Vermutlich sind Beamte per se einfach zu pflichtbewusst, um den Dienst zu quittieren, sonst wären sie gar nicht erst Beamte geworden? 😉
Ich selbst müsste zwar nicht „anlasslos“ Teilzeit nehmen, arbeite aber seit Jahren nur deshalb Teilzeit, weil ich anders meinen Aufgaben nicht nachkommen könnte. Meine Ermäßigungsstunden reichen nicht aus, um der Arbeit entsprechend gerecht zu werden, denn für einige Aufgaben müsste ich vormittags verfügbar sein, was ich bei mehr Unterrichtsverpflichtung nicht wäre… Finde den Fehler…🤔.
Interessant finde ich aber, wie eine Kollegin in den 30ern es gelöst hat, in die Dienstunfähigkeit zu wechseln: Sie hat sich einfach von heute auf morgen krankschreiben lassen, weil ihr Versetzungsantrag nicht durch ging. Sie wirft der Schulleitung „unüberbrückbare Distanzen“ vor, welche nur durch eine Versetzung zu lösen wären. Ihre Ärztin schreibt sie seit einem Jahr krank, Amtsarzt hat sie inzwischen als dienstunfähig eingestuft. Jetzt wartet sie auf die Versetzung an ihre Wunschschule in Wohnortnähe, weil sie das gesunden lässt… bis dahin ist sie eben dienstunfähig…
Ich bin froh, als Beamtin gut abgesichert zu sein. Aber ich kann bisweilen auch die Kritiker am System verstehen!