Beiträge von Quittengelee

    Na, es gab dann ein Nuss-Zitrone-Banane-Spaghetti-Eis...

    ... und weil ich es nur so kannte, also mit gemischten Eissorten, habe ich lange, lange nicht verstanden, warum es anderswo immer nur Vanille-Eis im Spaghetti-Angebot gab.

    Ist doch total öde.


    Wegen der Blaubären musste ich mir eben noch ein Vanille-Eis mit Blaubeeren gönnen.

    Ach Palim, ich womensplaine dir das mal. Spaghettieis soll aussehen wie Spaghetti und deswgen kommen dann Erdbeersauce und weiße Schokoraspel darauf. Das Wichtigste ist aber die Sahne, die darunter kommt. Sie wäre für den Nudellook zwar unnötig, gefriert aber so halb und wird dadurch supidupi und kann bestellentscheidend sein, wenn man zwischen Bananensplit und Spaghettieis schwankt.

    So, nun zu euren Nusszitronenspaghetti: das geht schlich und ergeifend nicht. Es braucht zumindest einen anderen Namen!

    Nicht nur in der Politik, auch in der schulischen Führungsebene sieht es nicht viel anders aus: viele Männer, deren Frauen ihnen daheim "den Rücken freihalten", wenige kinderlose Frauen oder Frauen, deren Kinder aus dem Haus sind.

    Wie viele Frauen mit Kindern bis zum Teenager-Alter sind denn tatsächlich in Führungspositionen? Und wenn sie dann endlich die Ressourcen dafür hätten, sind karrieretechnisch viele an ihnen vorbeigezogen.

    Wie sollen sich da jemals kinderfreundlichere Positionen durchsetzen können, wenn nie jemand die Führung übernimmt, der Verständnis für die Situation von Müttern hat - ja, Mütter, denn auch wenn viele Männer ständig betonen, wie sehr sie sich doch familiär einbringen, zeigt die Realität, dass die Frauen übermäßig belastet sind.

    Männer werden ja auch benachteiligt, wenn sie mehr als die obligatorischen paar Wochen Elternzeit nehmen.

    Aber wenn es Kommunen nicht auf die Reihe kriegen, Kinderbetreuung anzubieten, muss man gar nicht weiterreden.

    Da kommt es auch immer darauf an, WEN man fragt.
    Bei Fragen zur Teildienstfähigkeit / DU etc. sollte man immer mit der "Schwerbehindertenvertretung" Kontakt aufnehmen.
    Ich hab die extra in Anführungszeichen gesetzt, weil die SBV für alle längerfristig Erkrankten zuständig ist - nicht nur für die mit Schwerbehindertenausweis.

    Danke, aber die Schwerbehindertenvertretung hat mich tatsächlich wieder an die GEW verwiesen...

    Aber einen GdB zu beantragen kann schon eine Hilfe sein, CDL hat das immer gesagt, aber es ist halt auch erst mal ein Schritt, den man innerlich gehen muss.

    Ja, das ist bei uns leider so (wobei hier die Halbtageskitas sogar schon um 12 schließen). Sidefact: Soziale Kriterien gehen hier vor Arbeit (Kinder aus sozial benachtteiligten Familien bekommen einen Ganztagesplatz/kita)

    Da einige mein Kommentar dazu wieder verwirrt zurücklässt eine Frage an dich, Alterra : zu wie viel % sitzen in eurem Gemeinderat junge Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren müssen und sich daher für mehr Kinderbetreuung einsetzen können (wenn sie für Politik überhaupt Zeit haben) und zu wie viel % sind es konservative Männer, denen es egal ist, ob für Kinderbetreuung Geld ausgegeben wird, weil sich ihre Frauen kümmern?

    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es mehr Väter gibt, die nach einer Trennung um Umgang mit ihren Kindern kämpfen, oder mehr Mütter, die darum kämpfen, dass der Vater sich trotz Desinteresse doch einbringt.

    Ich weiß daher nicht, dass du recht hast. Oder dass du nicht recht hast. Ein Beleg wäre daher hier kein Fehler.

    Das ist logisch, da die Gerichte nach Kontinuität entscheiden und sich Mütter statistisch gesehen am meisten kümmern, bleiben die Kinder also auch meist dort.

    Es gibt sicher Väter, die mehr Umgangsrecht wünschen, weil das Residenzmodell häufiger gewählt wird als ein Wechselmodell halb/halb oder gar dass Väter sich komplett kümmern und Mütter ab und zu mal die Kinder abholen, um in den Zoo zu gehen.

    Dass im Erwachsenenalter mehr Kontaktabbrüche zu Vätern da sind als zu Müttern kann man ebenfalls nachlesen.

    https://uni-koeln.de/universitaet/a…-sich-vom-vater

    https://www.fruehehilfen.de/service/aktuel…rennterziehend/

    https://www.vamv-nrw.de/de/alleinerzie…C3%BCberwiegend.

    Womit wir wieder bei der anekdotischen Evidenz wären. Würde ich jetzt auf der gleichen Schiene antworten, müßte ich jetzt die Väter ins Feld führen, die inzw. einen sechsstelligen Betrag bei Anwälten gelassen haben, um das Sorgerecht auch wirklich durchzusetzen, weil sie sich von den Aussagen der Mutter: "Der Leon will heute nicht zu dir", nicht abspeisen lassen.

    Du kannst ja mal nach Statistiken suchen. Hast du eine Idee, wie viele Väter weniger oder überhaupt nichts mehr mit ihnen Kindern zu tun haben wollen und wie viele Mütter sich komplett aus dem Staub machen?

    Ist zuvor etwas vorgefallen wie Gewalt oder Fremdgehen? Wenn nicht, dann trägt sie die Schuld.

    ernsthaft?


    Im realen Leben kümmern sich Frauen mehrheitlich um die Kinder und ich kenne durchaus auch Frauen, die sich um die Kinder kümmern UND ihren Ex finanziell unterstützen, während er sich weder in der Lage fühlt, mal nach seinem Kind zu fragen, geschweige denn, sich um Zahnarzttermine zu kümmern, oder gar auf die Idee zu kommen, sich am Kauf von Möbeln und Schulranzen zu beteiligen.

    Ich weiß, dass es auch Väter gibt, die ums Sorgerecht streiten, das kann man in diesem Kontext aber getrost als whataboutism vernachlässigen, weil es statistisch gesehen wenige Fälle betrifft und mit der beschriebenen Hauptproblematik "unfähige Väter" nichts zu tun hat. Mütter trennen sich oft genug, weil der Vater keine Verantwortung übernimmt.

    In meiner eigenen Schulzeit war es im ländlicheren Raum nicht unüblich und hatte damit zu tun, dass Hauptschulen viel kleinere Systeme waren. Bei uns gab es für ein Gebiet mit 35 000 Einwohnern ein Gymnasium (4-zügig) 2 Realschulen (ca. 3 zügig) und 3 Hauptschulen (meist 2 zügig). In kleinen Schulen hast du oft einen größeren Abstand zum bereits kleineren Klassenteiler. Und diese Zustände halte ich rückblickend für absolut positiv, weil gerade SuS mit Schwierigkeiten an kleineren Systemen viel besser aufgehoben sind, wo jede Lehrkraft jeden Schüler kennt und auch jeden potentiellen Ausbildungsbetrieb im Ort. Dass man Schüler, die an solchen Schulen gut aufgehoben waren, jetzt in 7-zügige Gesamtschulen steckt und den Eltern erzählt, dass sie dort gut aufgehoben wären, weil da alle gemeinsam lernen würden, halte ich für den größten Beschiss gegenüber den Betroffenen der Schulpolitik der letzten 30 Jahre (wobei man für Förderschulen und Inklusion in weiten Teilen den gleichen Text schreiben könnte).

    Und ja, das sage ich auch, weil ich solche SuS an meiner Schulform und unter den dort herrschenden Bedingungen nicht unterrichten möchte und es inzwischen manchmal muss (was für die Schüler noch viel schlimmer ist, als für mich). Trotzdem kann ich gleichzeitig anerkennen, dass viele Lehrkräfte dort gute Arbeit geleistet haben und bin auch gerne bereit ihnen Ressourcen zu gönnen, die ich in dem Umfang am Gymnasium nie kriegen werde und auch nicht brauche.

    Naja, die Lehrkräfte waren vielleicht anerkannt, aber unsere Hauptschule war "verschrien". Wir hatten Angst, nachmittags über die Brücke zu gehen, wo "die Hauptschüler" abhingen, weil man immer angepöbelt wurde. Hauptschulen waren immer die gesellschaftliche Resterampe, ich habe dazu in einer Reader's Digest aus den 80er Jahren gelesen, dass die Idee der praktischen Bildung gescheitert sei.

    Hallo und willkommen, ich hoffe, dass eine Geschichtslehrkraft dir deine Fragen beantworten kann. Mir ist nur Folgendes aufgefallen:


    ...
    Reicht es als Transferleistung, wenn die Schüler*innen aus den Forderungen der Stände auf die Stabilität bzw. Krise der Monarchie schließen?

    Weißt du genau, wie sie das machen sollen? Hast du mal Antworten der SuS probehalber formuliert, die sie geben könnten anhand dessen, was ihnen an Material vorliegt?

    Konkret: Ich bin die Elftklässlerin. Was soll ich machen? Formuliere deinen Arbeitsauftrag aus. Gib die Anweisungen in die Gruppen. Stell dich (gedanklich) ins Klassenzimmer und sage mal probehalber an: Ihr 3 sollt das und das herausfinden. In eurer Gruppe muss klar werden, was der und der erreichen wollte. Stellt euch vor, ihr seid die und die. Was wollten sie? Woran kann man das ablesen? Warum wollten sie das? Wie hättet ihr eure Forderungen durchgedrückt? Warum bringt das eine Monarchie zum wackeln? Was macht die Monarchie denn aus, was gefährdet sie? Was würde ein König tun, um euch Knüppel zwischen die Beine zu werfen oder so...

    Also du merkst, ich habe kein Geschichte studiert. Nur schon viel vor Klassen gestanden, von denen ich was wollen musste 8o

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