Beiträge von SteffdA

    Klar wirken unterschiedliche Körperhaltungen usw. auch unterschiedlich auf die/den Zuhörer/-schauer.
    Darüber sollte man sich im klaren sein und auch möglichst ungünstige Verhaltensweisen unterlassen. Ein Paradebeispiel im Lehrerberuf ist das an-die-Tafel-schreiben und gleichzeitig zur-Tafel-sprechen.

    Aber wenn dann die ganzen Hobbypsychologen mit ihrer Psychokacke (ja, absichtlich so geschrieben!) kommen, sollte man die deutlich in ihre Schranken verweisen.
    Wenn die jemanden zum dran rumerziehen brauchen sollen die sich 'nen Hund anschaffen!

    Grüße
    Steffen

    ...dem bei solchen Themen gerne und schnell mal der Hals anschwillt.

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    Das Kreuz Christi in der Schulstube tut ihnen doch nichts !


    Doch, es ist der Versuch der Indoktrination von Kindern.
    Und wenns tatsächlich nichts tut, wieso sollte es dort hängen?

    Ich denke da eher in diese Richtung:
    "Wenn die Welt erst ehrlich genug geworden sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein." Schopenhauer

    Grüße
    Steffen

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    Die mehrheitlich (!) gläubigen Christen...


    Nun, das Christen mehrheitlich gläubig sind (bevorzugt im christlichen Glaubenssystem 8) ) glaube ich ja gerne, nur was ist mit den Anderen (und damit meine ich jetzt nicht ungläubige Christen ;) )?

    Zitat

    ...und den Nicht- und Andersgläubigen schaden sie ja nicht, weil sie für ihre Weltanschauung und Glauben keine Bedeutung haben.


    Würden das Christen beim Halbmond auch so sehen oder beim Fliegenden Spaghettimonster etc.?
    Ich vermute mal, das ists mit der Toleranz ganz schnell zu Ende.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Und jetzt mal im Ernst: Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Schule als ernsthaften Arbeitsplatz betrachten sollten und dass sich jede Lehrkraft - unabhängig von privaten Faibles - hier zurückhaltend und einem gesellschaftlichen Konsens der Seriosität entsprechend kleiden sollte.


    Bin ich in 'ner Bank angestellt? Nein! ...und das ist auch gut so.

    Zitat

    Es geht mir da gar nicht nur um den unmittelbaren Eindruck auf die Schüler im Unterricht, sondern z.B. auch um das Bild, das eine Schule nach außen vermittelt.


    Welches Bild sollte denn eine Schule nach außen vermitteln? Das einer offenen, pluralistischen, demokratischen und auch toleranten Gesellschaft oder eines einer von Uniformität , politischer Oberkorrektheit, "ja nicht auffallen wollen" ... geprägten Gesellschaft?

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Ich frage mich die ganze Zeit schon mit wachsender Fassungslosigkeit, wieso hier bestimmte Poster auf Teufel komm raus unbesehen!! ein bisher überhaupt noch nicht näher beschriebenes Fehlverhalten eines anonymen Referendars verteidigen wie der Teufel seinen Dreizack!


    waldkauz
    Wenn du den Thread verfolgt hättest, wäre dir aufgefallen, dass immer anhand der gegebenen Informationen gemeint/geurteilt/geschrieben wurde.

    Zitat

    Solchen Refs kann man doch icht ernsthaft eine langfristige Pädagogengüte bescheinigen!!! Ich für meinen Teil habe derartigen "pädagogischen Fachkräften" ein nicht gering ausgeprägtes Gymnasialtrauma zu verdanken.


    Ein Referendar ist (noch) keine pädagogische Fachkraft, sondern lernt das noch. Und Lernenden sollte man auch lernen können zugestehen.
    Die Pädagogengüte wird dann in der Prüfung bescheinigt, oder auch nicht, formal jedenfalls.
    Und was dein Gymnasialtrauma angeht... diese Erlebnisse nun auf den Rest der Welt zu projezieren ist sicher nicht sehr konstruktiv in der Diskussion.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Wenn die katholische Kirche so stumpfsinnig an ihrer mittelalterlichenEinstellung festhält,...


    Naja, die verpacken das zum Teil recht intelligent und das macht sie aus meiner Sicht gefährlich.
    Außerdem funktioniert das mit dem Herauspicken einer Gruppe als Sündenbock noch immer recht gut. Wenn es um fehlende Werte usw. geht dann sind die Atheisten dran, geht es darum die klassische Familie als einzig sinnvollen Lebensentwurf hochzuhalten oder um die Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen zu relativieren und zu vertuschen, sinds die Schwulen.
    Versucht man sich mit menschenfeindlichen, aus meiner Sicht auch verfassungswidrigen und volksverhetzerischen Aüßerungen zu profilieren, versteckt man sich ganz gerne hinter Religions- und Meinungsfreiheit. Erfolgt Kritik und (rethorische) Gegenwehr von Betroffenen versteckt man sich hinter dem "Gotteslästerungsparagraphen" (§166 StGB) und übersieht dabei sehr gerne , dass dort nicht nur Religionen, sondern auch andere Weltanschauungen geschützt werden (wie übrigens auch im Grundgesetz).

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Das Begrüßen und Vorstellen des Unterrichtsbesuches gehört bei uns zur allgemeinen Pflicht und Höflichkeit.


    Hier muß ich Elternschreck zustimmen.

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    Er geht absichtlich nicht auf die Fragen der Schüler ein und antwortet mit solchigen Aussagen: "Sei jetzt ruhig. Ich habe alles gesagt und wenn du es nicht verstehst, dann hast du Pech!"


    Hat er wirklich alles gesagt in einer Art und Weise, die für die Schüler bzw.die Klassenstufe angemessen ist? Wenn ja, hat er recht und fordert damit letztlich "nur" Eigenleistung der Schüler ein. Er sollte das in diesem Falle vielleicht etwas diplomatischer tun.
    Wenn nein, ists ein Problem und man sollte ihn darauf aufmerksam machen, dass das "alles sagen" in einer für die Schüler angemessenen Art und Weise erfolgen muß, das ist sein Job als Lehrer.

    Zitat

    Weiterhin äußern sich die strenge Arbeitsweise im Verhalten gegenüber den Schülern, z.B. "Halt die Fresse!" , "Komm jetzt nach vorn, sonst fliegst du aus dem Fenster..." und das nicht in einem, als Spaß zu verstehenden Ton. Sein Verhalten ist in keiner Weise mehr zu vertreten!


    Wenn das nicht als Spaß zu verstehen ist (ich würde da auch mal die Schüler befragen) und nicht "mal" vorkommt, sondern oft/immer, dann geht das so gar nicht!

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Ansonsten ist das Ref. eben ne Ausbildung...


    Eben, und da muß man auch mal die Chance haben Fehler zu machen und zu lernen und nicht immer gleich das total perfekte, binnendifferenzierte Methodenfeuerwerk erwarten!

    Ich habe zu meiner Referendarszeit die unterrichtsbesuchenden Ausbilder nie den Schülern vorgestellt, die hatten das auch nicht erwartet. Die haben sich in den meisten Fällen still in den Unterricht gesetzt und beobachtet.
    Fall die Ausbilder in diesem Fall eine Vorstellung erwarten... sollten sie das vorher auch deutlich kommunizieren.

    Das man im Falle eines Unterrichtsbesuches auch mal Schülerfragen übergeht, weil man nervös ist, genug mit dem Unterrichtsthema oder andern Schülern zu tun hat, ist m.E. normal. Das passiert auch gestanden Lehrern und leicht zu beobachten, wenn man deren Unterricht besucht. Das wäre für mich erstmal nur ein Hinweis, das Bewußtsein in dieser Hinsicht zu schärfen und das nächste mal besser darauf zu achten.

    Und was ist schlimm an Strenge? Das ist doch bloß eine (hoffentlich kommunizierte) Erswartungshaltung gekoppelt mit entsprechenden Konsequenzen.

    Grüße
    Steffen

    Eine Bedeutung von "abstrus" nach http://de.wiktionary.org/wiki/abstrus:

    Zitat

    ...verworren, ohne gedankliche Ordnung

    Und das lieber Plattenspieler trifft auf einige deiner Beiträge zu. Die Diskussion geht nicht um ab- oder anschaffen von Religionsunterricht, sondern um Abschaffung des Regieonsunterrichtes in seiner jetzigen Form. Das man unter Beibehaltung des Religionsunterrichtes als Schulfach dessen Form, Ausrichtung und Inhalt ändern kann scheint dir nicht in den Sinn zu kommen bzw. scheinst du auszublenden, da hier in anderen Beiträgen durchaus angesprochen.

    Und das widerspricht auch nicht Artikel 7 GG Absatz 3:

    Zitat

    (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Er hatte vergangene Woche einen Unterrichtsbesuch erhalten und massive Kritik seitens seines Ausbilders und seitens der Schulleitung erhalten.


    Was nicht zwangläufig etwas über die Unterrichtsqualität des Referendars aussagen muß, sondern u.U. auch etwas über den "Nasenfaktor" beim Ausbilder und über Bedenken bei der Schulleitung, mit Eltern Probleme zu bekommen.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Das Kind hat Zöliakie und Zucker.....


    Ist damit eine entsprechende Einschränkung der Teilnahme am Unterricht ärztlich attestiert?

    Ansonsten sollten alle Formalien eingehalten und Leistungen der Schüler gut dokumetiert sein.
    Kein Gericht wird sich in deine pädagogische Freiheit reinhängen, aber u.U. sehr wohl die Einhaltung der Formalien überprüfen (sind genügend schriftliche/mündliche Noten entsprechend den Verordungen gemacht worden, sind Klassenarbeiten rechtzeitig vorher angekündigt worden etc.).

    Wenn das alles ok ist, laß sie klagen, so ein verlorener Prozeß ist eine besonders gute Reputation für eine Elternvertretung.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Es ist auch sehr schwierig, die Schüler zur Mitarbeit zu bewegen, obwohl sie eigentlich alle das Ziel haben, zur Hauptschule zu gehen.


    Haben die Schüler das Ziel, oder derne Eltern oder irgendeine Institution, die die Schüler zu euch schickt, oder vielleicht du?

    Diese Frage solltest du klären. Die Antwort hilft beim Umgang mit einer derartigen Situation. Außerdem sollte dir die Antwort zeigen, ob und an welcher Stelle Änderungen sinnvoll sind.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Nö. Aber Bestrebungen oder Ansichten, die das Christentum und den Religionsunterricht aus den Schulen verbannen wollen, laufen meines Erachtens klar wider dieses Gesetz.
    Und jeder Lehrer sollte sich zumindest damit identifizieren können!

    Ich darf mich als Antwort mal selbst zitieren:

    Zitat

    Also ich bin mit und in dem Bidlungssystem der DDR groß geworden und damit ohne Religionsunzerricht. Im Nachhinein muß ich sagen, das ich gerne welchen gehabt hätte, allerdings nicht im Sinne eine missionierenden Unterrcihts, sondern als vergleichenden Religionsunterricht. Also so Fragen wie:

    Welche Weltreligionen gibt es? Wo kommen sie her bzw. wann und wo haben sie sich entwickelt? Was sind zentrale Glaubensinhalte? Wie ist die Stellung der Religionen in bzw. zur Gesellschaft (auch ein historischer Abriß)?
    Was sind zentrale Positionen heute im Kontext moderner (demokratischer, diktatorischer) Gesellschaften? Welche Verflechtungen mit der Politik gibt es und warum? Welche religiösen Strömungen gibt es, was sind Sekten? Was sind ureligiöse Lebensentwürfe, Atheismus, Agnostizismus? usw.

    ...hätten mich da interessiert und mir heute in der Auseinandersetzung mit den Anmaßungen diverser religiöser Organisationen helfen können.
    In diesem Sinne halte ich Religionsunterricht durchaus für sinnvoll, würde er doch so die freie Entscheidung des Individuums für oder gegen eine Religion ermöglichen und nicht indoktrinieren.

    Grüße
    Steffen

    Zitat

    Die Frage ist natürlich, woher diese Nächstenliebe (oder Moral oder, oder...) kommt. Meistens aus der Erziehung, also sagen wir mal Eltern. Sind diese Eltern oder deren Eltern nun christlich erzogen worden (So war es wohl meist vor 3-4 Generationen.), hat das Ganze auch irgendwie einen christlchen Hintergrund.


    Also ich halte das, was umgangssprachlich als Nächstenliebe bezeichnet wird, für ganz normales prosoziales Verhalten. Dieses als ursprünglich christlichen Wert zu verkaufen halte ich für Etikettenschwindel.
    Das Christentum gibt seit ca. 2000 Jahren. Selbst wenn man sich im christlichen Glaubenssystem bewegt, wo postuliert wird, dass die Menschheit erst seit 6000 Jahren existiere, wird man anerkennen müssen, dass die Menschheit dann 4000 Jahre ohne Christentum überlebt hat.
    Und das ist ohne prosoziales Verhalten schwer denkbar. Insofern vereinnahmt das Christentum aus meiner Sicht Werte die lange vorher exisitieren mußten und offenbar auch gelebt wurden ganz gerne mal für sich.

    Grüße
    Steffen


    Und deshalb müssen alle Lehrer theistisch und christlich sein?!?!


    Zitat

    Soll auch atheistische Lehrer (Menschen?!) geben, die Nächstenliebe praktizieren.


    Ich meine, mal gelesen zu haben, dass sich Nächstenliebe auf den Nächsten im Glauben bezieht, also auf Glaubensbrüder bzw. -schwestern.
    Nur so würden aus meiner Sicht auch Aussagen Sinn machen, dass die jeweils Ungläubigen umgebracht werden sollen/können.

    Insofern kann ein Atheist keine Nächstenliebe praktizieren, sehr wohl aber andere Menschen respektieren, ihnen Achtung engegenbringen.

    Grüße
    Steffen

    Besprich mit deinen Schülern zunächst warum man einen Vortrag/eine Präsentation macht. Welche Ziele werden verfolgt, welche Zielgruppe angesprochen?
    Mach klare inhaltliche Vorgaben, ein Themenbereich reicht i.d.R. aus (Lieblingsband, Fußballverein usw.).
    Mach klare Vorgaben zur Form. Besprich mit deinen Schülern, warum die ein oder andere Form wichtig ist und wie es auf den Zuhörer wirkt.
    Mach die einen Bewwertungsbogen mit den Vorgaben. Diesen Bogen klannst du Schülern geben, den sie während des Vortrages als Zuhörer ausfüllen, du selbst füllst auch einen aus. Damit hast du eine Diskussionsgrundlage, und kannst mit deinen Schülern besprechen, was gut war, wo und wie Verbesserungen sinnvoll sind.

    Grüße
    Steffen

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