Beiträge von Quittengelee

    Das Putin nicht verhandeln möchte, ist Quatsch.

    Die Frage ist nur, wie unzumutbar die Anfangsverhandlungspositionen sind.

    Wie stellst du dir die Situation in Europa in 10 Jahren vor, wenn ein Aggressor in Gestalt eines größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers, Brechers von Völker- und Menschenrechten mit rückschrittlicher Vision, jetzt die Verhandlungsposition festlegt?

    In Sachsen kommt eh kein Homeschooling diesen Winter, das kann man vergessen. Ich bin froh, dass es bei uns im Kollegium sehr achtsam zugeht, die Leute bei Symptomen testen oder vorsichtshalber Maske tragen, wenn sie mit jemand Positivem zusammen waren aber selbst (noch) negativ sind. Die SuS kann man zum Händewaschen anhalten und wer skeptisch ist, muss nichts anfassen, was die Kinder in der Hand hatten. Selber Maske tragen, Seifenspender mitbringen, falls die Schule nicht in der Lage ist, die Vorräte aufzufüllen und ansonsten damit leben, dass wir in einem Beruf mit Menschen arbeiten. So sehe ich das und ich habe weiß Gott Grund zur Vorsicht.

    Ich weiß noch die Wette, ob in Deutschland die Schulen geschlossen werden, das hat kaum einer für möglich gehalten. Es ging, oft nur leidlich, aber es ist wohl eher kein Konzept für jeden grassierenden Magen-Darm-Infekt.

    Das kann ja sein, dass dein Chef eine individuelle Lösung findet, aber in deinem Beitrag klingt es so, als ob es auf das Wohlwollen einzelner und Kompromisse ankommt, damit alle Interessen gleichermaßen gewahrt werden. Dem ist aber nicht so, es ist keine Gnade des Stundenplaners/Schulleiters, ob ein Elternteil Kindkranktage erhält und wie viele, sondern ein Recht auf Krankengeld, welches das Sozialgesetzbuch für Arbeitnehmende gewährt, für Landesbeamte entsprechend angepasst.

    ... Am Ende gibt es das Interesse der Schule und das Interesse der Lehrkraft. Und da ist es halt ein Kompromiss.

    Das ist keine sinnvolle Erklärung, denn du könntest als Angestellte*r auch länger mit dem kranken Kind zu Hause sein, bekommst aber dann nichts mehr bezahlt.

    Außerdem beruhen die Regelungen auf dem SGB V, einem Bundesgesetz, da interessieren die Wünsche "der Schule" (was immer du darunter rechtlich verstehst) nicht.

    Und woraus zitierst du in deinem Beitrag?

    Das rheinlandpfälzische Ministerium für Weinbau und Katastrophenschutz empfiehlt ...

    Ich nehme dir sofort ab, dass es das gibt:mahlzeit:

    Der Weinhändler meines Vertrauens meinte, im Lockdown seien seine Umsätze gestiegen, obwohl er keine Weinseminare anbieten konnte. Er begründete dies nicht mit steigendem Alkoholismus, sondern dass die Leute mehr zu Hause kochen würden und daher auch mehr Wein bräuchten. Fand ich eine schöne Erklärung.

    Das glaube ich euch alles aufs Wort, nur gab´s das vor Corona auch schon, auch das Leute "so krank wie nie zuvor" waren. Ich war das im Winter 17/18 und meine Kinder im Feb 20.

    Bzw - glaubt ihr den Statistiken und Erhabungen nicht, dass RS halt die letzten Jahr "relativ" ruhig war und jetzt einfach nachgeholt wird?

    Spaß macht das sicher alles nicht. Wenn Kinder krank sind, ist es übel für die Eltern. Meine Kinder hatten schon vor Corona durchgeko... Nächte und PseudoKrupp und alles mögliche, was man halt so hingenommen hat, weil es die Zwuzgis halt einfach trifft.

    Oh ja, mit Pseudokrupp auf dem Balkon sitzen und überlegen, ob es gefährlich genug für den Notarzt ist... Vielleicht sind es vorrangig Eltern von Klein- und Vorschulkindern, die durch Lockdown etc. keine Vorstellung davon haben, WIE oft Kinder wirklich krank sind? Nämlich ständig.

    Warum muß sich Deutschland für seine geographische Lage permanent rechtfertigen?

    Wie meinst du das denn schon wieder? Ich rede von den Menschen, die im Osten Polens leben, denen manchmal eine Rakete aus Versehen in den Vorgarten fällt und dass ich mir vorzustellen versuche, wie es ihnen gerade ergehen mag.

    Hinter Zweibrügge is Palz? Ei des kommt drauf an, aus welcher Richtung du guggst! Ei un die Pälzer, die ham zwar ne ähnliche Weinkultur, sind aber in manchen Details dann doch ein anderer Stamm als die Rheinhessen...

    Du hast die Stimme von Heinz Becker?? Ich hör's genau in moinem Kopp!

    ... Wobei - was kann schon passieren?

    Dass der Vater gewalttätig wird? Ich will deine Angst nicht vergrößern, aber dich ermutigen, dein Gefühl ernst zu nehmen. Dieses Gespräch würde ich ebenfalls nicht alleine führen, Termine kann man ja verschieben. Man fühlt sich sicherer zu zweit, ist souveräner, der Gesprächspartner reservierter, das Gespräch sachlicher. Und der zweite im Bunde ist eh entspannt, weil er nicht im Konflikt drinsteht. Da findet sich bestimmt jemand, der mitkommt.

    Dann, es wurde schon genannt, Protokoll führen, das kann auch die andere Person machen. Ziele überlegen: willst du was oder will er was? Wenn ja, was eigentlich? Du könntest euer Vorgehen bei Erziehungs-/Ordnungsmaßnahmen erläutern, 1. Mahnung, 2. Mahnung bla und blubb. Das ist immer so, das können Sie gerne hier nachlesen, das wissen auch die SuS.

    Ein paar Stärken nennen ist immer gut, den Schüler direkt ansprechen, ...du willst hier deinen xy-Abschluss schaffen und das kannst du auch. Neulich hast du super das und das gemacht. Bleib da dran. Aber das und das können wir hier nicht dulden...

    Ein paar Fragen könntest du dir auch überlegen, wer fragt, der führt, sagt man. Es ist zwar kein Beratungsgespräch, aber du bist die Gastgeberin und du führst durch das Gespräch. Auch die Technik des Spiegelns kann helfen.

    Zum Beispiel Vater: "Sie haben immer nur meinen Sohn auf dem Kieker." Du: "Ihr Eindruck ist, dass ich Ihren Sohn anders behandle. Woran machen Sie das fest?" oder vielleicht "was denken Sie, was ich davon hätte?" Verteidigungshaltung vermeiden, auch wenn der Vater mit irgendwas Recht haben sollte, lass dich nicht ins Bockshorn jagen. V: "Sie schreien im Unterricht". Du: "Allerdings, wenn ich etwas 3 mal im normalen Ton sage, dann muss ich es offenbar lauter wiederholen. Was schlägst du vor, Kai-Pascal, wie es in Zukunft ohne Lautwerden klappt?" Ball immer schön zurückspielen.

    Im Zweifelsfalle vertagen. "Entweder, Sie schaffen es, sachlich mit mir zu sprechen, oder wir treffen uns nächste Woche nochmal/mit der Schulleitung."

    Du schaffst das, sieh's als "Übungsfeld Konfliktgespräche" :top:

    Edit: ich sehe gerade, dass der Junge volljährig wird. Dann erübrigen sich ewige Gespräche wahrscheinlich sowieso. Frag den Vater, was er von dir will und ob das am Telefon zu klären geht. Der hat in 10 Jahren mehr Erfahrung mit Lehrerinnengesprächen gesammelt als du...

    Der Osten hat immer schon mehr gesammelt und gehortet, sorry.

    Falls du mich meinst, ich bin nicht im Osten aufgewachsen, aber meine Eltern sind vor, bzw. im zweiten Weltkrieg geboren worden. Meine Oma war noch Stoppeln und hat aus Vorhängen Klamotten genäht usw. Es klingt zwar nach Geschichtsbuch, aber es ist halt irgendwie nicht so lange her, wenn Eltern davon berichten.

    Mit Schuhen schlafen, damit man schnell in den Luftschutzkeller kommt, von weitem sehen, wie eine Stadt brennt, eine traumatisiert Mutter schreien hören, deren Kind weg ist, Fliegerangriffe, erschossene Menschen, eine aufgerissene Hauswand, misshandelte Menschen... Eigentlich kein Wunder, dass ich einen mittleren Knall habe, das können meine Eltern gar nicht verkraftet haben. Aber ich komme vom Thema ab.

    ... würde ... müsste ... wäre.. .

    Ja klar, alles richtig. Möchtest du denn an der polnischen Ostgrenze leben oder doch lieber weit weg? Nachbarland und Grenznähe ist halt trotzdem was völlig anderes, NATO hin oder her. Für uns liegt Polen dazwischen, ist ja schon nicht ganz unangenehm.

    Digitalisierung ist das kommende Ding

    :lach: Sicher? Dazu fällt mir Elsterglanz ein...

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    Ach, ich mag ja Bücher sehr gerne, schon allein, weil man daran schnuppern kann.

    Aber ich bin gerade am Ausmisten und hab fast 20 Jahre alte Sachen in Leitzordnern gefunden, in die ich auch tatsächlich so lange nicht mehr reingeschaut habe. (Fuck bin ich echt so alt, dass ich sowas schreiben kann?!)

    Daher: Verschenken, Schreddern und/ oder Scannen, was brauchbar ist. (Ich liebe meinen Dokumentenscanner und die Ordnung, die er schafft.)

    Wie sehr Weihnachtsfeiern, Martinszüge, Fastnachtsfeiern etc. fehlen können, haben wir in der Coronazeit gemerkt...

    Naja, wenn man das gewohnt ist und gerne macht. Es feiern ja nicht alle dieselben Bräuche. Kinder, die in westlichen Bundesländern aufwachsen, leben auch gut ohne Jugendweihe und riesen Schulanfangspartys mit Hüpfburg und 50 Gästen.

    Wobei, die Moslems in meiner letzten Klasse haben immer alles gefeiert, was anstand, egal woher der Brauch kam. Das ist natürlich eh die beste Vorgehensweise.

    Ich dachte Kinder dürften hier im Forum gar nicht schreiben? Wen adressierst du hier?

    Na alle, die sich nicht mehr an 1978 erinnern können:zungeraus:

    Ich erinnere mich immerhin noch an den Golfkrieg, da hat mir meine Mutter erklärt, was Hamstern ist. Aber mal ohne Witz, die, deren Eltern den Krieg erlebt haben, empfinden das Bevorraten sicher nicht so abwegig, wie Menschen, die in den 90ern geboren wurden. Meine Mutter hat noch eingeweckt, das ist jetzt wieder im Kommen, oder?

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