Schiri Nachtrag: Ich würde an deiner Stelle trotzdem regelmäßig einen Antrag stellen. Sollte das aber nicht geschehen sein und du bist an dem Punkt, dass du vor 5 Jahren einen Antrag gestellt hast und nun einen neuen, so würde ich den Text als für deine Situation passend interpretieren und auch darauf hinweisen, ggf. mit juristischem Beistand. Von „fünfter Antrag in Folge“ steht im Gesetzestext ja nichts sondern nur "fünf Jahre nach dem ersten Antrag".
Beiträge von Dr. Caligiari
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Es muss einem nur klar sein, dass diese Veränderung im Sinne der Schule und der dort "lebenden" Menschen erfolgt und nicht um des/der Neuen Willen.
Wenn es immer nur nach dem Willen der Mehrheit des Kollegiums geht, macht man sich keine Feinde. Wenn man aber wirklich von seinen Ideen überzeugt ist, kann man auch mal anecken. Wenn man seine Ideen am Ende durch die Schulkonferenz bringt und damit leben kann, dass nicht alle Wichtigtuer, die das Gefühl haben, ihnen gehöre die Schule, zufrieden sind, kann das auch ein Weg sein. Kommt auf die Felldicke an.
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Erstaunlich was unter Beamten für ein Wind gemacht wird, Angst vor „Hauskandidaten“. Was für ein Wort…
Der beste soll die Stelle bekommen. Angst davor zu haben, dass sich unbedeutende Tratschtanten am Kaffeetisch das Maul zerreissen, halte ich für überflüssig, wenn man Karriere machen will.
Warum will man denn A15 werden? Kann man nicht offen mit dem Dezernenten sprechen und ihm sagen, dass A15/Entscheiderposten das Ziel ist und das man aber die eine Schule bevorzugt und die andere Schule aus strategischen Gründen in die Bewerbung mit einbezieht?
Warum sollte der Dezernent jemanden benachteiligen, der nach oben will und dafür auch bereit wäre, die Schule zu wechseln anstatt eventuell mit leeren Händen dazustehen, wenn es dann doch nicht der einfache Weg wird?
Wenn ich mir vorstelle, dass jemand z.B. Schulleiter werden möchte aber dann sagt: „Aber nur an dieser Schule!“, das käme mir seltsam vor.
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Und keins dieser trivialen Dinge ist mit einem Fortgeschrittenenpraktikum Physik an der Uni, theoretischer Physik oder Vorlesungen zur Gruppentheorie (Das ist nicht das gleiche wie "soziale Gruppen" in den Geisteswissenschaften) vergleichbar. Nicht einmal ansatzweise.
Völlig korrekt. Für GeWis beginnt die Arbeit nach dem Studium, in manchen Fächern ist es umgekehrt.
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Und entgegen der Mehrheitsmeinung in diesem Thread sehe ich keinen Bedarf, jedes Jahr einen zu stellen. Ich habe letztes Jahr taktisch einen gestellt (der erwartungsgemäß und wie mit der SL besprochen abgelehnt wurde) damit ich in (damals) fünf Jahren im Fall der Fälle keine Freigabe mehr bräuchte.
Der Gesetzestext liest sich tatsächlich so, als sei das ok, wenn zwischen Antrag 1 und Antrag 2, welcher dann 5 Jahre später kommt, keine weiteren Anträge nötig seien.
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Ich für mich unterscheide zwischen Stress und viel Arbeit.
Unterschreibe ich so. Korrekturen sind gechillt, fressen halt nur Zeit. Echter Stress entsteht beim Etablieren von neuen Projekten und beim Fällen von Entscheidungen mit Konsequenzen für andere Menschen und Geldtöpfe.
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Ich verstehe nicht, was eine solche Fortbildung jetzt noch bringt. Die ersten Schüler, die es betrifft sind doch jetzt schon in der Einführungsphase, da muss die Entscheidung doch schon gelaufen sein.
So richtig rechtsverbindlich wird es vermutlich erst ab der Q-Phase. Geogebra oder TI scheinen die Favoriten zu sein. Von den anderen Apps lese ich wenig. Eine Liste gibt es noch immer nicht, aber mittlerweile müssten ja einige Genehmigungen mal durch sein in NRW, allzu lange können die sich damit nicht Zeit lassen. Und sobald eine App genehmigt ist, sollte sich das eigentlich rumsprechen.
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Dann war sie doch gar nicht symptomfrei? Dann ist doch der Ablauf ein ganz anderer. Kollegin A hat Erkältungssymptome etc. und geht zur Vorsicht zum Arzt. Der Arzt macht ggf. einen PCR-Test. Der Arzt stellt fest, dass sie zwar eine Coronainfektion hatte, diese aber schon wieder abklingt. Aus ärztlicher Sicht ist wahrscheinlich nicht mehr infektiös und kann problemlos zur Arbeit gehen. Ist sicherlich etwas anderes als einfach mit Corona zur Schule zu gehen.
Sie war auf der Arbeit natürlich symptomfrei, hatte aber zuvor Symptome und dann einen Selbsttest gemacht. Als es ihr wieder gut ging, war sie unsicher, ob sie zur Schule gehen durfte. Der Arzt teilte ihr mit, dass sie dies trotz weiterhin positivem Schnelltest ohne Symptome tun könnte, da sie kaum mehr ansteckend sei und man als nicht kranke Person zur Arbeit gehen könne.
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Bei uns soll nun eine Klassenlehrerstunde eingeführt, anwesend sind also Klasse und Klassenlehrer.
Es soll über Ausflüge/Fahrten/Klassenklima/Projekte/Anstehendes etc. gesprochen werden, auch für das soziale Lernen soll Zeit bleiben.
Da es bei uns zwei Lehrkräfte als Klassenleitung gibt, sollen beide da sein, volle Zeit. Bezahlt wird die Stunde aber nur halb, also mit dem Faktor 0,5.
Auch im Vertretungsfall, wenn der Kollege krank ist und ich die Stunde allein durchführen soll, soll von der halben Bezahlung nicht abgewichen werden.
Ist dies rechtens?
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Eine Kollegin ging symptomfrei zum Arzt, um auf gut Glück einen Coronatest machen zu lassen, um dann positiv getestet zur Arbeit zu gehen?
Nö, sie hatte Erkältungssymptome, die klangen aber nach kurzer Zeit ab und sie fragte den Arzt, ob sie wieder arbeiten könne.
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Es ist grundsätzlich schlecht, krank oder auch nur infektiöns zur Schule oder zur Arbeit zu gehen. Die meisten Arbeitgeber werden auch sagen, dass man zu Hause bleiben soll.
Erstens weiß man nie wie sich eine Krankheit entwickelt. Es gibt nicht nur bei Corona genug Fälle, wo die Krankheit verschleppt wird und erst später ausbricht. Auch der AG hat ein Interesse daran, dass sein AN lange gesund bleiben.
Zweitens ist immer die Gefahr, dass man eine andere Lehrkraft infiziert. Was hilft es, wenn deine Kollegin artig zu Arbeit kommt aber dafür drei andere Leute ausfallen? Und wenn bei 100 Leuten, die krank zur Arbeit kommen, nur eine Person eine andere infiziert, die dann vielleicht dauerhaft ausfällt und Longcovid oder was auch immer bekommt. Wer hat etwas davon?
Drittens hat man auch eine Verantwortung für seine Schüler. Die Lehrkraft steckt vielleicht ein Kind an, dass auch keine Symptome entwickelt aber dann seine Oma im Krankenhaus oder Pflegeheim besucht.
Es ist schon lange bei den meisten Arbeitgebern üblich, Mitarbeiter aufzufordern in solchen Fällen zu Hause zu bleiben. Leider ist dieses falsche Verantwortungsgefühl, dass man krank / infektiös zur Arbeit kommen kann, immer noch verbreitet...
Natürlich ist es so, dass viele gar nicht wissen, dass sie infektiös sind. Das ist halt so. Ich würde nicht erwarten, dass man auf gut Glück einen Test macht. Aber wenn ich weiß, dass ich andere gefährden könnte, ist eine andere Sache. Eine Ausnahme wäre natürlich, wenn ich zwar positiv aber in der Regel nicht mehr infektiös bin. Also wenn der Hausarzt sagt, dass er keine Bedenken mehr hat, dass sie andere anstecken kann. Aber so pauschal finde ich das nicht in Ordnung.
Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.
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Und just zu dieser Zeit breitet sich eine neue Variante aus und in den Medien finden sich wieder gehäuft Berichte über steigende Corona-Zahlen.
Deshalb meine Frage: Wie geht ihr EG.5 (Eris) entgegen? Holt ihr eure Masken wieder raus? Meidet Menschenansammlungen?
Ich habe den Begriff EG.5 (Eris) in dieser Minute hier im Forum zum ersten Mal gelesen. Interessiert in meiner Schule kein Schwein und nicht mal die mit Vorerkrankungen tragen Maske. Eine Kollegin hatte grad Corona und kam zum Glück zur Arbeit, denn der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie dies ohne Symptome ruhig tun solle. Bin froh sie nicht vertreten zu müssen.
Ich habe gestern ein Konzertticket gekauft.
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Ist zwar jetzt wirklich OT, aber egal...
Wir hatten eine Kollegin an der Schule, das hieß es immer: " Ach, die XX hat immer so ein Glück mit ihren Klassen." Dann ging XX in Elternzeit und die Klasse wurde von der Lehrkraft übernommen, die XX besonders um ihre einfache Klassen beneidete. Innerhalb von wenigen Wochen hab ich die Klasse nicht wiedererkannt.
Also klar, es gibt immer mal wieder Klassen mit einer sehr ungünstigen Zusammensetzung, aber man kann in Sachen Classroommamagement schon sehr viel richtig oder eben auch falsch machen.
Das betrifft vielleicht dann den Großteil des Unterrichts, aber es gibt immer noch genügend Situationen wie Raumwechsel, Ausflüge etc in denen solche Klassen auch bei guter Führung laut sind.
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Das tut die Klasse bei mangelnder Klassenführung.
Das ist auch nur Getue, mit dem man sich im Kollegium zu recht unbeliebt macht. Es gibt gerade an Gesamtschulen viele wirklich anstrengende Klassen, in denen auch bei bester Klassenführung sehr laute Situationen nicht ausbleiben. Da muss man sich nix schönreden.
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Eine Physiklehrerin machte Unterricht. Aber das ist für mich auch ok.
Zu großzügig von dir. Abweichler sind verdächtig. Die stecken doch alles der Schulleitung.
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[...]
Ich biete jedem, der sich die Mühe macht zur Schule zu kommen an, etwas lernen zu können und nicht verwahrt zu werden.[...]
Vollste Zustimmung. Ich habe eine Kollegin, welche prinzipiell in den letzten 2 Wochen nur noch Spielfilme ohne jeden Unterrichtsbezug zeigt. Anschließend wundert sie sich, dass die Kinder Lehrer nicht mehr als Respektspersonen sehen und Schule nicht mehr ernst nehmen.
Sogar in 7. Klassen gibt es nicht wenige SuS, die auf Filme schauen keinen Bock haben und sich verschaukelt fühlen.
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Weil du so nett fragst: Ich habe mal die App, die einfach nur "Zeiterfassung" heißt verwendet und kam mit dieser gut klar. Ich habe dort irgendwie Kategorien wie "Unterricht", "Konferenzen", "Korrektur" etc. Zugewiesen und mir damit einen Überblick verschafft, wofür ich wie viel Zeit investiere.
Sehr interessant. Hast du Konsequenzen gezogen?
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Für mich stellt diese letzte Woche keine reine Ferienwoche (mehr) dar.
Eine reine für mich auch nicht. Ich achte aber darauf, dass ich in dieser Woche abends nett essen gehe und nach den Konferenzen zügig abhaue. Und die kommende Woche ist noch schön frei. Eventuell ist noch ein spontaner Urlaub an der Nordsee drin. Man kann Ende der Sommerferien schon übermäßig vorbereiten. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass die meisten Anfangskonferenzen eher unwichtig sind und die erste Unterrichtsstunde nutze ich eh zum Kennenlernen und informieren über die Rahmenbedingungen des Schuljahres. Also alles easy

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