Beiträge von Finnegans Wake

    Wenn ein Produkt gut designt ist, liest man die Bedienungsanleitung eh nicht. Ansonsten sind technische Redakteure in der Regel keine Deutschlehrkräfte, es gibt dafür eigene Studiengänge. Technisches Verständnis ist viel wichtiger als Orthografie und Übersetzung, das wird in der Regel eh Extern gemacht.

    Kann man sich natürlich aneignen, aber mit einem Lehramtsstudium bringt man echt wenig für diese Tätigkeit mit.

    Technische Redakteure schreiben in der Regel Bedienungsanleitungen komplexer Geräte und dann auch entsprechend die technischen Unterlagen (Installation, Wartung, Reparatur). Da hilft wirklich kein Lehramtsstudium (mit der exotischen kleinen Ausnahme, dass man ein berufsbildendes technisches Fach studiert hat).

    Bei dem ersten Punkt würde ich ein bisschen widersprechen. Gute technische Redakteure*innen verbinden technisches Verständnis mit soliden sprachlichen, rechtschriftlichen, grammatikalischen und kommunikativen Fähigkeiten. Das ist unter Ingenieuren*innen eine recht kleine exotische Minderheit, es muss aber in diesem Pool gewildert werden, da grundständig ausgebildete Redakteure*innen selten sind.

    Aber zu der eigentlichen Frage zurück:

    * Die technische Dokumentation passt nicht (und damit natürlich auch nicht das technische Training).

    * Mit dem Hintergrund würde ich schauen, ob ich an irgendeiner Stelle im Fortbildungsbereich unterkommen könnte. Da muss man aber aufpassen, dass man nicht anfängt sehr prekär zu arbeiten. --> Ich würde also sehr breit nach Jobs suchen, die irgendeinen Bezug zu Fortbildung haben. Jetzt das Aber: Das geht auch nicht in die Richtung deiner Wünsche (Pilotin).

    * Jetzt noch eine ganz andere Idee: Wenn du Pilotin andenkst, schlummert in dir Talent und/oder Interesse für Physik/Technik? Dann wäre eine Idee, eine Ausbildung/ein Studium in einem in einem technischen Bereich zu machen und dann später (auch auf der Basis des LA-Studiums) in den Ausbildungsbereich zu gehen.


    Und noch eine Anmerkung am Rande: Du gibst die Verantwortung dafür, etwas Falsches studiert zu haben und nicht gestoppt worden zu sein, ab. Ja, andere beeinflussen dich, aber du hast dich auch selbst dazu entschieden, das so durchzuziehen.

    Außerdem: Stell dir die Frage (und gib die Antwort ggf. hier), was du gut kannst. Das ist die Basis dafür, was du beruflich anstreben solltest. Dann könnte dir zielgerichteter geantwortet werden, so stochern wir irgendwie in dem Nebel zwischen Lehramt und Pilotin.

    Wäre eine Lehrerkonferenz ein Konklave würden alle Lehrer so lange ohne Smartphone in der Aula eingesperrt bis sie einen neuen Schulleiter haben und der Kurs der nächsten Jahre festgelegt wurde. Die Lehrerkonferenz wäre aufgrund des festgelegten Ablaufs sehr schnell zuende. :top:

    Realistisch betrachtet würde dieses Konklave dennoch sehr lange dauern, weil fünf Hansel trotzdem immer weiter diskutieren.

    ... wenn das Konklave eine Gesamtkonferenz des Lehrerforums wäre, dann

    * meint Kardinal M.: "Muss bei einem Konklave nicht die Ladungsfrist von zwei Wochen beachtet werden? Ist die Wahl überhaupt gültig?"

    * beschwert sich Kardinal S.: "Kann man mich einfach so als Brandschutzbeauftragten bestimmen, um weißen und schwarzen Rauch zu löschen? Ich habe schon genug andere Aufgaben!"

    * mault Kardinal A.: "Wenn ich zum Papst gewählt werde, dann reichen die Entlastungsstunden NIEMALS aus! Und A13 für alle Pfarrer ist ungerecht!"

    * beschwert sich Kardinal state_of_Trance "Die Zuschläge für die Kinder der Haushälterinnen sind ungerecht für uns kinderlose Kardinäle! Und warum sind die in Rom höher als in Köln? Und außerdem bekommt so ein kleiner Dorfpfarrer am Ende mehr Geld als ein Kardinal!"

    * ist Kardinal X. sicher: "In der freien Wirtschaft könnte ich mindestens das Doppelte für meine Predigten bekommen!"

    * fragt ein kleiner Gläubiger: "Darf ich auch mitreden und mitstimmen?" und die anderen antworten ihm: "Du hast hier keine Wahl-Berechtigung! Das ist ein Kardinalsforum!!!" Zack, gesperrt, Mund halten.

    * macht jemand den Eiscreme-Thread noch mal auf und schreibt: "Das Eis in Rom ist - unabhängig vom Papst - eh das beste!"

    * findet jemand im Thread den Rechtschreibfehler Pabst und die Diskussion entfernt sich tagelang von der Papstwahl und dreht sich um weiche und harte Konsonanten, wobei keinerlei Konsens erzielt wird..

    Das ist ja noch OK, da gibt's wenigstens Bier. Auch wenns nicht so ganz meine Musik ist.

    Bier? Also das brauch ich nicht. Und Wacken ist mir doch in der Summe zu Metal-lastig und zu groß. Kleinere Festivals und eher in die Richtung Celtic Punk, Alternative, Mittelalter-Metal oder so was passen mir da eher. Was war noch mal das Thema? Oper?

    Huch, jetzt schon? Ich sehe derzeit nur welche aus Spanien, von denen ich mit Blick auf die dortige Wasserknappheit schweren Herzens die Finger lasse.

    Ja tatsächlich :) In der näheren Umgebung gibt es drei Verkaufsstände von Landwirten und auf dem Wochenmarkt auch schon Erdbeeren von einem Betrieb, der nur 5km entfernt ist. Das ist in dieser wärmeverwöhnten Ecke um die Zeit recht normal. (Aus dem Supermarkt holen wir nie welche.)

    Ob der Acker zum Selbstpflücken auch schon wieder auf ist, müsste ich mal schauen. Da sind's ca. 15 Minuten mit dem Rad hin.

    Sie hat Kindheitspädagogik studiert und würde es in Erwägung ziehen es eventuell auch mal als Lehrerin zu versuchen nur weiß sie im Moment nicht wie sie diesbezüglich vorgehen gehen soll.

    Ich stolpere weiter über diesen Satz. Sie sollte sich wirklich sicher sein, unbedingt Lehrerin werden zu wollen. Wenn dieser Satz so ihre Motivation wiedergibt, dann wird es im Ref und im Job ggf. schwierig, die Motivation hoch zu halten.

    Die von dir formulierte Idee mit der BBS könnte eine Option für den QE sein. Einfach mal im Bildungsministerium nachfragen, ob daraus bspw. Pädagogik als Fach für eine BBS ableitbar wäre (und ggf. ein Zweitfach).

    Ergänzung: In RLP könnte auch nur mit einem einzigen Fach der Einstieg möglich sein. Das hat aber den Nachteil, als Fachlehrerin nur mit A11 und später A12 zu arbeiten. Wobei da aber die Möglichkeit besteht, durch ein ergänzendes berufsbegleitendes Studium dann später das zweite Fach und die A13 zu machen.

    Und: Mit Pädagogik ist man entweder an einer Bündelschule eingesetzt (und dort dann in der entsprechenden Abteilung) oder an einer BBS, die rein auf soziale und ggf. hauswirtschaftliche Berufe konzentriert ist. Solche BBSen (bzw. Abteilungen) haben eine andere Atmosphäre als bspw. gewerblich-technische oder wirtschaftliche BBSen.

    Steht nicht am Anfang ein Kompetenzziel und da wird eine spezielle passende Methode ausgewählt?

    Scratch-Programmierung wird ja an sich keine passende Fragestellung für eine Hausarbeit sein, sondern eher (vielleicht): Problemorientierung oder Handlungsorientierung oder situatives Lernen und dann wählst du eine Methode (z.B. Projektmethode) und du überprüfst, ob diese Methode eine bestimmte Kompetenz besonders fördert, ob das problemorientierte Arbeiten ein bestimmtes Ziel erreichen lässt. Und die Scratch-Programmierung ist dann der fachliche Inhalt dazu.

    So war das bei "uns" früher, als wir eine fachdidaktische Fragestellung im Rahmen einer Reihe (und dokumentiert in der Hausarbeit) bearbeitet haben.

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