Beiträge von Lionlion2.0

    Was für einen Masterabschluß hast du dann? Ist der außerhalb von Schule verwendbar?

    Ich studiere Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und emotionale und soziale Entwicklung und den Fächern Mathe und Textilgestaltung (NRW)

    Danke für eure Antworten, ich tendiere dazu alles durchzuziehen inklusive Referendariat und dann weiter zu schauen…

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Praxissemester schrecklich fand, obwohl hier noch alles unbenotet war habe ich mir sehr großen Druck gemacht jede Stunde perfekt durchzuplanen und durchzuziehen. Im Kollegium habe ich mich trotzdem fremd und nicht wirklich zugehörig gefühlt obwohl ich täglich da war…

    Ach, ich bin mir so unsicher, mittlerweile denke ich schon, ich mache das alles weil es meine Eltern so wollten…

    Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben oder seine Erfahrungen teilen.

    Ich studiere Lehramt für sonderpädagogische Förderung und bin nach 5 Jahren Studium eigentlich fast fertig. In ca. 2 Monaten gebe ich meine Masterarbeit ab und dann steht das Referendariat an.

    Eigentlich müsste ich mich freuen, aber stattdessen kommen bei mir immer mehr Zweifel auf, ob das wirklich der richtige Weg für mich ist. Ich arbeite aktuell einmal pro Woche an einer Schule und merke oft schon morgens, wenn ich die Klasse betrete, dass ich hoffe, der Tag geht schnell vorbei. Das fühlt sich irgendwie nicht richtig an, wenn man bedenkt, dass man diesen Beruf später jeden Tag ausüben soll.

    Gleichzeitig habe ich mir neben dem Studium auf Instagram etwas aufgebaut und bin dort selbstständig. Damit verdiene ich aktuell ungefähr 5.000 € brutto im Monat. Und ehrlich gesagt macht mir das deutlich mehr Spaß als die Arbeit in der Schule. Ich freue mich auf die Aufgaben, bin motiviert und könnte mich stundenlang damit beschäftigen.

    Trotzdem fällt mir die Entscheidung schwer. Ich habe so viel Zeit und Arbeit in das Studium investiert und bin jetzt kurz vor dem Abschluss. Außerdem ist mir finanzielle Sicherheit wichtig, und die hat man als Lehrkraft natürlich eher als in der Selbstständigkeit.

    Je näher das Referendariat rückt, desto unsicherer werde ich. Ein Teil von mir denkt, dass ich es auf jeden Fall machen sollte, weil ich sonst vielleicht irgendwann bereue, es nicht wenigstens versucht zu haben. Der andere Teil fragt sich, ob ich gerade dabei bin, einen Berufsweg einzuschlagen, von dem ich eigentlich jetzt schon weiß, dass er mich nicht wirklich glücklich macht.

    Ich liebe es zu reisen, flexibel zu sein und selbst zu entscheiden, wann und von wo ich arbeite. Außerdem bin ich eher ein ruhiger und zurückhaltender Mensch. Deshalb frage ich mich oft, ob ich überhaupt für einen Beruf gemacht bin, bei dem man jeden Tag vor einer Klasse steht und permanent mit vielen Menschen zu tun hat.

    War jemand von euch schon mal in einer ähnlichen Situation? Habt ihr das Referendariat trotz eurer Zweifel gemacht oder euch bewusst für einen anderen Weg entschieden?

    Ich würde mich wirklich über ehrliche Erfahrungen freuen, weil ich momentan das Gefühl habe, zwischen Sicherheit und dem, was mir eigentlich Spaß macht, festzustecken.

    Vielleicht ein paar Kurztrips mit der Partnerin über die Wochenenden, Unterricht etc. vorbereiten, einem Hobby nachgehen oder ein neues finden (Sport etc.), aufräumen, ausmisten,etwas für die Partnerin planen und sie überraschen (zum Beispiel eine Auszeit am Wochenende, eine Fahrradtour etc. , eine neue Sprache lernen, sich in einem Kurs anmelden

    Ich studiere noch im Master Lehramt für sonderpädagogische Förderung. Nach dem ref würde ich gerne an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung arbeiten.

    Ich habe mich auf der Leo Seite umgeschaut, da ist jedoch keine einzige Stelle in Dortmund ausgeschrieben. Wie kann das sein, wenn doch so händeringend Lehrer gesucht werden?

    Hallo, ich unterrichte in einer Klassen nur mit Flüchtlingen. (aus der Ukraine, Rumänien und aus der Türkei)

    Passend zur Weihnachtszeit habe ich ein Memory mitgebracht mit Bildern und Begriffen zum Winter (Nikolaus, Kerze, Tannenbaum, Kamin, Schnee, Schneemann, Winter, Rentier, Geschenke)

    Ich habe extra darauf geachtet, dass nichts stark religiöses drauf ist.

    Die zwei Mädchen aus der Türkei haben sich geweigert das Memory auszuschneiden und zu spielen. „Das wäre ja nicht deren Religion“. Ich war total verunsichert und habe gesagt, dass sie dann nur die Gegenstände ausschneiden dürfen, die zu ihnen passen. Sie haben somit dem Rentier die Nikolausmütze ausgeschnitten „normale Rentiere haben sie ja aber keine mit Nikolausmützen“ und den Tannenbaum, den Nikolaus, die Geschenke, die Kerze und den Kamin weggeschmissen.


    Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich sie das machen lassen habe.

    Ich wollte den Kindern nur ein paar grundlegende Vokabeln beibringen. Es hatte keinesfalls etwas mit Religion zu tun.

    Was meint ihr?

    Pa: ich bin noch Studentin und habe deshalb keine Erfahrung

    In meiner Willkommensklasse habe ich 4 Schüler während der Pause drinnen gelassen, während die anderen draußen waren. Nach dem Unterricht stellte ich fest, dass mir und anderen Schülern Geld fehlte. Es kam zu tumultartigen Szenen, da alle 4 Schüler beschuldigt wurden, sich jedoch vehement dagegen wehrten und einer Durchsuchung nicht zustimmten.

    Die Kommunikation gestaltete sich schwierig, da die meisten Kinder der Klasse kaum Deutsch sprachen. Aufgrund der Sprachbarriere konnte ich von den 4 Schülern keine klare Aussage bekommen. In einem Versuch, die Eltern zu kontaktieren, nutzte ich eine Übersetzer-App, aber auch hier stieß ich auf die Herausforderung, dass die Eltern kein Deutsch sprachen.

    Die Schulleitung war an diesem Tag nicht anwesend, aber ich informierte sie umgehend per E-Mail über den Vorfall. Trotz des Durcheinanders und der Lautstärke in der Klasse musste ich die Schüler am Ende gehen lassen, da rechtlich wenig Handlungsspielraum bestand.

    Angesichts dieser Situation frage ich mich, welche weiteren Maßnahmen sinnvoll wären.

    Hallo es gibt ja immer mehr Schulen die 60 Minuten-Unterrichtsstunden anbieten.

    Muss eine Lehrkraft bei einer 28 Stunden Stelle dann also wöchentlich 28x 60 Minuten machen oder wird das heruntergerechnet?

    Bei einer 45 Minuten Taktung unterrichtet man dann ja 45x28 = 1260 Minuten die Woche.

    Bei einer 60 Minuten Taktung wären das 28x60 = 1680 Minuten.

    Das nicht 7 Stunden Unterschied für den gleichen Lohn.

    P: ich bin aus NRW

Werbung