Komischerweise ist es bei der Berufsgruppe der überkorrekten Lehrer*innen aber besonders ausgeprägt.
Das hast du schon recht oft geschrieben. Ist das denn so? Oder fühlt es sich für dich so an, weil du im Forum mit denselben 2 oder 3 Menschen darüber sprichst und die halt Lehrkräfte sind?
Als Lehrperson ist man ständig mit einem Haufen Menschen im Raum. Wenn man Viruserkrankungen konsequent vermeiden will, zum Beispiel weil man selbst Anfang 60 ist und Diabetes hat, oder die Partnerin eine Chemo durchmacht, dann ist eine Maske das wirksamste Mittel. Ich vermute, du bist jung und gesund und trägst für niemanden Verantwortung (korrigiere mich, wenn ich falsch liege), da ist einem eine potentielle Grippe oder Coronainfektion halt wurscht.
In meinem Kollegium trägt nur eine Person konsequent Maske und diese hat eine gefährliche OP hinter sich und die Ärzte zucken die Schultern bei der Frage, ob Corona für sie ein gesteigertes Problem darstellt. Selbst wenn diese Person eine Angststörung entwickelt hat, weil sie dem Tod ins Auge geblickt hat, ist es doch ihr gutes Recht, eine Maske zu tragen. Du hast für eine Aufhebung der Pflicht plädiert, die gibt es schon lange, jetzt scheinst du mit Gewalt erreichen zu wollen, dass niemand mehr eine aufsetzt. Das verstehe ich nicht.
Aber zum Thema korrekte LuL zurück: gibt es dazu belastbare Daten? Im Supermarkt sehe ich etwa 2/3 der Kund*innen Maske tragen. Ich könnte mal eine nichtrepräsentative Umfrage starten, welchen Beruf diese Menschen ausüben 