Beiträge von SteffdA

    Ach ja, früher. Früher haben wir unsere Fremdsprachen so gelernt, dass wir sie prima schreiben konnten, uns aber nicht getrauten, den Mund aufzumachen, um sie zu sprechen, denn man hätte ja einen Fehler machen können.


    Ich zitiere dazu mal einen meiner damaligen Sprachlehrer: "Sprache kommt von sprechen."
    Und so hat er auch seinen Unterricht gemacht und das ist inzwischen 28 Jahre her.

    Grüße
    Steffen

    Ich muss ihr in meinem Unterricht das Gefühl geben, jemand besonderes zu sein.


    Nein, ganz sicher nicht!

    Sie muss eine Rolle bekommen, die ihrem Selbstbild entspricht, vielleicht etwas mit einer (begrenzten) Verantwortung, so dass der Unterricht auch ihr etwas zu bieten hat.


    Übereinstimmung.

    Vielleicht kannst du ihr einfach ein altersgerechtes Jugendbuch o.ä. auf englisch zu lesen geben, mit dem Auftrag im Unterricht eine Zusammenfassung oder Einführung zu machen.

    Gerade zeige ich den Schuelern, wie sie mit PowerPoint arbeiten und gerade hier faellt mir extrem auf, dass die Schueler oft Sachverhalte, die ich erklaere, nicht verstehen. Ich muss das dann nochmal erklaeren.


    Gibt es evtl. ein Sprachproblem?

    Aber wenn ich nach der Praesentation frage, ob die Schueler noch Fragen haben, dann haben sie keine.


    Das könnte ein (inter-)kulturelles bzw. Mentalitätsproblem sein.

    Wie kann ich denn am besten sicherstellen, dass die Schueler wirklich verstanden haben, was ich ihnen sage?


    Indem du schaust, wie die Schüler das Erklärte anwenden.
    Indem du die Schüler mit eigenen Worten erklären läßt was sie tun und warum.

    Grüße
    Steffen

    Selbst habe ich das mit dem Screencast noch nicht ausprobiert - aber so, wie es im Eingangspost dargestellt wird, lässt sich ein Screencast ziemlich flott "on-the-fly" erstellen.


    Ja, bis auf zittrige Mauszeiger, Herumgesuche in Menüs und oft genug auch ohne jede Erklärung, warum das jetzt so gemacht wird und nicht anders. Youtube bietet da ja einiges.
    Und bei Videos... habt ihr schonmal ein Video in groß gesehen, dass mit einem Handy oder einer kleinen Kamera freihand gemacht wurde? Das Gewackele ist da kaum erträglich, der Ton oft unverständlich (Wind, Umgebungsgeräusche) plus sprachliche Nachlässigkeiten wie "ähm"s usw.
    Wenn man sowas richtig machen will, brauchts entsprechende Ausstattung und es muß aufwändig nachgearbeitet werden (Schnitte, evtl. Ton nachsychronisieren etc.).
    Das ist der Aufwand, den ich meine und der sehr schnell sehr groß wird.
    Und da stelle ich mir dann oft die Frage, ob das wirklich lohnt, oder ob es mit Grafik/Bild und Text bzw. Erklärung nicht einfacher geht bei vergleichbarem Lerneffekt.
    Bitte nicht falsch verstehen, Videos sind klasse, wenn sie gut gemacht sind und wenn der Inhalt stimmt sicher auch im Unterricht gut einsetzbar.
    Aber diesen Aufwand zur Herstellung selber betreiben als quasi Amateur und neben allen anderen Dingen... da sehe ich meine Kompetenzen nicht wirklich.

    Grüße
    Steffen

    Da wird geplant Wohnsitze zu wechseln, Zweitwohnsitze anzumelden, teure Privatschulen zu bezahlen und aufwendige Anfahrtswege in Kauf genommen. Alles auf der Flucht vor den Kindern, mit denen man momentan noch friedlich im Kindergarten gemeinsam spielt. Wobei ein Teil der Eltern ja auch schon den weiteren Weg zu den "In-Kindergärten" wählt.

    ...wie Angst und Realität auseinanderdriften.


    Mündige (Bilungs-)Bürger halt. 8_o_)

    Habt ihr bereits selbst Videos für euren Unterricht erstellt oder erstellen lassen?


    Ich will ja kein Spielverderber sein, aber ich stelle mir an dieser Stelle immer die Frage, ob sich der Aufwand ein vorzeigbares Video zu erstellen wirklich lohnt, oder ob es nicht mit Bild und Text einfacher ist.
    Es gibt sicherlich Inhalte, die mit Video viel besser dargestellt werden könne als ohne und wofür sich der Herstellungsaufwand auch lohnt, aber bei vielen Inhalten wird m.E. das Video um seiner selbst Willen eingesetzt, weil es ach so modern ist etc..

    Grüße
    Steffen

    Ich lese auf der Webseite das:
    "Erste mathematische Schritte kann man mit folgender Spielregel (Definition) machen: „Wenn ein zylindrisches Wasserglas randvoll ist, sind 10 Schlucke darin."Das Kind schätzt zunächst durch die Füllhöhe die restlichen Zahlen von 1 bis 9 ab und entdeckt später die 1 als mathematischen „Zauberschluck“. Da alle Zauberschlucke genau gleich groß sind, lassen sich nun alle anderen Zahlen exakt herstellen..."

    ...und sehe das im Widerspruch zu diesem:
    "Mit der Wasserglasmethode®habe ich ein Rechenmaterial entwickelt, das nicht abzählbar ist und per se automatisch zu einem intuitiven Mengenverständnis führt."

    Warum?
    Nun, ich denke die Menge der "Zauberschlucke" ist abzählbar, durch zusammenkippen von "Zauberschlucken" lassen sich alle anderen Zahlen darstellen genau so, wie durch das addieren von Einsen.
    Wo also ist nun der konkrete Vorteil im Sinne verstehenden und nachhaltigen Lernens?

    Achso... das mit "alle anderen Zahlen exakt herstellen" findet seine Grenzen in der Meßbarkeit der Mengen und z.B. bei den Komplexen Zahlen. Da brauchts dann schon etwas Abstraktion.
    Und... "zu einem intuitiven Mengenverständnis führt" das evtl. nur, wenn bestimmte Randbedingungen eingehalten werden (gleiche Form der Gläser, gleicher Durchmesser, beim Umschütten gleicher Durchfluß etc.). Sind die immer einzuhalten?

    Grüße
    Steffen

    Wie man Gedichte/ das kleine 1x1/ für's Diktat lernen kann. Aufgaben genau lesen üben (Wörter wie "nicht" oder "kein" einfügen). Umgang mit Multiple Choice Fragen üben.

    eine Kartei anlegen


    Gehört genau das nicht zur üblichen Unterrichtsmethodik und sollte sich durch alle Fächer ziehen?
    Ich finde es ehrlichgesagt unmöglich, wenn "Lernen lernen" angeboten wird und sich sowohl Lehrer als auch Schüler ohne konkreten Inhalt eins abkrampfen.
    Klar kann man Lernmethoden vorstellen , dazu brauchts aber kein Fach, da reicht ein Kurs zur Einführung.
    Die Anwendung findet dann aber bitteschön im normalen Unterricht mit den konkreten Inhalten statt.

    Grüße
    Steffen

    Ich nutze Moodle in meinem Unterricht mit Kursen, also nicht nur als Materialspeicher und ich nutze es für meine Unterrichtsvorbereitung, d.h. die Inhalte, die ich um Untericht anspreche werden in einzelnen Kursthemen abgelegt, zugehörige Arbeitsblätter, Aufgaben, Präsentationen usw. entsprechend hinterlegt.

    Grüße
    Steffen

    ...hattest Du Lateinunterricht?


    Nein, und ehrlichgesagt bin ich froh, dass ich mich nicht da durchquälen musste.

    Natürlich muss man Formen lernen. Aber darüberhinaus eben auch übersetzen und da muss man a) ständig Fachvokabular verwenden, um sich verständlich zu machen (d.h. die Begriffe müssen sitzen, weil die Zeit sich ständig mühsam zu erinnern, was noch einmal ein Akkusativobjekt ist, nicht da ist) und b) darüber nachgedacht werden, wie Du es ins Deutsche übersetzt.


    Genau das habe ich bei anderen (lebendigen) Sprachen auch.

    ...kann es aber helfen Formen des Lateinischen und des Französischen (das sich aus dem Lateinischen entwickelt hat) zu vergleichen, genauso wie eine sprachhistorische Betrachtungsweise von Vorstufen des Französischen.


    D.h. es geht um einen sprachwissenschaftlichen Vergleich?

    Grüße
    Steffen

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