Beiträge von Quittengelee

    Was wollt ihr als Systemveränderung?

    Was weiß denn ich, ich arbeite doch nicht im Management einer Klinik oder dem Gesundheitsministerium. Aber soweit ich weiß, ist unser jetziger Gesundheitsminister mitverantwortlich für die vor rund 20 Jahren eingeführten Fallpauschalen, die Chefs privater Herzkliniken den Arsch vergoldet und Kinder- und Geburtshilfestationen anderer Krankenhäuser schließen lässt. Was hat die Maske von Sissymaus damit zu tun, dass während Corona der ganze Irrsinn erst allen bewusst geworden ist? Kann ja sein, dass du das schon lange weißt, aber das ändert doch nichts an den Missständen.

    Kris24 , sind das jetzt Argumente gegen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Kliniken? Denn diese 3 hat Sissymaus benannt, Geld, Ausbildung, Bedingungen.

    Dass das Gesundheitsministerium keinerlei strukturelle Veränderungen vorgenommen hat, ist und bleibt Mist. Verstehe nicht, warum du das gegeneinander aufrechnen willst. Manchmal habe ich den Eindruck, dass du die Menschen in Gruppen einteilst und einfach davon ausgeht, alle darin verhielten sich gleich. Nicht jeder, der für Reformideen in der Pflege ist, ist ein Coronaleugner.

    Außerdem ist Pflege nicht gleich Pflege, Fachpflegekräfte mit Zusatzausbildung verdienen gut, Altenpfleger*innen nicht.

    ...und fragen, was sie schon über die Zeitformen wissen und das sammeln.

    Was erwartest du an dieser Stelle für Antworten?

    Ich mache das Präteritum immer in Verbindung mit dem Thema Märchen. Und die Zeitform so übersichtlich wie möglich.

    Lies mal die Kommentare :)

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    Das hört sich alles gut an, aber bei dünner Personaldecke, wo man es nicht mal schafft, alle krankheitsbedingten Stundenausfälle aufzufangen, gleicht das einem Schlaraffenland.

    Stundenausfall bedeutet erst mal nur, dass was ausfällt, nicht, wie man die verbliebenen Stunden nutzt. Es ist schon auch eine Frage der Einstellung von Schulleitung und Kollegium.

    Aber klar, in einer großen Sekundarschule sind Rand- und Vertretungsstunden generell kein Zuckerschlecken. Ich frage mich, ob man den Tagesablauf umstrukturieren könnte. Mein Traum sieht so aus: Kurssystem, man sucht sich als Kind/Jugendliche*r die Zeiten und Lehrkräfte bis zu einem gewissen Grad aus. Die Lehrkräfte warten im Fachraum mit ihrem Angebot und wer in den Raum kommt, betritt diesen schon mal als Gast und sitzt nicht selbst in einer Löwenhöhle, in die die LuL eintreten müssen.

    Quittengelee Ich erwarte, dass die Menschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Wie gesagt, Abstand halten, Hände waschen, bei Symptomen zu Hause bleiben und nicht wieder und wieder die Leute in der Umgebung anstecken. Eigentlich ein Verhalten, dass auch vor Corona wünschenswert gewesen wäre, in Zeiten hoher Virenlast.

    Okay, also wenn das nicht gegeben ist bei euch, dann ist es natürlich schade. Die SuS schicke ich z.B. Händewaschen, bevor sie was antatschen, das viele nutzen. Ob Kollegen und Kolleginnen Hände waschen, kontrolliere ich nicht.

    Wenn ein Kollege hustet, frage ich aber tatsächlich nach. Manche husten halt wochenlang vor sich hin und wollen sich aber nicht wochenlang krankschreiben lassen. Das verstehe ich.

    Setzt du denn selbst Maske auf? Symptomlos können dich andere natürlich auch infizieren.

    Komischerweise ist es bei der Berufsgruppe der überkorrekten Lehrer*innen aber besonders ausgeprägt.

    Das hast du schon recht oft geschrieben. Ist das denn so? Oder fühlt es sich für dich so an, weil du im Forum mit denselben 2 oder 3 Menschen darüber sprichst und die halt Lehrkräfte sind?

    Als Lehrperson ist man ständig mit einem Haufen Menschen im Raum. Wenn man Viruserkrankungen konsequent vermeiden will, zum Beispiel weil man selbst Anfang 60 ist und Diabetes hat, oder die Partnerin eine Chemo durchmacht, dann ist eine Maske das wirksamste Mittel. Ich vermute, du bist jung und gesund und trägst für niemanden Verantwortung (korrigiere mich, wenn ich falsch liege), da ist einem eine potentielle Grippe oder Coronainfektion halt wurscht.

    In meinem Kollegium trägt nur eine Person konsequent Maske und diese hat eine gefährliche OP hinter sich und die Ärzte zucken die Schultern bei der Frage, ob Corona für sie ein gesteigertes Problem darstellt. Selbst wenn diese Person eine Angststörung entwickelt hat, weil sie dem Tod ins Auge geblickt hat, ist es doch ihr gutes Recht, eine Maske zu tragen. Du hast für eine Aufhebung der Pflicht plädiert, die gibt es schon lange, jetzt scheinst du mit Gewalt erreichen zu wollen, dass niemand mehr eine aufsetzt. Das verstehe ich nicht.

    Aber zum Thema korrekte LuL zurück: gibt es dazu belastbare Daten? Im Supermarkt sehe ich etwa 2/3 der Kund*innen Maske tragen. Ich könnte mal eine nichtrepräsentative Umfrage starten, welchen Beruf diese Menschen ausüben :schnelltipp:

    Wenn man sich die Beziehungsebene nicht zu Nutze macht, vergibt man sein wirksamstes pädagogisches Werkzeug.

    Das denke ich auch. Wir haben allerdings deutlich weniger SuS. Wie macht ihr das konkret? Der TE scheint sich ja allein zu fühlen mit diesen Problemen und eine ganze Schule zu reformieren ist doch etwas viel verlangt.

    Komischer Vergleich. Gurt im Auto ist vorgeschrieben. Maske in der Schule schon lange nicht mehr.

    Sind Bauchschmerzen typische Corona-Symptome?

    Der Gurtvergleich ist zwar ausgelutscht, hier passt er aber ausnahmsweise mal. Man kann eine Sicherheitsmaßnahme gewohnheitsmäßig anwenden, ohne laufend besorgt zu sein. Die Pflicht tut da eher nix zur Sache.

    Ich bewundere die FFP2-Konsequenz ehrlich gesagt. Mich ekelt das Rumrotzen und Rumhusten in der Öffentlichkeit sowieso an, mit und ohne Corona. Rücksichtslos, kranke Kinder in Einrichtungen zu schicken.

    Aber dass im Winter mehr Leute krank sind, finde ich normal. Vor Weihnachten war immer Flaute im Kollegium. Und dass im Kindergarten alle Infektionskrankheiten durchgemacht werden, ist auch nicht überraschend. Was erwartest du denn konkret von wem, sehrratlos ? Verbieten kann man das Erkranken halt leider schlecht.

    Es wird halt immer anstrengender, weil man immer wieder von vorne anfängt. Auch in 20 Dienstjahren rückt eine neue Neunte nach, in der 5 "Nö!" sagen und Eltern aufgegeben haben. So bleibt nur eine Einstellungsänderung, ein neuer Umgang damit oder zu gehen, bevor man krank wird.

    Ich versuche gerade zu lernen, meinen Frieden damit zu finden, den Fegedienst durchzusetzen, ohne selbst wütend zu werden. Auch wenn es 10 min dauert, dann war es eben das Hauptstundenziel für Fritz oder Frieda. Ich gucke auch immer wieder, wie Kolleg*innen mit Situationen umgehen. Man kann viel von anderen lernen, auch wenn man ein anderer Typ ist.

    Bei uns funktioniert 'systemisch' noch am Besten, so wenig Wechsel wie möglich reinzubringen: Je mehr die Klassenlehrkraft selbst unterrichtet, desto ruhiger wird die Klasse und bei Problemen im Fachunterricht kann man gemeinsam die Sanktionen durchgehen. Je mehr Bezugspersonenwechsel, desto schwieriger wird die Gruppe mit überproportional vielen Problemkindern.

    Das hat mit der Ausbildung fürs Lehramt zu tun, bzw. dass es eben keinen speziellen universitären Studiengang für die Sek II gibt. Man studiert halt so sein Fach und dazu gehört in der Chemie bei über 90 % der Absolventinnen und Absolventen die Promotion.

    Naja eben, bei euch funktioniert das. Hier muss man sich mit 19 entscheiden, ob Forschung oder Unterricht und dass das erst mal andere Menschen anzieht, fände ich nicht so seltsam. In berufsbildenden Schulen arbeiten ja auch wesentlich mehr Quereinsteiger*innen.

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