Kinder/Teenager brauchen ihre Zeit sich zu entwickeln. Da hat jeder sein eigenes Tempo/Zeitpunkte. Dass nicht jeder die Schule super interessant findet ist doch irgendwie logisch. Das sich von Seiten der Lehrkräfte da wirklich drüber gewundert bzw. aufgeregt wird, verwirrt mich echt.
Und SuS, die sich noch selbst suchen, haben wir in den Vollzeitbildungsgängen der BBSen zuhauf. Manche landen dort in FH-Reife-Schulformen, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben noch nicht so weit sind, zu wissen, was sie interessiert, was sie können, was sie wollen... Dann kommen dort Klassenzusammenstellungen vor, wo du dich fragst, was wollen die hier? Weiter in die Schule gehen wollen? Studieren wollen? Manche KuK gehen da ran mit der Haltung, dass die eh falsch da sind, triezen ihre SuS, erwarten Motivation von den SuS, die nicht da ist und machen sich gleichzeitig auch selbst kaputt. Anders geht es auch: Akzeptieren, dass nur ein Bruchteil am Ende studierfähig sein wird und gleichzeitig versuchen, sie dabei zu unterstützen, bspw. ausbildungsfähig/-bereit zu werden.
Und ich habe das Gefühl, dass heute mehr SuS Probleme haben, zu reifen.