Beiträge von Finnegans Wake

    Muss dann aber nicht die Planstelle schon vor Antritt des Refs feststehen? Man bekommt danach also nicht irgendeine Planstelle irgendwo, sondern man übernimmt sozusagen die, die an der Schule nicht regulär besetzt werden konnte.

    Einen ähnlichen Passus gibt es in vielen (nicht in allen!) OBAS-Verträgen auch.

    Bei den SE, die ich kenne, war es mal so oder so. Wechsel an eine andere Schule erfolgte da(mals) auch auf "Zuruf" (informelle Mail an die Verwaltung bzw. Telefongespräch). In der Regel blieben die Leute aber an der Schule.

    Wobei ich nicht genau weiß, wie das heute abläuft.

    PS: Der Passus ist Standard bei SE.

    PPS: Und dann googelte ich doch noch mal dazu und fand:

    Unterschied QE (Mitte)/SE (rechts):

    nach erfolgreichem AbschlussBewerbung auf Planstellen (Verbeamtung)i.d.R. Verbeamtung an Einsatzschule

    Bei Bestehen der abschließenden Prüfung erfolgt in der Regel eine unbefristete Übernahme in den Schuldienst. In Rheinland-Pfalz sind Sie damit einer Lehrkraft mit Zweiter Staatsprüfung gleichgestellt.

    Das heißt: In der Regel verbleiben Sie an Ihrer Ihnen bekannten Einsatzschule und werden auch dort verbeamtet.

    gefunden:

    https://bm.rlp.de/schule/lehreri…/seiteneinstieg

    und

    https://bm.rlp.de/schule/lehreri…einstieg#c29946

    Ich kann den Kölnern nur gratulieren, dass sie eine Bezirksregierung haben, wo offensichtlich mal jemand entscheidet und sich nicht wegduckt.:top:

    Egal ob das jetzt nötig war oder nicht...

    Jetzt müssen da nur noch die Akten bearbeitet werden, nachdem was man so im Forum liest.... ;)

    Ist der Aufzugsschacht auch wegen Eis gesperrt? ;)

    In RLP hat das BM eisfrei (d.h. keine Präsenz) erlaubt und die Entscheidung in die Hände der Schulen gelegt. :top:

    Einen Anspruch auf eine Beamtenstelle hat man nie.

    Die Ausnahme von der Regel: Seiteneinsteiger/innen in RLP (die als Angestellte ihr Ref machen) haben den Automatismus (also im Vertrag festgeschrieben), dass sie durch das Bestehen der Prüfung eine Planstelle erhalten, die (nur von den Beamtenrechtlichen Voraussetzungen abhängig) im Beamtenverhältnis erfolgt. Insofern haben diese nach dem Ref (wenn Alter und Gesundheit passen) einen Anspruch auf eine Beamtenstelle.

    Ja wollen die reise auf jeden Fall machen, da es danach sehr schwierig wird nochmal eine größere Reise zu machen zwecks Familienplanung etc.

    Oder später dann in dem kleinen und vorausschauend zu planenden Zeitfenster mit Kita-Kindern in Kombi mit Sabbatjahr (wenn es denn erlaubt wird). Als Ergänzung zu euren Plänen im späteren Leben.

    BINGO! Ich löse auf: Eigentlich bin ich Erbin einer Werft in Papenburg und habe mir mühselig bis ins kleinste Detail beide Figuren in Sachsen und der Schweiz ausgedacht. Die Fotos vom Chemie-Diplom waren dabei am schwierigsten zu fälschen. Danke, das zu schreiben ist so erleichternd nach all den Jahren! :pirat:

    Für Akte X muss es noch einen kleinen Hauch übersinnlicher werden :D Quittenfox, äh Muldergelee, wasauchimmer vom MBI

    PS: Oder sind wir hier bei (wo)men in black Cord?

    An der Stelle gilt es vielleicht statt Freiexemplare abzugreifen Land und Schulträger stärker in die Pflicht zu nehmen Lehrkräften eingeführte Materialien kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

    !!!

    Und solange sich diese einen schlanken Fuß machen beim Anschaffen von Material für Lehrkräfte wirkt das Abgreifen von Freiexemplaren der Lehrkräfte durch die Schulen leicht peinlich. Jaja, wunderbar mit der Korrumpierbarkeit begründet.

    Also sie versuchen es. Ihr wollt nicht wissen, was ich schon an skurrilen Bewerbungen gelesen habe und ja, in der letzten Runde kamen verdammt viele aus Deutschland. Einer schrieb sinngemäss sowas wie, er sei frustriert vom Druck der Leistungsgesellschaft und habe sich überlegt, an der Schule hätte man ja ein viel schöneres Leben. Ich stand mit unserer Sekretärin da und wir wussten beide nicht recht, ob wir lachen oder weinen sollen. Bei manchen fragte man sich echt, ob die wohl mehr können als atmen.

    Als ich mein Gespräch an der Schule hatte, um mich für ein Praktikum dort vorzustellen, hatte der Schulleiter von ähnlichen Gesprächen mancher Interessenten berichtet: "Ich habe jetzt 20 Jahre gearbeitet, das reicht, jetzt möchte ich Lehrer werden!"

    Der war froh, dass ich andere Motive hatte :D

    "Die" Landwirtschaft ist schon ziemlich heterogen. Ein befreundeter Winzer, der zusammen mit der Familie Landwirtschaft, ein Weingut und eine Gutswirtschaft betreibt, hat mir in den letzten Jahren immer mal wieder beschrieben, wie immer neue Vorschriften ihm das Leben schwer machen bzw. wir er in allen drei Bereichen seiner Selbständigkeit mit formalen Vorgaben durch die EU, die dann manchmal kurios in deutsches Recht umgesetzt werden, umgehen muss. Das heißt, er muss gleichzeitig in seinem eigenen Fachgebiet Spezialist sein, sich aber bei Steuern und Vorschriften immer wieder neu kundig machen und gleichzeitig immer wieder entsprechende Expertise einkaufen. Dann kommt der Denkmalschutz vorbei, der nicht das moderne Schild am Hoftor kritisiert sondern die unauffällig Beleuchtung. Dann wollte er Solarmodule im Rahmen einer Dachsanierung aufs Dach setzen, was (trotz Nicht-Sichtbarkeit vom Denkmalschutz verboten wurde), jetzt ist es zum Glück möglich. Dann wird die Mehrwertsteuer für die Gutsschänke raufgesetzt, beim Agrardiesel soll's irgendwie schrittweise teurer werden etc. pp. Da staut sich immer mehr auf, vor allem, da die Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen so sind, dass - aus meiner Sicht - keinerlei work life balance mehr vorhanden ist. Weil sich kaum jemand findet, der/die die Arbeit machen will, wird dann statt auf externe Kräfte auf die komplette (aus meiner Sicht) Selbstausbeutung der eigenen Arbeitskraft gesetzt. Dann müssen dauernd neue Kredite für Maschinen etc. aufgenommen werden. Die Geschwister werden mit Hilfe von Krediten ausgezahlt.

    Und wenn ich das alles so mitbekomme, wie mit allergrößtem Arbeitseinsatz gerödelt wird und er sich gleichzeitig als Buhmann fühlt, erratisch die Rahmenbedingungen geändert werden etc., dann kann ich verstehen, dass er mit zum Demonstrieren fuhr, auch wenn ich persönlich von den Folgen der Demos massiv angepi### war.

    Und das, was die in ihrem Betrieb so machen, ist dann wieder was ganz anderes als z.B. der eine Bauer in der Palz, dem gefühlt die halbe Landwirtschaft der Vorderpfalz "gehört". Das ist schon ein kleiner Unterschied ;)

    Und Danke für den schönen Begriff, den ich neu gelernt habe CDL. Ich kenne den Wingert, kannte den Wengerter aber bisher nicht ;)

    and now to something completely different:

    Die oben angesprochenen Schulbücher. Tatsächlich habe ich nie eines ausgeliehen (was möglich wäre), weil mir die Bedingungen missfallen. Wie ich mit Büchern arbeite, passt nicht zur Ausleihe.
    Ich nutze daher verschiedene Varianten:

    * Bettelbriefe an Verlage mit Verweis auf eingeführte Bücher

    * manchmal kaufe ich auch mit Lehrerrabatt und mit dem Absetzen des Restes bei der Steuer sind die Kosten hier sehr überschaubar.

    * bei jeder Buchausstellung im LZ lasse ich mir ein Buch schenken, auch wenn den spezifischen Beruf/das spezifische Thema gerade nicht unterrichte. Das passt dann irgendwann doch mal

    * ich habe es auch geschafft, bei einigen Verlagen als wichtig angesehen zu werden (jaja :D :D :D ) und bekomme regelmäßig kostenlos Neuerscheinungen angeboten

    Inzwischen ist damit meine Büchersammlung zu deutlich mehr als der Hälfte geschenkt :)

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