Verbrühung in uraltem Küchenwaschbecken
Beiträge von Quittengelee
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Mit welchem Argument? Du verlagerst nur ein Teil deiner Arbeitszeit von zu Hause in die Schule. Statt frei im eigenen Arbeitszimmer, korrigierst du dann in der Schule. Erstmal bedeutet zwar einen Umstand aber nicht zwingend eine Mehrarbeit.
Nein, der Schulleiter darf nicht anweisen, regelmäßig im Lehrerzimmer zu korrigieren, falls jemand vertreten werden muss.
Edit:
cauliflower , guck mal im Beamtengesetz §87
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Ich erinnere mich an meinen alten Professor an der Uni in GB:
Die meisten Verben im Deutschen, die mit einem Denkprozess verbunden sind und mit einer Präposition versehen sind, die sowohl akk. als auch dativ sein könnte, sind akkusativ. z.B. an jdn denken, nachschlagen...
Ausgenommen sind die Verben, die nichts mit der Deutschen Kultur zu tun haben: glauben, vertrauen, leid tun, versprechen.
Ich fand das Kommentar schon damals strange ... vergesse ich aber nie.
Ja, strange und traurig. Aber danke für den interessanten Beitrag

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...Lehrkraft in VZ an einem Gymnasium in Bayern) ... Dort habe ich 23 Unterrichtsstunden, 2 Präsenzen, ...Allerdings bleibt es dabei meistens nicht, da mir häufig Präsenzpflicht für Stunden angeordnet wird, in denen ich eigentlich eine Freistunde hätte...
...Mein Wochentag sieht dann zum Beispiel so aus:
1. Stunde Präsenz (regulär)
2.-4. Stunde Unterricht
5. Stunde Freistunde --> Hier wird meistens spontan Präsenz angeordnet!6.-8. Stunde Unterricht
Vielleicht meldet sich cauliflower noch mal, um den Sachverhalt zu präzisieren. Ich spekuliere so lange vor mich hin: 23h volles Deputat (geht in Bayern offenbar, wenn man "wissenschaftliche Fächer" unterrichtet.) Zusätzlich 2 Präsenzpflichten.
Und nun, neue Schule, zusätzlich dazu weitere Präsenzpflicht in Freistunden, in denen cauliflower im LZ sitzen und warten soll, ob spontan vertreten werden muss. Würde ich auf Dauer nicht mit einverstanden sein.
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Dass in Deutschland Elche zurückzukommen scheinen. Bert wohnt dauerhaft in Brandenburg und einige andere wandern grenznah hin und her...
(<- Elchkälbchen) -
Der TE schrieb doch, dass eine Präsenzpflichtstunde fest eingeplant ist, so dass es okay ist für alle. Und zusätzlich wird er jetzt laufend in einer Hohlstunde in seinem Stundenplan ad hoc eingesetzt, soll also regelmäßig in dieser Stunde zur Verfügung stehen, obwohl sein Deputat erfüllt ist
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Wie wäre es, wenn du aufhörst von den "einfachen" Förderschulen zu faseln und dich darauf besinnst, dass der TE spontan an eine Förderschule GE abgeschoben werden soll.
Ich bezog mich auf den 13-Jährigen, der lieber behindert wäre als Noten zu bekommen und den Erwachsenen, der offenbar nicht weiter in seiner Entwicklung ist als der Junge.
Kennst du dich denn rechtlich aus? Oder soll's auf Empörungsniveau bleiben?
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Dienstliche Leistungen, die keine Unterrichtstätigkeit sind, stellen in aller Regel keine angeordnete Mehrarbeit dar. Es handelt sich hier lediglich um die Dienstanweisung, zu einem bestimmten Zeitpunkt dienstlichen Tätigkeiten vor Ort in der Schule nachzukommen. Das stellt zwar i.d.R. Arbeitszeit, aber noch keine Mehrarbeit dar. Zu einer solchen wird es erst bei tatsächlichem Vertretungseinsatz.
Kann dann auch von jedem verlangt werden, nach eigenem Unterrichtsschluss noch 45 min im Lehrerzimmer zu sitzen und zu warten, ob einem Vertretung zugewiesen wird? Da der Kollege nicht das Haus verlassen darf, um zur Verfügung zu stehen, ist sein Einsatz m.E. Schon mit eingepreist und zwar über sein Deputat hinaus.
Im Zweifel: Rechtsberatung Gewerkschaft.
Edit: für NRW hat's der VBE erläutert. Ausnahmsweise ja, prinzipiell im Plan zusätzlich nein:
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Wie wäre es, vom Gejammer der sich benachteiligt fühlenden Nichtbehinderten wegzukommen und zur Ausgangsfrage zurückzukehren?
Was nämlich wirklich interessant ist, ist die Frage, ob eine Versetzung aus dienstlichen Gründen an eine andere Schulart generell erlaubt ist und wie der TE dagegen ggf vorgehen kann. Ich finde es nämlich nicht unerheblich, ob man mal ein Jahr irgendwo aushelfen soll, oder ob eine Versetzung geplant ist, wie der/die TE schrieb.
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von Sonderpädagogen können wir bei uns an der Schule auch keine Hilfe erwarten.
Ich erstelle 3 fach differenzierte Klassenarbeiten (LE-E-Kurs).
Das ist deine persönliche Entscheidung gegen Konfrontation mit den Bedingungen und Leuten vor Ort und für Mehrarbeit. Aber das ist Thema anderer Threads.
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Zitat
Anscheinend reichte es ja schon, eine Abordnung an eine Förderschule als "Zumutung" zu beschreiben.
Die Unmöglichkeit, ein passendes Äquivalent für eine andere Schulform zu schreiben zeigt, wie menschenfeindlich diese Aussage ist.
'Es ist eine Zumutung für Jugendliche verantwortlich zu sein, die das Abitur anstreben.' Echt jetzt?
Erstens gibt es allein in Sachsen 7 verschiedene Forderschultypen, von 'der Förderschule' zu reden zeugt einfach nur von einer diffusen Angst, ohne Bereitschaft dazu, sich 5 min damit auseinanderzusetzen, was genau man meint, wenn man "Behinderte sind mir nicht zuzumuten" quakt .
Und zum zweiten waren wir vor ein paar Jahren tatsächlich an einem Punkt, dass nicht weniger als die United Nations den Begriff der 'Inklusion' salonfähig gemacht hatten. Und bitte an dieser Stelle keine Diskussion über die Bedingungen der Inklusion, das wurde tausendfach durchgekaut. Was entscheidend ist: wagte man das Gedankenexperiment, dass das Förderschulsystem abgeschafft würde, säße tatsächlich in allen Klassen der Querschnitt der Bevölkerung und der ist nunmal männlich, weiblich, divers, dunkelhäutig, hellhäutig, dick, dünn, asozial, teamfähig und auch mit funktionierendem Hörnerv oder ohne.
Allein die Tatsache, dass Kinder in Deutschland mit Sehbeinträchtigungen in einer Schule unterrichtet werden und welche mit Sprach- und Sprechstörungen in einer anderen ist kein Anlass dafür, dass man es einer Lehrkraft nicht zumuten kann, dort zu unterrichten. Kinder sind wie sie sind und der Umstand, sie nach Einschränkungen aufzuteilen hat rein praktische Erwägungen. Es bedeutet nicht, dass andere Leute ein Recht darauf hätten, nichts mit ihnen zu tun zu haben.
Und ja, ich finde die oben genannte Sichtweise (Wortwahl ist ja nur ein Medium für die Sichtweise) menschenverachtend.
Ich kann den Frust gut nachvollziehen und ich bitte mal die ganzen Kolleg:Innen die sofort „behindertenfeindlich“ rufen, von ihrem hohen Ross herunterzukommen.
Wenn du den Strang verfolgt hast, hast du sicher festgestellt, dass nicht "sofort" irgendwer irgendwas gerufen hat, sondern dass es um bestimmte Aussagen ging. Also bitte etwas differenzierter, oder findest du folgende Aussage angemessen?: Ich bitte die Kollegen, die sofort "Cancel culture!" rufen, von ihrem pikierten Pfau runterzusteigen

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass ähnliche Fälle hier schon öfter besprochen wurden und es nicht zulässig ist, eine Stunde im Stundenplan auf diese Weise regelmäßig freihalten zu müssen, weil angeordnete Mehrarbeit. Weiß aber nicht mehr, wo das geregelt ist.
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Amtsangemessenheit kann sich doch nicht ausschließlich an der Gehaltsstufe festmachen und Qualifikation vollkommen ignorieren. Sorry, aber das finde ich absurd. Dann fände ich eine A13er Stelle in der Verwaltung ebenso amtsangemessen - dafür fehlt mir ggf. zwar auch die Qualifikation, aber macht ja scheinbar nichts.
Macht ja wirklich nichts, sind doch immer wieder Stellen ausgeschrieben bzw. Abordnungen zu vergeben. Woher sollen Lehrkräfte dafür die Qualifikation haben?
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Wie das in Deutschland mit Lehrpersonen ist, die für die Realschule ausgebildet sind, kann ich nicht beurteilen.
So sieht's aus.
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Salzsäure ist nie eine Säure und Säuren enthalten keine Oxoniumionen, können also so nicht mit Indikatoren reagieren, die Farbe ändert sich bei Säuren also nicht (mal davon abgesehen, dass nicht alle rot werden). Das gibt dicken Notenabzug im Abitur, weil es schlichtwegs falsch ist (nicht nur niedrigeres Niveau).
Der gestern von mir zitierte Satz ist falsch (den du weglässt, vielleicht weil du hoffst, dass andere sich nicht mehr daran erinnern und deinen Kommentar sofort durchschauen?). Und ich habe nicht behauptet, dass sie prinzipiell (meinst du immer ?) falsches lehren. Aber dieses Thema ist wichtig (nimmt einen großen Teil im Jahr vor der Kursstufe ein) und es war nichts unterrichtet worden (ich habe mir Hefte angesehen, weil ich es nicht glauben konnte), was im Gymnasium verlangt wird (Definition, Reaktion, verschiedene Indikatoren (was sind die überhaupt) usw.) Warum verwendet sie nicht das Buch?
Mir ist gesagt worden (und es stimmt mit meinen Beobachtungen überein), dass an anderen Schultypen (inkl. Realschule) mehr geführt, viel mehr erklärt wird. Am Gymnasium wird viel mehr von Schülern selbst erarbeitet, die Schüler sollen selbstständig denken lernen. Das ist Didaktik (lt. Cornelsen "Unter Didaktik wird sowohl die Theorie der Lehre und des Lernens als auch die praktische Vermittlung von theoretischem Wissen verstanden. Somit zählt die Auswahl des Lernstoffs ebenfalls zu einem Teilbereich der Didaktik.
Im Unterricht treten Lehrer/-innen und Schüler/-innen zum einen in Beziehung mit dem Lernstoff, zum anderen interagieren sie über den Lernstoff miteinander.")
(Da sind mir die Begriffe ziemlich egal, ich lerne aber gerne zu, nenne es von mir aus Pädagogik (als Gymnasiallehrer hatte ich sehr wenig Pädagogik im Referendariat, nichts an der Uni).)
Aber mir ist wichtig, dass Chemieunterricht in Sek. I Schülern ermöglicht, die Kursstufe erfolgreich zu besuchen und "Salzsäure ist eine Säure" und "Säuren färben Indikatoren rot" ist immer falsch.
Quittengelee, weil du mich (wieder) persönlich angreifst, indem du einen Satz heraus reißt und etwas falsches behauptest, spreche ich dich jetzt auch persönlich an. Warum behauptest du immer wieder Dinge, die nicht stimmen, zitierst dazu sehr unvollständig, um andere (nicht nur mich) nieder zu machen? Daran übrigens habe ich dich wieder erkannt. Hast du es nötig? Du sprichst nicht nur Fehler an (das ist okay) , du greifst dabei grundsätzlich an, wirst überheblich und wirfst es anderen vor (deine letzte Bemerkung davor zu mir war, wie kann man als Lehrer nur solche Rechtschreibfehler machen usw.? Antwort, ich tippe sehr schnell und drücke manchmal zu schwach auf den Bildschirm, erledige oft noch nebenbei etwas anderes und oft schlägt auch die Autokorrektur zu. Das hat nichts mit diesen schwerwiegenden fachlichen Fehlern zu tun.)
(Ich habe damals lange überlegt, wie ich die Kollegin darauf anspreche, um sie nicht zu verletzen. Ich sage es mal so, so plump wie du war ich nicht. Mir ging es um alle beteiligten Personen nicht nur um den Fehler.)
Ich kann gerne den ganzen Text zitieren, wenn es dir etwas gibt.
Es geht dir nicht darum, ob eine Kollegin irgendwas falsches unterrichtet haben mag und welche Gründe es dafür gab. Zum Beispiel ob sie vielleicht fachfremd unterrichtet hat oder was auch immer. Du hast behauptet, an einer anderen Schulart zu unterrichten wäre generell fatal, weil Realschulkollegen Blödsinn erzählen würden.
Und zum Thema Selbständigkeit, natürlich versucht man die an allen Schularten zu erreichen. Ich habe einen Kollegen vom Gymnasium an einer Grundschule unterrichten sehen und es war katastrophal. Aber nicht, weil alle Gymnasialkollegen nicht in der Lage wären, in einen Grundschullehrplan zu schauen, sondern weil er keinen Bock auf die Abordnung hatte.
Ob Abordnungen an andere Schularten besser sind als Unterrichtsausfall, weiß ich nicht. Mich ärgert diese Arroganz, Leute, die ihr Fach im Realschullehramt studiert haben, als Volldeppen hinzustellen.
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Die Didaktik ist völlig verschieden.
Nein, das ist sie nicht. Ich habe mit Referendar*innen gearbeitet und die Didaktik unterscheidet sich nicht grundlegend. Was du meinst, ist vielleicht der pädagogische Umgang.
Im übrigen mag man sich nach ein paar Jahren an der Realschule an ein anderes Niveau gewöhnen, zu behaupten, Realschulkolleg*innen würden prinzipiell etwas fachlich Falsches unterrichten finde ich an Arroganz kaum zu überbieten. Wäre aber nicht das erste Mal, dass du so etwas von dir gibst. Aber wehe, jemand sagt dir, dass du einen Fehler machst

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Nein Quittengelee, es ist auch eine vernünftige Begründung zu sagen, dass man keine Lust darauf hat. Das habe ich nicht studiert und es würde mich totunglücklich machen.
Wenn du mir sagen könntest, was "das" meint, könnten ich und andere dich sicher verstehen. Muss natürlich nicht sein, aber es scheint dir irgendwie wichtig zu sein.
Ich sehe gerade, CDL hat alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.
Frohen vierten Advent

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Warum?
Weil es in allen Bundesländern Förderschulen für Lernbehinderte (entsprechendes Synonym hier einsetzen) gibt und somit auch ein entsprechendes Lehramt. Die Festlegung eines Bundeslandes, dass man einfach nur im Lehrplan ein paar Jahre zurückgehen muss, ändert m.E. die Sichtweise grundlegend. Bewertet habe ich das nicht, fand es einfach bemerkenswert.
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Es ist schriftlich an die SL gegangen von der Bezirksregierung, dass die kurzfristigen Abordnungen zum 1.2. das Ziel haben, sie um 1.8. in Versetzungen übergehen zu lassen.
Das ist allerdings krass, ich dachte, es geht um Abordnungen. In dem Fall würde ich schauen, ob die Rechtslage nicht eine andere ist als zur Abordnung. Was sagt deine Gewerkschaft?
2) Zu den Kriterien schrieb ich im anderen Thread schon was (Lohnt sich Anstrengung…): ich zB war in den letzten Jahren nie krank, habe diverse Sonderaufgaben übernommen, war immer zu Aufsichten, Konferenzen etc. da, hatte keine Ansprüche an den Stundenplan, bin für die Schule zu Facharbeitskreisen und Ringsitzungen gefahren und danach zum Unterricht...
Du hast meines Erachtens ein verzerrtes Bild der Situation. Es ist normal, Unterricht und Aufsichten zu machen und ob man krank oder gesund ist, bedarf keiner Belohnungen, das ist halt einfach wie es ist. Und Sonderaufgaben übernimmt man freiwillig, du hättest es theoretisch auch lassen können. Es gibt, wie mehrfach geschrieben, keine Belohnung für Einsatz und nur in seltenen Fällen Beförderung.
Dass das enttäuschend ist, verstehe ich durchaus, schrieb ich auch in dem anderen Thread. Allein deine Sichtweise darauf und dein Umgang damit ändern deine Zufriedenheit, denn die Umstände änderst du nicht.
Und wenn es so sein sollte, dass persönliche Gründe diese Versetzung begünstigt haben sollten (dich der Schulleiter offenbar loswerden will, weil 5 andere Kollegen ebenso infrage gekommen wären) würde ich mir sowieso überlegen, ob ich noch Bock auf diese Schule hätte.
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