Beiträge von SteffdA
-
-
-
Nach einer Weile des Schweigens zwischen uns fragte er mich, wie ich mich denn nun verhielte,
wenn es denn die Auferstehung doch gäbe, wenn am Tage des Jüngsten Gerichts Jesus
vor mir stünde und mich dann fragen würde: "Ah, du bist also Lyna! Warum hast du
nicht an mich geglaubt als Sohn Gottes, der nun in voller Wirksamkeit vor dir steht?"
Die Antwort darauf ist aber ziemlich einfach: "Weil es keinen Sinn hatte."
Warum? Nun, falls die im Zitat konstruierte Möglichkeit tatsächlich einträte, dann wüßte ich ja damit, bräuchte also nicht zu glauben, falls nicht, wäre es vergeblich.Grüße
Steffen -
Also ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, dass man mit einer Touch-Oberfläche nicht wirklich gut arbeiten kann. Ich habe mich bei URLs und E-Mail-Adressen noch nie so oft verschrieben wie auf einer Touchoberfläche, es ist ziemlich nervig. Zum surfen, Filme gucken und angeben reicht es aus, aber hast du schonmal ein versucht ein Arbeitsblatt mit Grafiken, Formeln und viel Text sinnvoll damit zu machen? Selbst E-Mails bearbeiten wird damit zur Gedultsprobe.
Auch hat das iPad kein zugängliches Dateisystem mit einer Ordnerstruktur, die ich selber anlegen kann um so meine Dokumente sinnvoll zu organisieren. Eine Datei ist dort immer genau einer App zugeordnet, man kann sie also nicht mit einer anderen App bearbeiten. Und wenn die eine App z.B. einen Netzwerkzugriff nicht erlaubt kannst du eine Datei nicht mit einer anderen App auf ein Netzlaufwerk schieben. Dann bist du auf einen anderen PC/Laptop mit iTunes angewiesen.
Wenn den aber sowieso brauche, dann brauche ich eigentlich kein iPad mehr.Ein anderer Punkt ist, dass ich zumindest bisher keine vernünftige Dokumentation gefunden habe, welche Gesten was genau machen (mal abgesehen von Rechts- und Linkswischern, aber es gibt da ja auch noch diverse "Schlenker" usw.). Insofern gleicht das m.E. immer auch einem Glücksspiel was man da so (unbeabsichtigt) macht.
Grüße
Steffen -
Und mit dem Wegfallen eines missionarischen Eifers und vor allem: Mit dem Nicht-Glauben-Können an eine Auferstehung
habe ich nichts mehr in einem Religionsunterricht zu suchen - ich für mich ganz persönlich. Irgendwie ist mir das "Engagement" verloren gegangen.
Nun, mit religiösen Inhalten und der Weltsicht die diverse Religionen so vertreten kann man sich trotzdem auseinandersetzen. Dazu brauchts keinen Glauben und auch keinen missionarischen Eifer.
Das du in diesem Fall für dich persönlich eine andere Entscheidung getroffen hast sei dir natürlich unbenommen.Ich hatte mal im Netz folgendes gefunden (ich glaube in freigeisterhaus.de, bin mir aber nicht mehr sicher):
"Eine häufige Verwechslung der Begriffe. "Atheismus" bedeutet: Ein fehlender Glaube an einen Gott. (Nicht: Der Glaube an einen fehlenden Gott).
"Agnostizismus" bedeutet; Die Überzeugung, dass Gott nicht wissenschaftlich beweisbar ist. Die meisten Atheisten, wie ich, sind agnostische Atheisten. Es gibt aber auch agnostische Gläubige.
"Atheismus" bezieht sich auf den Glauben, "Agnostizimus" auf das Wissen um Gott."Grüße
Steffen -
"Es gab vor Jahren mal eine Statistik, wie viele Rel-Päds längst agnostisch sind."
"Agnostisch" bezieht sich aber auf das Wissen um Gott, nicht auf den Glauben.
So gibt es agnostische Christen, die sagen dann, sie wissen nicht ob Gott existiert, aber sie glauben an ihn bzw. seine Existenz.
Es gibt agnostische Atheisten, die sagen, sie wissen nicht ob Gott existiert und glauben nicht an ihn bzw. an seine Existenz.
Und es gibt Atheisten, die lehnen nicht nur den Glauben, sondern auch die Existenz eines Gottes strikt ab.Grüße
Steffen -
Das höchste Gebot: "du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" wird hier aufs schönste pervertiert.
Nicht unbedingt. Ich habe im Netz schon Interpretationen gelesen, dass der "Nächste" der nächste im Glauben sei bzw. der jemand, der zur eigenen Gruppe (also Religion, Strömung, Sekte usw.) gehört.
Insofern wäre das genau kein Toleranzgebot.
Allerdings bin ich auf diesem Gebiet nicht so bewandert, als dass ich die Richtigkeit dieser Interpretationen beurteilen könnte. Am Verhalten bzw. an Äußerungen einiger Religionsvertreter gemessen scheint mir da aber was dran zu sein.Grüße
Steffen -
Vielleicht solltest du über dein Selbstbild nachdenken und evtl. versuchen das zu korrigieren.
Wie du selbst schreibst, wirst du von anderen als recht gut eingeschätzt mit dem was du machst.
Insofern sehe ich nicht wieso du das Referendariat ab- bzw. unterbrechen solltest.
Vielleicht kann die auch ein Psychologe helfen (und nein, das ist nicht zynisch gemeint!).Grüße
Steffen -
Nach außen (öffentlich, öffentlicher Dienst) rede und handele ich A und nach innen (privat, Ehe etc.) rede, handele und denke ich B...
Naja, ich denke schon, dass man zwischen Dienst und Privatleben unterscheiden können sollte, auch was persönliche Auffassungen angeht.
Wenn man allerdings die Grundordnung des Staates, in dem man lebt, in wesentlichen Aspekten ablehnt, sollte man auch konsequenterweise nicht für diesen arbeiten.
Es sei denn, es geht um Unterwanderung desselben.
Ansonsten hoffe ich, dass derartige Religioten nicht Fuß fassen in unseren Schulen.Grüße
Steffen -
Also ich habe mir angeschaut, welche Schulen mit meinem Fächerprofil von meinem Wohnort gut erreichbar waren und habe diese dann direkt kontaktiert.
D.h. Bewerbungsunterlagen zusammengestellt so, wie man das in der Industrie auch macht, also Lebenslauf, Abschlüsse, Arbeitszeugnisse, Mitwirkung an diversen Projekten, internationale Erfahrungen etc. und in Form von pdf-Dateien per E-Mail an die Schulen geschickt. Nach zwei, drei Tagen habe ich dann dort angerufen und nachgefragt ob alles angekommen ist und wie die Chancen stehen.
Es geht auch umgekehrt, erst anrufen und wenn die interessiert sind die Unterlagen schicken.
Wenn die Schule einen dann wirklich haben will, dann regeln die das auch mit dem Schulamt.Auf diesem Weg bin zu meiner Stelle gekommen und sie macht mir noch immer Spaß.
Grüße
Steffen -
Nun, du maßt dir den "absoluten Wahrheitsanspruch" an, scheinbar zu behaupten, das Christentum könne nicht DIE Wahrheit sein. Das ist genauso ein absoluter Wahrheitsanspruch mit dem du mich konfrontierst (und scheinbar meinst, dass es für mich gültig sei).
Nun, das Erste Gebot macht dazu eine klare Aussage....die Forschung von bibelgläubigen Christen anhören.
Derartige Forschung ist obsolet. Wer dieses:
Röm 11,33-36:33 "O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!"
ernst nimmt hält die Welt für nicht erkennbar. Wofür dann derartige Forschung? -
Schon interessant wie feindlich der Ton bei einigen wird, sobald man die Bibel erwähnt. Hätte ich gesagt ich sei gläubiger Buddhist, hätte sich vermutlich niemand so aufgeregt.
Nun, das hängt vielleicht damit zusammen, dass das Christentum eine missionierende Religion ist, einen absoluten Wahrheitsanspruch vertritt, sich anmaßt für alle gültig zu sein etc.. Der Buddhismus tut das in aller Regel nicht.Die Frage hier wäre zu klären, was etwas zu einem Grundrecht macht? Warum glauben sie, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau, oder die Gleichstellung von Homosexuellen ein Grundrecht ist? Weil es im Grundgesetz steht?
Exakt, weil es im Grundgesetz steht: "Grundrechte werden in Deutschland in der Bundesverfassung und in einigen Landesverfassungen gewährleistet." Wikipedia.Und wenn jemand aus einem Land kommt, wo diese Grundrechte nicht verankert sind und der andere Sichtweisen hat?
Dann derjenige dort bei uns definierte Grundrechte nicht, hier aber schon (insofern sie nicht an die deutsche Staatsangehörigkeit gebunden sind, wobei ich mir nicht sicher bin, ob so was bei Grundrechten geht).Beispielsweise zu behaupten Homosexualität sei etwas Normales und darüber hinaus auch ein Grundrecht, ist eine ideologische Überzeugung.
Nun, Homosexualität ist kein Grundrecht, sie ist (im Sinne von existent). Sie zu leben nehme ich für mich in Anspruch, weil ich so bin, weil ich das Recht dazu habe (Artikel 2) und weil ich niemandem damit schade.Zu behaupten die Welt sei von selbst entstanden, ist ebenso eine ideologische Überzeugung (Evolutionismus)...
Wobei es für diese Theorie stichhaltige Beweise gibt, für die Allgemeingültigkeit der Bibel hingegen nicht.Grüße
Steffen -
So sei der Vorschlag gekommen, Abstellräume zu Unterrichtszimmern für die Förderschüler umzubauen."
Genau, damit die zu inkludierenden Schüler auch gleich wissen wo oben und wo unten ist.
-
In meinen Rechtschreibarbeiten gibt es in der Regel einen Abschreibtext in Schlangensätzen. DASSIEHTDANNSOAUSWIEHIER, DIEKINDERMÜSSENALSOWORTGRENZENERKENNENUNDAUFGROß- UNDKLEINSCHREIBUNGACHTEN.
Ehem... um Wortgrenzen zu erkennen gibt es Leerzeichen bzw. Wortabstände, für andere Strukturen andere Zeichen, die dafür erfunden wurden.
M.E. gehört zu einer ordentlichen Rechtschreibung auch die richtige Setzung der o.g. Zeichen. Warum wird es nicht so gelernt?
Oder habe ich da was mißverstanden?Als Knobelaufgabe oder für die letzte Stunde vor den Ferien scheint mir das gut zu sein.
Grüße
Steffen -
Ich habe mal Diktate sprechen lassen und aufgenommen. Hintergrund war, dass sie als Vertretungsmaterial für Deutsch in einem E-Learning-System verwendet werden sollten.
Mhmm.... Mathe und Informatik eignen sich m.E. dafür nicht gut, da ist man mit Videos besser bedient.
Grüße
Steffen -
Ach ja, früher. Früher haben wir unsere Fremdsprachen so gelernt, dass wir sie prima schreiben konnten, uns aber nicht getrauten, den Mund aufzumachen, um sie zu sprechen, denn man hätte ja einen Fehler machen können.
Ich zitiere dazu mal einen meiner damaligen Sprachlehrer: "Sprache kommt von sprechen."
Und so hat er auch seinen Unterricht gemacht und das ist inzwischen 28 Jahre her.Grüße
Steffen -
Podcasts sind auf ein spannendes Medium. Von meinen Schülern werden sie jedoch gar nicht gehört. Ich müsste da also mehr Überzeugungsarbeit leisten als durch ein Video.
Laß sie doch selbst welche erstellen
-
Bodenmatten
-
Dr. Google sagt, das durchschnittliche Schlaftbedürfnis wäre 12 Stunden - da sind wir aber erheblich drunter!
So ist das mit dem Durchschnitt
Er sagt nichts über den Einzelfall. -
Ich muss ihr in meinem Unterricht das Gefühl geben, jemand besonderes zu sein.
Nein, ganz sicher nicht!Sie muss eine Rolle bekommen, die ihrem Selbstbild entspricht, vielleicht etwas mit einer (begrenzten) Verantwortung, so dass der Unterricht auch ihr etwas zu bieten hat.
Übereinstimmung.Vielleicht kannst du ihr einfach ein altersgerechtes Jugendbuch o.ä. auf englisch zu lesen geben, mit dem Auftrag im Unterricht eine Zusammenfassung oder Einführung zu machen.
Werbung