Beiträge von SteffdA

    Absatz 3 legt fest, dass die in Art. 1 und 20 festgelegten Prinzipien (also die Menschenwürde ebenso wie die fundamentalen Staatstrukturprinzipien inklusive des Prinzips der wehrhaften Demokratie) unter keinen Umständen geändert werden dürfen.

    Ja, solange das Grundgesetz gilt. Wenn aber durch Anwendung des Artikels 146...

    "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

    ...das Grundgesetz seine Gültigkeit verlieren würde, wären auch die "ewigen" Artikel ungültig und deren Inhalt könnte neu geregelt werden.
    Insofern ist da m.E. nichts so "ewig" wie immer gerne behauptet.

    ...und mit welchen Zielen.

    DAS ist die entscheidende Frage.
    Und wenn die beantwortet ist, kann man drüber nachdenken in welchen Klassen das passiert und welches Medium (welcher Mikro-Computer konkret, welche Entwicklungsumgebung) am besten geeignet ist diese Ziele zu erreichen.
    Dann weiss man in welchen Räumen diese Klassen unterrichtet werden und wie diese Räume ausgestattet werden müssen. Und man weiss welche Lehrer diese Klassen unterrichten, woraus sich der Fortbildungsbedarf ergibt.

    Urdemokratische Grundhaltung passend zum 70.Jahrestag des Grundgesetzes.

    Urdemokratische Grundhaltung wäre zunächst mal zu akzeptieren, dass die AFD eben auch gewählt wurde, auch wenn einem selbst das nicht gefällt.

    Sie schwadronieren von "Problemen", die es in dem Maße, wie sie es suggerieren, gar nicht gibt,...

    Diese Probleme gibt es sehr wohl (in reichlich Problem-Stadtteilen/-vierteln), und zwar in einem Maße, welches die Leute dort im Osten halt nicht in ihrer Umgebung wollen. Und da muss man nicht erst warten, bis die Probleme derartige Ausmaße erreicht haben.
    Die Leute dort wenden sich nicht pauschal gegen Migration oder Asyl, sondern gegen Massenmigration von Menschen aus einem Kulturkreis bei dem diese Probleme offensichtlich überdurchschnittlich häufig auftreten.

    Mir wäre jedenfalls nicht bekannt, dass beispielsweise polnische oder japanische Migranten hier in Deutschland derartige Probleme machen würden.

    Ich hatte den Eindruck, "der Osten", also nicht nur Sachsen, hat da schon länger ein Problem.
    Und das, obwohl "die im Osten" doch die von ihnen so unflätig angeprangerten "Probleme" vor Ort doch gar nicht haben...

    Warum muss man ein Problem erst haben um es bzw. dessen Folgen abzulehnen?

    Wir haben im Moment auch keinen Krieg in Deutschland. Müssen wir den erst hier haben um ihn abzulehnen?

    "Verbotenes Gedankengut auf Schülertisch"
    Gedanken (egal welche) kann man nicht verbieten (allerdings verschiedene Äußerungsformen dieser). Deshalb wird so etwas...

    Vielleicht gibt's ja neben dem hier im Forum beworbenen "Mit nur einer Unterrichtsstunde Salafismus und Antisemitismus aus Schulen verbannen" auch was gegen Nazis!

    ... auch nicht funktionieren.

    Wer oder was ist denn "AVIVA+"?

    Die Google-Suche zeigt 'ne Raststätte und 'nen Versicherungskonzern als Ergebnis.

    Könnt ihr bitte, bitte wenigstens beim ihrer ersten Verwendung derartige Abkürzungen auch ausschreiben? Danke!

    ...daran merkt man nämlich wie dämlich die Argumentation ist.

    Ja, das kann man so sehen, aber für die Beamtenlaufbahn sind die formalen Bildungsabschlüsse entscheidend.

    Als ich im Aufbaustudium war (ich hatte FH-Abschluss und musste noch zwei Jahre Aufbaustudium machen zum 1. Staatsexamen) legten die Profs an der Uni sehr viel Wert auf die Unterscheidung zwischen FH- und Uni-Studium. Die Begründung was, das Uni-Studium ist ein wissenschaftliches Studium.
    Als ich dann fragte, welche Kriterien es für Wissenschaftlichkeit gibt und welche davon an einer FH nicht erfüllt werden, musste ich aufpassen, dass man mich nicht des Raumes verwies.
    Ich persönlich denke, da ist schon viel Standesdünkel dabei.

    Bisher interessiert das Problem: "Abends Technikerschule und am nächsten Morgen 1. Stunde" niemanden so wirklich, weil in der Arbeitszeitrichtlinie für Landesbeamte Lehrer ja ausdrücklich vom Arbeitsschutz ausgenommen sind.

    Es gibt ein Bundesarbeitszeitgesetz und ich gehe davon aus, das nach wie vor gilt "Bundesrecht bricht Landesrecht". Inwiefern Bundesländer da etwas anderes machen können ist mir da nicht wirklich klar.

    Ach dieser Artikel ist doch kompletter Null-Journalismus!
    Warum werden nicht Aufgaben aus dem Abi und dem vorherigen Abi zum Vergleich gezeigt, so dass ich mir eine eigene Meinung bilden kann?
    Warum werden die Fakultas der Personen nicht genannt, die sich dazu äußern (zumindest, wenn sie aus dem Bildungsbereich kommen)?

    Alle Prozesse, die sich in irgendeiner Art formalisieren lassen, werden durch-digitalisiert werden.
    Ich vermute, selbst dort, wo es Auslegungs-/Entscheidungsspielräume gibt, wird durch-digitalisiert und bei Bedarf ein menschlicher Experte zu Rate gezogen.
    Kaufmännische Berufe wird es m.E. als erstes an den Stellen treffen, wo heute schon der Berater vor dem Bildschirm sitzt und dem Kunden im Prinzip nur die Entscheidungen des Computers mitteilt (z.B. bei Kreditvergaben, Versicherungen etc.).

Werbung