"Die Gesellschaft" oder Männer können aber auch nichts dafür, wenn Frauen sich gegenseitig kontrollieren. Zumal ein (vermeintlich) abschätziger Blick ja nun nichts ist, das irgendwie relevant für das eigene Leben wären. Ich bin in meinem Leben schon oft (vermeintlicht) abschätzig angesehen worden. So what?
Wir haben uns hier in der Gegend fünf Kitas angesehen und sind auf keinen einzigen männlichen Erzieher gestoßen. Die A
Grundannahme, dass jemand, der in der Kita arbeiter weiblich ist, ist nicht bemerkenswert, sondern Ergebnis der Realität.
Wie ist "die Lage" denn? Sich daheim um Kind und Kegel zu kümmern, ist doch nichts Schlimmes. Wenn das überwiegend Frauen machen, ist das auch nichts Schlimmes. Wenn eine konkrete Frau das nicht möchte, dann muss sie das nicht. Sie kann sich auch mit dem (hoffentlich nicht beliebigen, sondern ausgewählten) Partner abstimmen und beide teilen die Arbeit. Bei den homosexuellen Paaren mit Kindern in meinem Bekanntenkreis ist es auch so, dass, ein Partner eher häuslich orientiert ist, bestenfalls hinzuverdient und der andere eher Richtung Erwerbsarbeit. Das ist glaube ich ein ganz natürlicher Mechanismus (wenn man es sich leisten kann). Solange man finanziell für den häuslichen Partner (mit) vorsorgt (was ich nur jedem empfehlen kann), sehe ich da kein Problem. Bei meiner Frau und mir bin ich eher häuslich orientiert und schränke meine Arbeitszeiten im kommenden Schuljahr ein. Andere Paare machen es anders.