Beiträge von Finnegans Wake

    Ich habe den Thread "Mindestversorgung Berlin erst nach 5 Jahren?" nicht verfolgt. ... Gehe ich recht in der Abnahme, dass sich der um Connis Eisversorgung dreht? Gibt es da spezielle Regelungen in Berlin, evtl. abhängig von der Konfession?

    Beamte in Berlin haben nach 5 Jahren Anspruch auf Bourbon-Vanille-Eis. Angestellte bekommen nur Vanille. Ist zwar ein anderes BL, aber ich klugscheiße trotzdem mal.

    In einem lizenzierten / zertifizierten Restaurant nach meinem Kenntnisstand unproblematisch.

    Man sollte nur nicht meinen, es ohne Ausbildung selbst zubereiten zu können.

    Ich hatte mal gelesen, dass manchmal sogar erfahrene Köche/innen Fehler machen. Aber ich bin da thematisch zu wenig drin. Selbst in einem lizensierten Restaurant hätte ich wahrscheinlich zu viel Schiss verbunden mit dem nicht vorhandenen Wunsch, Kugelfisch zu essen.

    Bin ich ne schlechte Mutter, wenn ich so etwas trotz Kindern gemacht habe? Wenn die allein ins Zeltlager gehen können, kannst du auch allein schwimmen gehen.

    Die Zeit hat nicht gereicht, als sie jetzt weg waren, weil ich für die Schule und an der Steuererklärung gearbeitet habe. Die Sachen mache ich ja auch immer mal wieder übers Jahr, auch wenn die Kinder im Haus sind. Ich dachte nur, jetzt hätte ich etwas mehr Zeit dafür. Das hat aber doch nix mit schlechte(r) Mutter/Vater sein zu tun.

    Palim Ähnlich, wie state es schon angedeutet hat: Gaming heute hat an vielen Stellen nicht mehr viel mit Gaming vor 20-30 Jahren zu tun. Als jemand, der dieses Hobby schon länger ausgeübt hat, reagiert man empfindlich, weil Gaming in den 90ern und frühen 2000ern sozial ziemlich geächtet war - es war nicht cool, ganz anders als heute, wo jeder 10-jährige schon mal was mit Fortnite etc. zu tun hatte. Deshalb überlegt man es sich dreimal, ob sich das jetzt lohnt, eine Apologie zu verfassen. Ich meinte dich persönlich nicht mit despektierlich, du hast ja wirklich sachlich gefragt.

    Gaming in den 90ern war für mich (neben Tetris, Lemmings, Civilization, Castle Wolfenstein ...) vor allem, Adventures durchzuspielen: Space Quest (mein Favorit), Indiana Jones, Monkey Island... Spiele mit skurrilen Geschichten und coolem Humor.

    Hausarbeiten geschrieben, WG-Partys gefeiert, One-night-stands gehabt, auf Festivals gechillt, Auslandssemester absolviert... Führst du jetzt kein anderes Leben als vor 25 Jahren? Ich weiß nicht, wie das Leben ohne Kinder als Erwachsener ist. Aber die Freiheit ist mit Partner*in und lauter arbeitenden Mitmenschen und solchen, die Familie haben und alle Ferien mit selbiger gemeinsam verbringen eine andere.

    Inzwischen kenne ich auch Paare, deren Kinder gerade ausgezogen sind, die müssen sich auch komplett neu finden. Wer macht was wann allein oder eben zusammen?

    Feiern, Konzerte, Festivals, Partys one night stands gibt es heute immer noch trotz Kindern, aber nicht mehr so intensiv und häufig (aber das kann auch eine Frage des Stresses im Job sein -> Studium ist halt was anderes).

    Jetzt mit einer 4-Tage-Schnittmenge, wo beide Kinder gleichzeitig in Zeltlagern sind, gab es eine ungewohnte Situation ;) Da haben wir es geschafft, bspw. drei mal an zwei Tagen auszugehen!! :D Oder: Mal ganz in Ruhe ein Buch lesen! etc. Und trotzdem ist es schön, wenn Kind 1 morgen aus dem Zeltlager abgeholt wird :)

    Und trotzdem hat die Zeit nicht gereicht, um endlich wieder eine Fotosafari zu machen oder schwimmen zu gehen oder die Gitarre in die Hand zu nehmen... :D

    Hallo,

    es kann sein, dass sich einiges hier doppelt mit den vorhergehenden Beiträgen:

    Ich unterrichte an einer BBS, aber mit völlig anderen Fächern dafür aber in Schulformen, die es auch mit Sozialpädagogik gibt. Gleichzeitig kenne ich aber auch viele GS und FöS-LK, so dass ich auch ein bisschen Vergleich habe.

    Erst mal zur grundsätzlichen Beanspruchung: Zauberwald schrieb, dass es BBS-LK entspannter sind als GS-LK. Dem möchte ich etwas widersprechen. An BBSen haben wir ganz eigene andere Herausforderungen als an GSen. Dementsprechend sind wir bzw. ist unser Job nicht entspannter als der an GSen, aber - das ist mein persönlicher Eindruck der Menschen, die ich an BBSen und GSen kenne - gelingt es vielen GS-LK weniger gut, sich von ihrem Job auch einmal abzugrenzen. Mir(!) scheint(!) da eine höhere emotionale Bindung zu herrschen und eine Haltung, die die Selbstausbeutung fördert (was das "System" so billigend in Kauf nimmt und gerne mitnimmt). Dementsprechend liegt in Zauberwalds Äußerung schon eine Wahrheit.

    Auf der anderen Seite sehe ich FöS-LK (was ja auch im Thread angesprochen wurde) als weniger gestresst aber oft auch frustriert von den Rahmenbedingungen, wenn sie in der Inklusion an anderen Schularten eingesetzt sind.

    Das ist aber alles subjektiv!

    Für dich ist wichtig, an welcher Schulform du dich zuhause fühlst! GS und BBS ist einfach anders. Da fühle ich mich an einer BBS rundum wohl. Die SuS sind je nach Schulform mehr oder weniger herausfordernd, motiviert, erwachsen... Mit deinem Fach kann dir das Spektrum von der Berufsfachschule (SuS mit HS-Abschluss, die noch beschult werden müssen -> spätpubertierend, teils extrem unmotiviert aber auch oft dankbar für Zuwendung), über die höhere Berufsfachschule (SuS mit mittlerer Reife, die freiwillig den Abschluss als Sozialassistentin machen wollen und ggf. FH-Reife -> teils sehr zielgerichtet an der Schule aber auch manchmal unmotiviert und suchend) bis zur Fachschule (ziemlich erwachsene Menschen, die wirklich Erzieher/in werden möchten) begegnen. Pädagogisch und fachlich auf sehr unterschiedlichen Niveaus. Ich kenne die drei Schulformen aber mit anderem fachlichen Schwerpunkt.

    BBSen mit Sozialwesen haben eine andere Atmosphäre als bspw. gewerblich technische BBSen, wirtschaftliche BBSen oder Bündelschulen. Das kann durchaus sehr angenehm sein.

    Israel hat das Ziel, dass Gaza und im Idealfall auch dessen Bewohner nicht mehr existieren sollen.

    Was für ein unerträglicher antisemitischer Mist! Du unterstellst hier Israel das Ziel, die Bewohner/innen Gazas komplett vernichten zu wollen. Wahnsinn! Da dreht sich mir der Magen um :( Alleine die Formulierung "Idealfall" als Beschreibung der Motivation Israels.

    Da seit den Kindern die Ferien und das Leben sowieso immer gefüllt sind, antworte ich mit dem, was ich früher gemacht habe (und wieder intensiver tun werde, wenn mehr Zeit ist):

    * Schwimmen

    * Radeln

    * alte und neue Freunde treffen entspannt auf ein Gläschen

    * gezielte Fototouren: Fotografieren, Fotos bearbeiten, groß ausbelichten, wieder an den alten Ort des Fotos gehen, neu sehen und neu fotografieren

    * Museen, die ich immer mal sehen wollte

    * Lesen!!!

    * Gitarre üben

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