwie schon das größere Problem darstellen. Weil die erkennt man gleich an ihren systemumstürzenden Aufklebern.

    Dass die Polizei zum Beispiel ein massives Problem mit Rechtsxtremismus in den eigenen Reihen hat, bekommst du logischerweise nur mit, wenn du dich damit beschäftigst und nicht, wenn du durchs Stadtzentrum schlenderst.

    Ich glaube, das ist genau das, was manche Leute hören wollen. Insofern macht der alles richtig in dem Sinne, dass die Fraglichen dann doch wieder CDU anstatt der AfD wählen. Ich finde beides scheisse, aber lieber noch schwarz als blau.

    Was ich gelesen habe, funktioniert das leider nicht, sondern treibt im Gegenteil den Rechten noch mehr in die Arme, weil Rechtsprech salonfähig gemacht wird.

    Naja, aber die Bereitschaft, extrem rechte Botschaften abzufeiern, ist im Osten deutlich ausgeprägter..

    Die Neuen Rechten, die sich an die Spitze extremer Gruppierungen stellen, sind oft Wessis, die Dörfer in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen unterwandern.

    Und ja, Ostdeutschland hat ein großes Problem was Skepsis gegenüber Regierung und Presse angeht. Aber zu glauben, es beträfe einen nicht, weil man in Frankfurt/M oder Köln lebt, halte ich für sehr problematisch.

    Im Alpenpodcast sprechen sie diese Woche darüber und der Österreicher meinte, dass Deutschland nicht zu entspannt umgehen solle mit seiner ersten AfD-Hochburg. In Österreich verschwinde das Problem jedenfalls definitiv nicht einfach so von alleine. Im Gegenteil, man könne durchaus auch lokalpolitisch seine Marker setzen, Stück für Stück.

    Ich nicht. Als ich 21 war, war mein Land plötzlich weg. Und trotzdem ist es weiter gegangen.

    Mag sein, aber erstens merkt man, wer einen psychischen Schaden von diesem Zusammenbruch davongetragen hat, also es gibt durchaus Ereignisse, nach denen nicht einfach alles irgendwie weitergeht. Und zum zweiten ist der Klimawandel zu Ende gedacht halt leider endgültiger als ein Staatszusammenbruch.

    Erfahrung mit (wahrscheinlich regional bedingt) verfassungsfeindlichen oder gewalttätigen Übergriffen etc. habe ich nicht.

    Das war aber die Frage. Bzw. der Umgang damit aber du schreibst weiter:

    "...(Keine Ahnung, in welchem Rahmen das bereits geschieht.)"

    Aber das wüsste ich gerne.

    Den Blödsinn, dass es im Westen keine Nazis gibt, ignoriere ich mal geflissentlich.

    "Die Gesellschaft" oder Männer können aber auch nichts dafür, wenn Frauen sich gegenseitig kontrollieren. Zumal ein (vermeintlich) abschätziger Blick ja nun nichts ist, das irgendwie relevant für das eigene Leben wären. Ich bin in meinem Leben schon oft (vermeintlicht) abschätzig angesehen worden. So what?

    Wir haben uns hier in der Gegend fünf Kitas angesehen und sind auf keinen einzigen männlichen Erzieher gestoßen. Die A

    Grundannahme, dass jemand, der in der Kita arbeiter weiblich ist, ist nicht bemerkenswert, sondern Ergebnis der Realität.

    Wie ist "die Lage" denn? Sich daheim um Kind und Kegel zu kümmern, ist doch nichts Schlimmes. Wenn das überwiegend Frauen machen, ist das auch nichts Schlimmes. Wenn eine konkrete Frau das nicht möchte, dann muss sie das nicht. Sie kann sich auch mit dem (hoffentlich nicht beliebigen, sondern ausgewählten) Partner abstimmen und beide teilen die Arbeit. Bei den homosexuellen Paaren mit Kindern in meinem Bekanntenkreis ist es auch so, dass, ein Partner eher häuslich orientiert ist, bestenfalls hinzuverdient und der andere eher Richtung Erwerbsarbeit. Das ist glaube ich ein ganz natürlicher Mechanismus (wenn man es sich leisten kann). Solange man finanziell für den häuslichen Partner (mit) vorsorgt (was ich nur jedem empfehlen kann), sehe ich da kein Problem. Bei meiner Frau und mir bin ich eher häuslich orientiert und schränke meine Arbeitszeiten im kommenden Schuljahr ein. Andere Paare machen es anders.

    Zur Altersarmut: Geringere Löhne als Männer, häufigere Arbeit in TZ und Minijobs, Kindererziehung und Scheidung. Es geht politisch also zum Beispiel um bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und dass Pflegezeiten auf die Rente besser angerechnet werden können, wie genau weiß ich aber nicht. Und m.E. müssen junge Frauen besser informiert werden. Die Rente ist in dem Alter weit weg, für Männer stellt sich die Frage nicht, weil sie ja tendenziell Vollzeit arbeiten gehen. Aber Aufklärung für alle Geschlechter natürlich nie verkehrt. Wir haben darüber aber z.B. in der Schule nie gesprochen.

    Ich vermute, je ländlicher die Gegend und je niedriger die Ausbildung, desto traditioneller das Rollenbild. Insofern wäre vielleicht gezielte Werbung für verschiedene Familienmodelle eine Idee? Ich denke jetzt wirklich an Plakatkampagnen, in denen für Väter mit Tragetuch und Halbieren der Altersvorsorge geworben wird oder sowas. Denn das was du ansprichst, dass der aushäusig arbeitende Elternteil den zu Hause Arbeitenden mit altersvorsorgt, das ist, behaupte ich, eher die Ausnahme als die Regel.

    Edit: und bitte, nein, ich behaupte nicht, dass irgendwer was dafür könne oder bewusst etwas Schlechtes täte. Es geht mir ums Bewusstsein.

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