Für em-soz:
- Ich würde damit rechnen, dann auch zumindest einige Jahre dort zu arbeiten, weil häufig Leute gebraucht werden
- Jugendliche sind tendenziell ruhiger als Grundschulkinder, haben aber natürlich trotzdem extreme Lebensgeschichten und zeigen mitunter extremes Verhalten, deswegen sind sie ja da. Angst sollte man also grundsätzlich keine haben und auch mit Lustlosigkeit leben können
- Oft gibt es Tendenzen, manche bleiben gerne in der Unterstufe, andere sind lieber bei den Großen. Hör auf dein Bauchgefühl. Lieber ein Fach vertieft lernen und unterrichten und mit Teenies z.B. Berufsvorbereitung machen? Oder lieber Grundlagen Schriftspracherwerb/mathematischen Anfangsunterricht? Letzteres brauchst du im Bereich Lernen jedenfalls immer und in allen Klassen...
- ehrliche Selbstreflexion, ob du selbst eine stabile Persönlichkeit hast, ist sinnvoll. Techniken kann man lernen, wenn man aber dazu neigt, Konfrontationen zu vermeiden und inkonsequent zu sein, die Tendenz hat "gemocht werden zu wollen", hat man es schwerer. Ein gesundes Selbstbewusstsein, Humor, Klarheit, sicheres Auftreten helfen, dort zurechtzukommen.
Kurz: wenn du dir die Erziehungshilfe als Arbeitsort nicht vorstellen kannst, würde ich es nicht studieren.
Was ist mit den anderen Förderschwerpunkten? Ich vermisse Sprache inzwischen immer öfter (also würde es wahrscheinlich heute zusammen mit L wählen). Und im Bereich Sehen/Hören ist es bestimmt auch sehr nett.