Pairabu, ich schreibe nur noch selten an die Tafel, lieber mit Stift auf meinem Convertible.
Dienstgeräte für Lehrer sind ein Thema für sich, ja.
Hier geht es doch aber um BYOD für SuS (s. Titel dieses Fadens).
Pairabu, ich schreibe nur noch selten an die Tafel, lieber mit Stift auf meinem Convertible.
Dienstgeräte für Lehrer sind ein Thema für sich, ja.
Hier geht es doch aber um BYOD für SuS (s. Titel dieses Fadens).
Ach Leute. Diese Rechthaberei-Diskussion wird jetzt kindisch.
Wenn Tausende SuS immer gleichzeitig online sein sollen (- was wohl kaum allgemeiner Standard an deutschen Schulen sein dürfte), dann braucht es eine in jedem Fall eine sehr leistungstarke Anbindung, logisch. VMs erzeugen jetzt aber nicht durchgehend dramatisch mehr Traffic. Sobald gesurft wird, sogar deutlich weniger als direkt mit dem Internet verbundene Rechner.
Wie gesagt, in einer virtuellen Umgebung benötigt man keine besonders leistungsfähige Hardware, da die eigentliche Datenverarbeitung in der Cloud stattfindet.
Touchscreens und Stifte sind ja nett, stehen aber zum einen einen solchem Konzept nicht entgegen. Stifte speziell braucht man nur auf Tablets. Eine pädagogische Notwendigkeit für den Einsatz derartiger, gegenüber Notbooks nur eingeschränkt nutzbarer und gleichzeitig besonders teurer Hardware vermag ich nicht zu erkennen.
Es geht mir nicht un die Sicherheit, das lässt sich leicht lösen.
Die Bandbreite wird einfach nicht ausreichen, wenn 500 Personen gleichzeitig auf ihre VM zugreifen wollen. Wenn diese lokal im Schulhaus ist, sieht das anders aus.
Allerdings sehe darin für Schulen wirklich keinen Vorteil. Für die meisten schulischen Zwecke reicht ein Toaster mit Touchscreen und Stift.
Ich glaube zum einen kaum, dass in einer Schule jemals 500 User gleichzeitig online gehen. Zum anderen bräuchte man bei so vielen Nutzern aber auch bei einer konventionellen Konzeption eine dicke Leitung.
Und ok, wenn Digitalisierung für Dich Toaster mit Touchscreen bedeutet, braucht es so eine Lösung nicht.
In Deutschland? Du wirst mit den anbindungen hier keine mittlere Schule auf externen virtuellen Maschinen arbeiten lassen können. Das reicht einfach nicht.
Wenn das Sichheitslevel für etablierte Dax-Konzerne reicht, sollte es für Schulen IMHO auch langen. Selbstverständlich gehen Mitarbeiter solcher Firmen unterwegs in öffentlichen Netzwerken oder zu Hause online - also in Netzwerken, die aus Firmensicht keinen definierten Sicherheitsstatus haben.
So, und jetzt vergleichtst du mal bitte das Budget größerer Unternehmen für solche Plattformen mit dem Budget, welches Schulen für deren IT-Kram zur Verfügung steht.
Ja klar kostet so eine Lösung Geld!
Sie spart aber auch Geld:
- keine qualifizierten IT-Fachkräfte innerhalb der Schulen erforderlich
- keine aktuelle, einheitliche Hardware erforderlich - die SuS können in vielen Fällen einfach nutzen, was sie ohnehin bereits privat besitzen. Alternativ reichen gespendete oder preiswert gebraucht erworbene Altgeräte
- keine Sicherheitsinfrastruktur in den Schulnetzwerken erforderlich. Es reicht offenes Internet vom lokalen Provider, da die virtuellen Desktops in einer abgekapselten Sandbox laufen
- Mehrfachnutzung ein und desselben Geräts durch unterschiedliche Nutzer möglich
- einfacher Datenschutz (Sandbox, kein Zwang zu Klarnamen)
Ok, den Namenswechsel hatte ich in der Tat nicht durchblickt. Gucke ich mir an, wenn ich Zeit hab.
Antimon : Selbstverständlich habe ich Deinen Beitrag gelesen. Du schreibst darin aber kaum etwas zur technischen Konzeption. Da die Schüler ihre Notebooks selber einrichten mussten, habt ihr offenbar kein administriertes Netzwerk. Aber wirklich deutlich wird es nicht, insofern kann ich Euren Ansatz auch nicht kommentieren.
Das mag ja sein, dass das in Deiner Schule so ist. Glückwunsch! Aber was ist mit der Nachbarschule und den tausenden sonstigen Schulen?
Was ist, wenn die 1 oder 2 Kollegen mit wirklicher Expertise ausfallen?
Und worin liegt das Pro bezüglich des Themas dieses Fadens, BYOD?
Zentral administrierte Plattformen sind IMHO die einzig praktikable Option, BYOD umzusetzen. Sie wurden ja für genau die entsprechende Situation - viele Nutzer mit uneinheitlichen Endgeräten - entwickelt.
Na dann weiterhin fröhliches Wurschteln!
Admistrierte Plattformen sind ein Standardprodukt, können als Klomplettlösung gemietet werden. Eigene Expertise ist nicht erforderlich. Natürlich kostet das Geld. Aber der nachhaltige Aufbau von eigener IT-Epertise in jeder Schule kostet erst Recht Geld.
Es erscheint zudem unlogisch, dem Staat (dem Land, der Kommune) keine zentrale Lösung zuzutrauen, die viel aufwändigere Errichtung vieler dezentraler Lösungen aber schon.
kodi - Natürlich steht und fällt eine zentral administrierte Lösung mit der Qualität der zentralen Administration.
Es sollte aber erheblich einfacher (und preiswerter) sein, eine zentrale Administration in guter Qualität zur Verfügung zu stellen als vor Ort in jeder Schule. Sogar ein professioneller Helpdesk sollte dann machbar sein.
Viele größere Unternehmen arbeiten mit solchen Plattformen. Es ist nicht einzusehen, dass das in Schulen nicht funktionieren soll. Gerade die Situation in den Schulen mit oft nur rudimentärer Infrastruktur und Mangel an dediziert zuständigen, qualifiziertem Personal „schreit“ doch nach solchen Lösungen.
Wie bei Dir nur einzelne Anwendungen in der zentralen Umgebung laufen zu lassen, macht IMHO wenig Sinn. Wenn überhaupt, dann komplette Desktops - ansonsten ergibt sich keine Vereinfachung.
Wenn BYOD gewünscht ist, lohnt sich wie so oft ein Blick ins „wirkliche Leben“.
In größeren Unternehmen sind virtualisierte Arbeitsumgebungen weit verbreitet. Jeder Mitarbeiter erhält seine eigene Windows-Instanz auf einem zentralen Server. Mit welchem Endgerät und von wo aus darauf zugegriffen wird, ist egal. Benötigt wird lediglich ein Endgerät mit Internetzugang und einem beliebigen Browser. Das Betriebssystem des Endgerätes spielt keine Rolle. Die Endgeräte dienen lediglich als „Sichtschirme“ und zur Eingabe, technisch wird ausschließlich auf dem zentralen Server gearbeitet.
Auf den schulischen Alltag übertragen liegen die Vorteile auf der Hand: Wenn die zentrale Plattform von der Gemeinde oder dem jeweiligen Bundesland zur Verfügung gestellt wird, entfallen innerhalb der Schule sämtliche administrativen Tätigkeiten. Lediglich WLAN muss zur Verfügung gestellt werden. Es gibt keine Notwendigkeit für einheitliche Endgeräte, diesbezügliche Vorgaben können auf ergonomische Kriterien begrenzt werden. Auch ältere Geräte mit beschränkter Leistungsfähigkeit ermöglichen genauso performantes Arbeiten wie höchstwertige Neugeräte.
Welche Applikationen den SuS verfügbar gemacht werden, unterliegt dabei vollständig der Kontrolle der zentralen Administration. Sämtliche SuS nutzen trotz BYOD identische Arbeitsumgebungen, die immer auf dem neuesten Stand sind.
Business-Notebooks sind deutlich robuster als die für den Privatgebrauch. Es gibt ein großes Angebot im Gebrauchthandel an refreshten Geräten, die 3 Jahre im Einsatz waren („abgeschrieben“), preisliche Größenordnung 150-170 Euro. Die Geräte wären problemlos für einige Jahre im Schulbetrieb einsetzbar.
Einen Aspekt habe ich noch vergessen: Besagte Business-Notebooks können auch in größeren Stückzahlen zu günstigen Preisen gebraucht erworben erwerben. Firmen spenden sie auch gerne. Die technische Lebensdauer kann durch den nachträglichen Einbau von zusätzlichen Arbeitsspeicher und die Installation von Linux statt Windows erheblich verlängert werden.
Ein iPad hingegen hat nach ein paar Jahren nur noch Schrottwert.
In Unternehmen werden iPads in der Regel nicht für das Erstellen von Inhalten, sondern für die Präsentation derselben eingesetzt, häufig im Außendienst. Eine weitere Anwendung ist die Anlagensteuerung. Zum Erstellen von Inhalten sind Notebooks sowohl ergonomisch, wie auch von der verfügbaren Anwendersoftware, als auch - in der Praxis sehr relevant - der Administrierbarkeit her besser geeignet.
Es ist für mich daher unverständlich, weshalb seitens der Politik in den Schulen ausgerechnet iPads und nicht gängige Business-Notebooks eingesetzt werden.
Digitalisierung schein zudem ein aus sich heraus positives Buzz-Word zu sein, dass es unnötig erscheinen läßt zu definieren, zu welchem Zweck digitale Unterrichtsmittel eingesetzt werden sollen und warum. Von einer Evaluierung des Erfolgs ganz zu schweigen.
(Problematisch finde ich, dass nach einem Infekt das Immunsystem sich nicht erholen kann, sondern (bei vielen) gleich den nächsten einfängt. Wie geschrieben, fing früher erst später im Winter an. Ich hoffe, das wird nicht Normalität.)
Die echte Grippe ist eine saisonale Krankheit der 2. Winterhälfte.
Corona hat keinen direkten saisonalen Bezug, sondern folgt vor allem Ferienzeiten, Okoberfestivitäten u.ä..
Korrekt - die Bank hat ihre Leistung vertragsgemäß erbracht, und hat den Anspruch darauf, vertrags- und gesetzgemäß bezahlt zu werden. Was sie bisher an Zinsen und Gebühren erhalten hat, kann sie auf jeden Fall behalten.
Weiterhin hat sie Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung für die Rückzahlung des bereits ausgezahlten Kreditanteils, sowie eine Nichtabnahmenentschädigung für den Rest. Die Höhe der jeweiligen Entschädigungen ist gesetzlich geregelt.
Positiv wird sich hier auswirken, dass die Zinsen seit Vertragsabschluss gestiegen sind.
Was ich an einer Grundschule auch noch verstehen kann.
Bei uns wird die gesamte Schullaufbahn abgebildet (privat).
Alleine das Bewußtsein, dass sich ein Handy in der Nähe befindet, mindert offenbar bereits die Konzentrationsfähigkeit:
The mere presence of a smartphone reduces basal attentional performance
An "meiner" Schule ist die Handynutzung über alle Jahrgangsstufen verboten, was ich als Privileg und enormen Vorteil empfinde.
Das Hauptproblem dürfte hier doch sein, dass die 1. Rate bereits an den Bauträger gezahlt wurde. Diese dürfte zu 100% abzuschreiben sein. Bauträger, die nicht mehr bauen, sind in der Regel insolvent. Einen verwertbaren Gegenwert gibt es hier netto wahrscheinlich nicht.
Die Rückabwicklung des Vertrages sollte für einen Fachanwalt kein Problem sein, wenn der Bauträger seinen Part nicht erfüllt. Kostet aber alles Geld.
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