Beiträge von mehralsneu

    Und guck mal, ob du vorher nochmal Zeit findest, runterzukommen, abzuschalten, vielleicht kurz Urlaub zu machen - jedenfalls nicht an Schule und Ref zu denken. Ich habe das die 18 Monate nicht geschafft, auch nicht in den Sommerferien, weil - zumindest für mich - der Druck sehr hoch war (allgemein schon, dazukommend dann aber auch der schlimme Hang zum Perfektionismus). Das Ref hat wirklich anstrengenden Phasen, da sollte man mit voller Energiebatterie starten.

    Nein, es gehen mehrere. So war es zumindest bei mir. Ich hatte damals eine neue Merkliste erstellt, die dann die alte ersetzt hat. Ich hatte sie erstellt, weil ich eine Bewerbung vergessen hatte, die ich dann mithilfe der neuen Liste ergänzt hatte.


    Meine Frage: Weiß hier jemand, ab wann Gymnasialstellen ausgeschrieben werden?

    Was heißt in dem Fall „ersetzt“? Ich habe jetzt am WE eine Merkliste mit 5 Stellenausschreibungen abgesendet (z. B. war da eine Stelle dabei, deren Frist jetzt am Mittwoch endet). Wenn ich nun noch zwei weitere Stellen entdeckt habe (deren Fristen viel länger gehen), setze ich diese auf eine neue Merkliste und sende die Merkliste ab. Werden dann etwa die ersten 5 gelöscht - die erste Merkliste wird ersetzt?

    Hallo ihr Lieben,


    bestimmt kann mir einer von euch weiterhelfen: Ich bin gerade dabei, meine Bewerbungen für einige Schulen in NRW fertigzustellen. Die Schulen haben verschiedene Bewerbungsfristen. Ich weiß, dass ich meine Bewerbung an die Schulen schicken und online bei leo.nrw eine Merkliste mit den Schulen erstellen und diese absenden muss. Was ich mich nun frage, ist: Kann ich mehrere Merklisten erstellen? Also wenn ich jetzt eine Merkliste mit allen Schulen, auf die ich mich bewerbe, erstelle und absende - und nächste Woche schreibt noch eine Schule, auf die ich mich bewerben möchte, eine Stelle aus, kann ich dann eine neue Merkliste erstellen (für diese neue Schule) oder gibt es sozusagen nur eine Merkliste pro Bewerber?

    Danke!

    Ja, das ist ganz allein ihre Entscheidung.

    Solange es nicht ihre Arbeit betrifft.

    Aber wenn. dann ist es eben nicht mehr nur ihre Entscheidung, dann hat diese Entscheidung Konsequenzen für viele Menschen.

    Den Rat, ab dem 2. Geburtstag in EZ zu gehen oder zu reduzieren hat die TE bisher nicht kommentiert.

    Das heißt, sobald ich als Lehrkraft tätig bin, ist es nicht mehr meine Entscheidung, wann ich schwanger werden möchte, weil diese Entscheidung immer ja auch Konsequenzen für viele Menschen hat? Sobald du im Job bist, betrifft deine Schwangerschaft doch auch immer deine Arbeit. Aber wie gesagt, das ist eh nur off-topic.

    Ein wenig off-topic, aber: Ich finde es sehr unverschämt, den Kinderwunsch oder die zeitliche Planung von fremden Frauen hier zu kritisieren. Wenn die Threadstellerin sagt, dass sie demnächst gerne schwanger werden möchte, ist das doch ganz allein ihre Sache.
    Ich habe zum Beispiel eine Freundin, die sehr früh schwanger werden musste, weil voraussichtlich eine sehr frühe Menopause (Mitte/Ende 20!!) ansteht, bei mir hingegen ist es unter anderem durch Endometriose so, dass es bei uns nicht leicht sein wird, auf „natürlichem“ Wege schwanger zu werden, sodass ich Kind 1 (und sollte es überhaupt klappen: Kind 2) wann-auch-immer bekommen würde. Das mag für Außenstehende nicht nachvollziehbar sein, aber was die Gründe für so eine zeitliche Planung oder halt den zeitlichen Druck sind, kann keiner wissen.

    Wenn es dir wirklich nur um die Promotion geht, wenn du forschen willst, neue Erkenntnisse hervorbringen, usw. und weit und breit keine Doktorandenstelle/Abordnung zu finden ist, kannst du auch „extern promovieren“. Dafür wendet man sich mit einem Exposé/einer Idee an eine*n Prof (der in einem entsprechenden Gebiet unterwegs ist, also vorher unbedingt auf die Forschungsschwerpunkte schauen) und fragt nach, ob die Person Interesse hätte, einen zu unterstützen. Im Internet (manchmal sogar auf den Seiten der Unis/Institute) findet man Vorlagen für Exposes. Das kann aber ein steiniger Weg sein. (Und das ist erst der Anfang. Promovieren dauert jahrelang, man sitzt am Wochenende, es gibt einige heftige Phasen. Ich habe das bei mir und eigentlich allen anderen Doktorandinnen erlebt. In meinem Umfeld haben mehr abgebrochen als durchgezogen. Du solltest dir auf jeden Fall im Vorfeld bewusst sein, worauf du dich da einlassen willst.)

    In BY hat damals niemand ne 1 bekommen, von daher weiß ich nicht, was an einer 2 schlecht ist.

    Letztes Jahr war unsere Referendarin auch am Boden zerstört, weil sie von der SL eine 2 bekam in der allgemeinen Bewertung und keine 1 wie angeblich alle anderen. In meinen Augen war die 2 völlig gerechtfertigt. Das ist eine gute Note und für eine 1 sollte man in meinen Augen Leistungen bringen, die außergewöhnlich sind. Davon habe ich nichts beobachtet. Die junge Damen trottete mundfaul durchs Schulhaus und machte eher die ganze Zeit einen angenervten Eindruck.:weissnicht:

    Du siehst aber schon, dass ich das „nur“ in meinem Ausgangspost in Anführungszeichen gesetzt und damit Ironie/Distanz markiert habe?
    Abgesehen davon, finde ich eine Diskussion zum Thema Noten im Vorbereitungsdienst wirklich schwierig. Neben der individuellen Interpretation, den eigenen Ansprüchen usw. sind doch Noten bzw. deren Vergabepraxis in unterschiedlichen Bundesländern, Seminaren oder sogar zwischen einzelnen FSL/PSL innerhalb eines Seminars weder objektiv noch valide.

    In NDS bekommt man zwar eine Beratung nach den UB, aber über die ganze Zeit keine Note, die gibt es erst ganz am Ende.


    Das führt dazu, dass Refs immer wieder etwas anderes hören, mal so, mal so, manche denken auch, dass sie schlecht sind und bekommen am Ende gute Noten - das nervt über die Zeit, ist aber danach nicht so enttäuschend.

    Das scheint dann in den Studienseminaren in NDS unterschiedlich gehandhabt zu werden, denn wir bekommen nach den UB auch keine Noten, jedoch kurz vor Ende sogenannten „Ausbildungsnoten“ (Note für jedes Fach, Pädagogik und von der SL). Diese Ausbildungsnoten werden zu einer Vornote zusammengerechnet, die dann zu 50 Prozent zur Endnote (die anderen 50% entstehen am Prüfungstag) zählen.
    Aber diese Ausbildungsnote(n) ist/sind auch eine komplette Überraschung, weil man hier häufig positives Feedback nach dem UB erhält, als Ausbildungsnote dann aber plötzlich doch „nur“ eine 2 oder schlechter. Es ist auch völlig unklar, was genau bewertet wird, ob es nur die gemeinsamen UB (Fachseminarleiter + SL) oder die kleinen UB (nur FSL) sind, ob die Mitarbeit im Seminar dazuzählt (bei einigen ja, bei anderen nein), usw. Man wird völlig im Dunklen gelassen.

    chilipaprika:
    Ich hatte vorhin noch einmal Kontakt mit einer sehr netten und verständnisvollen (Bei der Anzahl meiner dummen Fragen schon bewundernswert) Mitarbeiterin der Bezirksregierung. Ich kann an dem Freitag einfach das PDF meines vorläufigen Zeugnisses nachtragen und dann im Laufe der Zeit die beglaubigte Kopie nachreichen. Ich werde von den Schulen unter Vorbehalt zu den Vorstellungsgesprächen eingeladen.

    Mein erstes Staatsexamen ist nicht aus NRW, aber darum habe ich mich schon vor Monaten gekümmert :) Das wurde mir alles anerkannt und ich hatte auch bereits eine beglaubigte Kopie dieser Anerkennung an die Bezirksregierung geschickt. Zumindest ist das durch. Jetzt geht es nur noch um das zweite Staatsexamen bzw. das vorläufige Zeugnis.

    kodi:
    Danke für die Erinnerung :) Das hatte ich schon auf der Seite mit Hinweisen und Infos in der entsprechenden Checkliste gesehen. Kannst du mir nochmal sagen, was es mit den Vorauswahlgesprächen auf sich hat?

    Oh, Mist, das mit den Schulferien hatte ich nicht auf dem Schirm bzw. ich hatte nur den „normalen“ Feiertag bedacht. Das ist echt verrückt, weil am 26. meine Prüfung ist und ich damit ja dann eigentlich rausfalle. Ich kann den Schulen also erst an dem Tag, an dem sie spätestens die Einladungen aussprechen, meine Noten mitteilen, na super. Wobei ich echt verwundert bin, dass mich die Mitarbeiterin von der Bezirksregierung nicht darauf hingewiesen hat. Ich hatte mehrfach mit ihr telefoniert und ihr vor wenigen Tagen auch den neuen Termin mitgeteilt. Da wäre doch ein Hinweis, dass auch der Termin zu spät ist, nett gewesen. Ich kontaktiere sie noch einmal.
    Aber tausend Dank auf jeden Fall für deine Nachrichten :) So steige ich auf jeden Fall nochmal besser durch den ganzen Ablauf und das Verfahren :)

    Hallo chilipaprika,

    danke für deine schnelle Rückmeldung :) Jetzt kann ich mir das mit den Vorstellungsgesprächen auf jeden Fall schon besser vorstellen.

    Ich habe meinen Examenstag (an dem Tag erhalte ich mein vorläufiges Zeugnis) genau eine Woche vor den Auswahlgesprächen (02.06. meinte die Mitarbeiterin von der Bezirksregierung), wobei in den Tagen dazwischen leider noch Feiertage und ein Wochenende liegen... Wenn ich deine Nachricht richtig verstanden habe, dann müsste ich also direkt an diesem Tag mein Zeugnis - dessen Beglaubigung ich zum Glück erst zum Stellenantritt nachreichen muss, so viel weiß ich auf jeden Fall - an die Bezirksregierung schicken, richtig? Bzw. ich muss dort mal anrufen, ob es per Mail reicht oder wie das geregelt werden kann, denn mein Examenstag liegt abzüglich Feiertage und Sonntag genau 5 Werktage vor dem zentralen Vorstellungstag.


    Das ist alles so ein enormer Organisationsaufwand neben dem ganzen Prüfungsstress. Ich wusste bis vor kurzem das mit zentralen Termin nicht (Mir ist unbegreiflich, warum sie das nicht auf der Info-Seite notiert haben.) und musste jetzt meine Prüfung vorverlegen lassen. Früher ging es nicht und nun hängt hier irgendwie alles von wenigen Tagen ab.

    Hallo, ich bin neu hier im Forum und hoffe, jemand kann mir meine Fragen beantworten oder mag seine Erfahrungen mit mir teilen :)

    Ich bin derzeit noch im Vorbereitungsdienst in Hannover und werde demnächst in die Nähe von Köln ziehen und dort hoffentlich als Grundschullehrerin arbeiten können. Nun habe ich mich natürlich bereits beworben und es werden Anfang Mai die Stellen im Onlineportal für die Ausschreibungsrunde ausgeschrieben. Danach gibt es wohl einen Tag (so sagte mir die Mitarbeiterin der Bezirksregierung), an dem die Auswahlgespräche stattfinden.


    Ich kenne leider niemanden in Köln/NRW, der bei diesem Verfahren schon einmal mitgemacht hat und daher würde ich gerne wissen:

    Darf ich mich nur auf eine Schule bewerben, wenn die Schulen ihre Ausschreibungen veröffentlicht haben?

    Denn es gibt ja nur einen Tag, an dem alle Vorstellungsgespräche stattfinden. Oder: Gibt es, so wie in Berlin, ein Casting, wo sich alle treffen, also alle Schulleiter*innen und alle Bewerber*innen? Oder bewerbe ich mich bei mehreren Schulen, gucke, wer mich einlädt und suche mir dann eine Schule aus, bei der ich zum Vorstellungsgespräch an diesem Tag gehe?


    Es würde mir echt sehr helfen, wenn jemand mal seine Erfahrungen teilen mag :) Danke!

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