Jetzt geht es aber schon ein bisschen in Richtung Fächer-Bashing, oder?
Überhaupt nicht.
Ich sehe viele Schüler/innen an den beruflichen Schulen, die Formeln auswendig lernen und zwar in jeder umgestellten Variante, oder, die keine Aufgaben bearbeiten können, wenn eine Formal nicht in allen umgestellten Varianten in der Formalsammlung steht.
Und das nur, weil sie nicht in der Lage sind eine Formel umzustellen.
Und hier stehen eben zwei Strategien gegenüber:
- Ich lerne alles in allen Varianten auswendig, damit es für die Klausur reproduzierbar ist. Dann bekomme ich irgendwann ein Lastproblem. ...oder...
- Ich verstehe, wie man Formeln umstellt, behersche also ein Verfahren, das ich in beliebigen Fällen immer wieder anwenden kann. Dann lerne ich einmal und habe eben dann noch Kapazitäten frei um auch den Inhalt zu verstehen (was sagt die Formel aus, wie ändert sich das Ergebnis bei Änderung einzelner Parameter, praktische Anwendung usw.)