Ich bin zwar kein Physiker, aber aus dem Bereich Elektrotechnik kenne ich das Problem, das sich Schüler bestimmte Dinge oft nicht vorstellen können.
Ich nutzte deshalb gerne kleine Schülerexperimente (reale, keine virtuellen), die die Schüler selber planen, durchführen und auswerten müssen. Je nach Leistungsniveau der Schüler lasse ich das Experiment auch simulieren (z.B. mit qucs) und mit den Meßergebnissen bzw. der Rechnung verggleichen.
Meine Erfahrung ist, das die Schüler dadurch einen besseren Zugang zum Thema bekommen.
Ein ähnliches Vorgehen könnte ich mir auch für den Physikunterricht vorstellen. Reale Experimente (es gibt Sammlungen mit sogenannten Freihandexperimenten) deren Resultat mit der Theorie (Hypothesen, Berechnungen) und evtl. einer Simulation verglichen werden.
Aus meiner Erfahrung heraus würde ich nicht auf reale Experimente verzichten wollen und Simulationen nur zum Vergleich bzw. dort verwenden, wo reale Experimente nicht möglich sind.
Ich persönlich nutze Moodle als Lernplattform und würde mich natürlich freuen wenn das unterstützt würde, als wenn die 50ste Simulationssoftware erstellt wird ohne bzw. nur mit rudimentärem pädagogischen Konzept dazu. Physiksoftware gibt es übrigens von Crocodile-Clips (ich hoffe ich hab das jetzt richtig geschrieben).
Also kurz und gut, ein Moodle-Kurs (für die Spezialisten: ein Meta-Kurs) der etwas Fachinhalt bietet, durch reale Experimente und deren Auswertung führt und noch ein paar Kontrollfragen enthält wäre sehr geschickt =)
Grüße
Steffen