Naja, wie - sorry - ätzend ich die Arbeit mit Kindern finde, habe ich z.B. erst gemerkt, als ich mal 2-3 Jahre im Job war. Auf persönlicher Ebene hatte und habe ich mit Kindern keine Probleme, aber Kinder (ich denke hier an Klasse 5-7) zu unterrichten und für deren zigtausend irrelevante Problemchen ansprechbar zu sein zu müssen, habe ich zunehmend als echte Tortur empfunden. Ab Klasse 9 und halbwegs gut erzogen, okay. Das weiß man aber doch im Studium noch nicht unf auch nach Praktika kann man es nicht wirklich beurteilen.
Aber dass die Schüler nichts dafür können, stimmt natürlich.
Für die "Kleinen" sind ihre Probleme eben nicht irrelevant. Ich verstehe wie du das meinst, aber gerade das Begleiten von Kindern und Jugendlichen durch ihre jeweiligen Probleme kann unglaublich erfüllend sein. Man sieht teilweise förmlich wie die Kleinen an sich selbst und ihren Problemen wachsen. Und genau deshalb ist ein Lehrer auch mehr als ein reiner Wissensvermittler.