Natürlich müsste man sich ab und dann sicher auch Gedanken machen, ob man die jeweiligen Anforderungen überhaupt sinnvoll findet. Vor dem Hintergrund geheimer Pisa-Testaufgaben finde ich es absurd, davon auszugehen, dass die deutschen Mathe-Lehrbuchaufgaben zwar abwegig sind, die Pisa-Aufgaben aber bestimmt genau die richtigen Kompetenzen messen.
Lehrpläne sind innerhalb Europas (oder gar weltweit) nicht vergleichbar. Meine Tochter ist ein halbes Jahr in Spanien zur Schule gegangen, abgesehen von Mathematik hatte sie noch nicht einmal die gleichen Fächer.
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Wenn man in der Schule eine Aufgabe stellt, die vom geübten Spektrum abweicht, erhält man schnell entweder katastrophale oder zufällige Ergebnisse oder oft auch solche, die zwar die Allgemeinintelligenz der Schüler, aber nicht den Lehrerfolg messen. Kurz wie mir schon einmal ein Professor sagte: Unvorbereitete Leute kann man nicht prüfen.
Entschuldigung, aber Mathematik ist eine universelle Sprache.
Nur eben eine, die die Wirklichkeit nicht basierend auf Wörtern, sondern modellhaft mit zahlenbasierenden Relationen beschreibt. Eine Sprache, die man entweder gut, mittelmäßig oder schlecht beherrscht. Das ist prinzipiell mit dem Beherrschen von Englisch oder Französisch vergleichbar, und das Kompetenzniveau ist selbstverständlich messbar!
Die Beispielaufgaben einer PISA-Vorstudie hat der Spiegel hier veröffentlicht. Der benötigte Wissenstand sollte mit den deutschen Lehrplänen für die Altersgruppe auf jeden Fall kompatibel sein. Zu Beantwortung der Fragen reichen grundlegende Kompetenzen. Speziellere Untergebiete der Mathematik werden nicht berührt.