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Genau damit bin ich regelmäßig konfrontiert...
Man kann eigentlich nur jedes Mal fragen: Möchtest du tauschen?
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Genau damit bin ich regelmäßig konfrontiert...
Man kann eigentlich nur jedes Mal fragen: Möchtest du tauschen?
Ich nicht. Jeder Pensionär sollte das vielleicht wissen. Ich habe mich bis zu der "quer"-Sendung nie damit befasst.
Und selbst wenn, die Landesregierung schreibt gezielt 70-jährige Kolleg*innen an und vergisst zu erwähnen, dass das eigentlich nur ehrenamtlich geht? Finde ich schäbig, da können noch so viele Gesetze existieren.
Tatsächlich? Ich müsste auch nicht arbeiten, das Familieneinkommen meines Mannes ist groß genug und Rücklagen sind ebenfalls reichlich vorhanden. Ich würde mich dann aber in finanzielle Abhängigkeit begeben. Das ist für mich keine Option.
Außerdem gibt man umso mehr Geld aus, je mehr Freizeit man hat. Also, ich jedenfalls mit meinem kostspieligen Hobby...Einschränken will ich mich aber nicht.
Ich mach die Arbeit ganz grundsätzlich auch tatsächlich gerne ![]()
Das ist dienstrechtliche betrachtet tatsächlich eine Schnapsidee, Du wirst den Ärger Deines Lebens bekommen und dabei ist der Dienstherr / Arbeitgeber sogar leider im Recht.
Weil?
...Du vergisst, dass meine SuS mindestens 15 sind, ich kommuniziere als Fachlehrperson nicht mit den Eltern.
Nein, vergesse ich nicht, aber in deutschen Bundesländern haben Lehrkräfte die Pflicht, Eltern zu informieren bis die Kinder volljährig sind. Und um Deutschland geht's im Ausgangsbeitrag, wenn ich recht erinnere. Das hat auch seinen Grund, auch wenn das nicht jede*r verstehen kann. Und es ging um andere Fächer, die es bereits ab Klasse 5 gibt.
Danke für den Artikel, darin geht es um Vorhersagekraft für Studienerfolg, finde ich nachvollziehbar. Inwiefern Noten in Klasse 1-11 SuS adäquate Rückmeldung geben, um ihren Lernerfolg verbessern zu können, hab ich hier immer noch von niemandem gelesen, dazu kommt wahrscheinlich auch nichts mehr.
Auch warum die Meinung vorherrscht, dass Ziffernnoten für SuS unerlässlich seien, weil sie sonst nichts mehr tun, was aber bis zum 6. Lebensjahr und ab dem Beenden der Ausbildung plötzlich nicht mehr notwendig scheint, erschließt sich mir nicht. Menschen sind von Natur aus wissbegierig.
Aber darüber haben wir uns schon vor Jahren hier gestritten. Und vielleicht schafft es ja jemand, die persönlichen Vorteile von Notengebung zu erläutern, ich hab dazu noch kein Argument gefunden.
Wenn ich in einen Fach eine Aufgabe erkläre...
Wir sollen ja hier nicht auf Grammatikfehlern rumreiten, aber wenn ein angeblicher Fremdsprachenlehrer solche Fehler macht, hab ich sowieso meine Zweifel an der Schreibberechtigung.
Egal, danke jedenfalls noch mal für alle sachdienlichen Hinweise ![]()
Ich hab ein grosses Repertoire an Vokabelspielen und auch einen Beamer, wo ich in Sekunden das aktuelle Lehrwerksvideo zur Unit 3 oder whatever griffbereit habe. Da muss nichts vorbereitet werden, wenn man weiss wie.
Nee, da hast du offenbar schon viel vorbereitet, 'griffbereit haben' bedeutet ja nichts anderes. Nur kannst du das vermutlich wiederholt nutzen, wenn du immer wieder dasselbe machst.
Ja, und ich bin trotz fehlender unnötiger Vorbereitung der Meinung, dass ich angemessene Arbeit leiste
Na dann, vielleicht bist du ja sehr erfahren und hast schon viel Vorbereitung im Kopf. Wie baust du denn deine Stunden auf, meine Frage ist ja gerade, wie man, auch wenn man nicht erfahren ist, eine effektive Struktur hinbekommt.
Was hat er denn von einer 2 oder einer 4 in Mathe?
Nix. Ich weiß zwar nicht, warum es immer wieder um Mathe geht, weil es im Ausgangsbeitrag explizit um Kunst, Musik und Sport geht. Aber auch in Mathe heißt 2 für die Eltern, 'da muss man sich nicht weiter kümmern, läuft' und 4, 'da muss man wohl zum Elternsprechtag und fragen, was nicht läuft'. Dem Schüler/der Schülerin bringt es nichts, es ist keine Rückmeldung, mit der ein Kind viel anfangen kann.
...dieser Note liegt ein zweiseitiger Beuruteilungsbogen mit insgesamt 14 Kriterien zugrunde. Es dauert Stunden, bis ich die Arbeiten gelesen und mir im Detail notiert habe, bei welchem Kriterium ich nun welche Punktzahl ankreuze. Ebenso wenig fällt die Ziffernnote für eine schriftliche Prüfung vom Baum. Die muss ich konzipieren und einen Erwartungshorizont ausarbeiten. Ich muss mir genau überlegen, für welchen Gedankenschritt ich wie viele Teilpunkte gebe, die am Ende die Grundlage für die Note sind...
Und was spricht dagegen, das den Familien auszuhändigen? Also vielleicht machst du das ja, aber in Deutschland ist es halt üblich, eine Halbjahresimformation zu erstellen und viel mehr kommt nicht an.
Aber bei ner vollen stelle sind wir dann bei insgesamt 10 Minuten die Woche.
Du bist aber schon ausgebildet und wirst bezahlt für den Job oder sollst du lediglich alle beaufsichtigen?
Du beißt dich daran fest, dass die Krankschreibung deines Kindes der Grund war, dass man dich nicht übernommen hat. Du weißt es aber nicht. Ob die Sprachprobleme ein Grund dafür sind, wissen wir nicht, darüber nachzudenken könnte aber vielleicht hilfreich sein. Mir scheinen sie zumindest die Verständigung zu erschweren.
Die Art von Schülern, die einfach keinen Zugang zum Fach zu finden scheinen, gibt es nicht nur in Sport, sondern auch in den Sprachen und vielen MINT-Fächern. Ein kleiner Trost ist da vielleicht, dass eine neue Sportart im Unterricht auch immer eine neue Chance darstellt und wer nicht gut im Schwimmen ist, ist es womöglich in Leichtathletik oder Fußball.
Das ist doch klar. Aber warum spricht das für Leistungsbewertung in Sport? Was hat der Sohn des Kollegen von der Bodenturnen-6, der Basketball-1 oder Sport-3? Ja, er ist kein Zweierschüler in Sport, aber die Note hat doch keinen Selbstzweck.
Ich habe den Eindruck, dass die Befürworter von Bewertung (insbesondere in Form von Ziffernnoten) vor allem die Gewohnheit ins Feld führen. War schon immer so/ das wollen doch alle/geht ja gar nicht anders. Ich sehe darin eher ein Relikt aus Zeiten, in denen man noch mit dem Medizinball Leibesübungen in Turnhallen mit Dielenböden vollführte.
Ach Gottchen... zur Hülf!
Achso, ich dachte, wenn du anderen sagst, sie schrieben Unsinn, wüsstest du selbst etwas darüber. Naja.
hier
Was sagst du zu den momentanen Lehrplanzielen im Kunstunterricht und Leistungsbewertung durch Noten? Würdest du deinen Unterricht anders gestalten, wenn du nicht bewerten (benoten) müsstest?
Danke für eure Erfahrungen, Anregungen, Ideen. Die LMAA-Haltung muss ich mir wieder ein bisschen mehr aneignen, aufgrund schwerer Erkrankung muss ich wieder reinfinden, einen gesunden Mittelweg finden.
Bringt ihr euch die fachfremden Inhalte im Selbststudium bei oder macht man da Zusatzprüfungen?
Selber beibringen. Es geht zwar an der Lernförderschule nicht in die Tiefe, trotzdem kann man natürlich viel falsch machen. Sehe ich in Mathe bei Leuten, die kein Mathe für Primarstufe hatten und nach Gefühl unterrichten, bis 1000 kann ja schließlich jeder rechnen *harhar*. Aber nützt ja nüscht.
Edit: Achso, unsere Schulen sind ja sehr klein, da schaut man bei der Stellenvergabe eher auf den studierten Förderschwerpunkt als auf das Unterrichtsfach. Es ist schlicht nicht an jeder Schule jedes U-Fach vertreten. Für bestimmte Fächer werden aber auch Leute abgeordnet. Die sind dann meist ziemlich schnell krank, weil in 10 fremden, verhaltensschwierigen Klassen Chemie auf Vorschulniveau unterrichten, ist nicht jedermanns Traum.
Für mich betrifft es bislang 9 Fächer in Klasse 1-9, die ich fachfremd erteilt habe. Kann interessant sein, kann einen aber auch irgendwann fertig machen, 'Französische Revolution' oder 'Verkehrswege in Deutschland' sind dann halt nicht mehr bei Frau Grundschultante auf Insta zu finden ![]()
laleona , wenn du solche Quiz' erstellst, kannst du die mehrmals nutzen? Oder geht das schnell? Ich hatte z.B. angefangen, einen historischen Stadtteilrundgang mit Actionbound zu erstellen. Nach 2 Stunden Arbeit hab ich mich aber dann gefragt, ob ich wirklich weitermachen will, ich weiß ja nie, ob ich das Thema in den nächsten 10 Jahren nochmal unterrichte und für 45 min. 4h Vorbereitung ist auch nicht wirklich effektiv.
Danke auch an Wurzelvokal , solche Methodentips helfen gerade gut!
Ist hier irgendwie nicht klar, dass Noten immer nur den Durchschnitt aller Leistungen in einem Fach widerspiegeln können? Das ist immer so, auch in den nicht-musischen Fächern.
Sag ich doch.
Ist das etwa neu?
Nö.
Und das "Argument", dass in Musik, Sport und Kunst nur Techniken bewertet werden, zeugt nicht ubedingt von Sachkenntnis. Kreativität wird im Kunstunterricht nicht bewertet? Wie kommt man auf so einen Unsinn?
Na dann, du weißt es offenbar besser, lass uns teilhaben. Wie bewertest du Kreativität und was erreichst du damit bei den Kindern deiner Meinung nach?
Ach hier, das passt gerade gut. Gibt es eigentlich Kunstlehrkräfte hier?
Ich finde es legitim, dass man Leistung einfordert. Das ist wahrscheinlich aus Förderschulperspektive nicht nachvollziehbar.
Du wirfst alle Begriffe durcheinander, wenn ich in Leichter Sprache schreiben soll, gib Bescheid.
Peter findet keinen Bezug zu Gedichten, ist aber in der Sachtextanalyse gut.
Yvonne kommt mit Geometrie nicht klar, ist aber bei Termumformungen vorne dabei.
Achso, eure Zeugnisse sehen so aus? Da steht nicht Deutsch 3 Mathe 3 sondern eine differenzierte Analyse der einzelnen Bereiche?
Nach der Logik ist jegliche Bildung sinnlos.
Warum das denn? Wieso kannst du Bildung nicht von Leistungsbewertung mit Ziffernnoten trennen?
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