Salzsäure ist nie eine Säure und Säuren enthalten keine Oxoniumionen, können also so nicht mit Indikatoren reagieren, die Farbe ändert sich bei Säuren also nicht (mal davon abgesehen, dass nicht alle rot werden). Das gibt dicken Notenabzug im Abitur, weil es schlichtwegs falsch ist (nicht nur niedrigeres Niveau).
Der gestern von mir zitierte Satz ist falsch (den du weglässt, vielleicht weil du hoffst, dass andere sich nicht mehr daran erinnern und deinen Kommentar sofort durchschauen?). Und ich habe nicht behauptet, dass sie prinzipiell (meinst du immer ?) falsches lehren. Aber dieses Thema ist wichtig (nimmt einen großen Teil im Jahr vor der Kursstufe ein) und es war nichts unterrichtet worden (ich habe mir Hefte angesehen, weil ich es nicht glauben konnte), was im Gymnasium verlangt wird (Definition, Reaktion, verschiedene Indikatoren (was sind die überhaupt) usw.) Warum verwendet sie nicht das Buch?
Mir ist gesagt worden (und es stimmt mit meinen Beobachtungen überein), dass an anderen Schultypen (inkl. Realschule) mehr geführt, viel mehr erklärt wird. Am Gymnasium wird viel mehr von Schülern selbst erarbeitet, die Schüler sollen selbstständig denken lernen. Das ist Didaktik (lt. Cornelsen "Unter Didaktik wird sowohl die Theorie der Lehre und des Lernens als auch die praktische Vermittlung von theoretischem Wissen verstanden. Somit zählt die Auswahl des Lernstoffs ebenfalls zu einem Teilbereich der Didaktik.
Im Unterricht treten Lehrer/-innen und Schüler/-innen zum einen in Beziehung mit dem Lernstoff, zum anderen interagieren sie über den Lernstoff miteinander.")
(Da sind mir die Begriffe ziemlich egal, ich lerne aber gerne zu, nenne es von mir aus Pädagogik (als Gymnasiallehrer hatte ich sehr wenig Pädagogik im Referendariat, nichts an der Uni).)
Aber mir ist wichtig, dass Chemieunterricht in Sek. I Schülern ermöglicht, die Kursstufe erfolgreich zu besuchen und "Salzsäure ist eine Säure" und "Säuren färben Indikatoren rot" ist immer falsch.
Quittengelee, weil du mich (wieder) persönlich angreifst, indem du einen Satz heraus reißt und etwas falsches behauptest, spreche ich dich jetzt auch persönlich an. Warum behauptest du immer wieder Dinge, die nicht stimmen, zitierst dazu sehr unvollständig, um andere (nicht nur mich) nieder zu machen? Daran übrigens habe ich dich wieder erkannt. Hast du es nötig? Du sprichst nicht nur Fehler an (das ist okay) , du greifst dabei grundsätzlich an, wirst überheblich und wirfst es anderen vor (deine letzte Bemerkung davor zu mir war, wie kann man als Lehrer nur solche Rechtschreibfehler machen usw.? Antwort, ich tippe sehr schnell und drücke manchmal zu schwach auf den Bildschirm, erledige oft noch nebenbei etwas anderes und oft schlägt auch die Autokorrektur zu. Das hat nichts mit diesen schwerwiegenden fachlichen Fehlern zu tun.)
(Ich habe damals lange überlegt, wie ich die Kollegin darauf anspreche, um sie nicht zu verletzen. Ich sage es mal so, so plump wie du war ich nicht. Mir ging es um alle beteiligten Personen nicht nur um den Fehler.)