Beiträge von Einer

    Ich stolpere gerade über eine Aufgabe der ZP10 MSA in Teil 1.

    Dort wird in Aufgabe 2 b) nach einer Formel ausdrücklich für Zelle D2 gefragt. Diese sollte eigentlich die Berechnung eines Prozentwertes enthalten, also Grundwert*Prozentsatz/100 bzw. B2*C2/100. Da in dieser Zeile aber der Prozentsatz 10 % beträgt, passt rechnerisch auch Grundwert/10, also B2/C2.

    Wie geht ihr mit diesem Fall um?

    Ich habe mit diesen Prüfungen zwar nicht direkt etwas zu tun (unterrichte am BK), aber ich spüre die Auswirkungen von "Im Zweifel für den Schüler". Von den Schülern, die zu uns in die Höhere Handelsschule mit der mittleren Reife kommen, kann kaum noch jemand Prozentrechnung. Statt Grundwert 10 / 100 rechnen die alle nur noch Grundwert * 0,1. Sie beherrschen den üblichen Dreisatz nicht. Vielleicht ein oder zwei Schüler in einer Klasse können noch richtige Prozentrechnung.

    Von da her ist für mich bei der obigen Aufgabenstellung völlig klar, dass B2/C2 falsch ist. Im besten Falle unvollständig. Es sei denn, die Aufgabe sollte mit einer Tabellenkalkulation gelöst werden UND die Zelle C2 ist als Prozent formatiert. Dann wäre B2/C2 absolut korrekt.

    Niemals! Wir müssen schon bei den Reisekosten für Dienstfahrten hinter den Geld herrennen. Wenn die Schule dies Projekt machen will, dann muss das Geld vorher dafür da sein. Wenn nicht, dann nicht. Ganz einfache Sache.

    Stellt euch mal einen normalen Arbeitgeber vor, der so agieren würde. Kein Arbeitnehmer würde Geld vorstrecken. Von uns wird es einfach so verlangt und dann wird noch Druck ausgeübt "Wenn du nicht vorstreckst, können wir das Projekt nicht machen". Eine Unverschämtheit.

    Da ist der Datenschutz ja auch absolut berechtigt!!

    Insgesamt soll Software mir das Leben erleichtern. Wenn ich mehr Zeit mit der Verwaltung/Bedienung einer Software verbringe, als mir dies Programm als Vorteil bringt, dann ist diese Software überflüssig. Und genau diesen Nachteil sehe ich bei dem BeihilfeBuddy. Tolle Idee und prima umgesetzt, aber mir fehlt der Vorteil / die Zeitersparnis durch das Programm. Selbst wenn es kostenlos wäre, würde ich es nicht nutzen wollen.

    Wirkliche Hintergründe zum Irak-Krieg, dem Atomprogramm und zur Rolle der USA und Israels bekommt man in der Doku "Zero Days" aus dem Jahr 2016. Zwar schon 10 Jahre alt, aber immer noch aktuell. Ist bei den üblichen Verdächtigen (Amazon, Apple, MaxDome, Magenta,.. ) für weniger als einen Heiermann zu leihen. Wirklich ein lohender Film. Ist fest in meinem Jahresendprogramm enthalten. Gerade bei IT-Klassen, weil es in dem Film explizit um IT-Sicherheit geht.

    Im Abspann sieht man einen kleinen Text, der aussagt, dass der Film unter anderem auch von irgendeinem irakischen Ministerium finanziert wurde. Darauf sollte man vielleicht hinweisen. Der Film erhielt aber trotzdem verschiedene Auszeichnungen.

    Ich habe mir den Beihilfe-Buddy mal angeschaut. Layout ist wirklich toll!

    Aber für die Dinge, die Lehrer im Normalfall benötigen, absolut überdimensioniert. Wir (Paar mit zwei Kindern, die jetzt fast alle aus der Schule raus sind) hatten in 20 Jahren Arztrechnungen von ungefähr 20.000 bis 25.000 Euro pro Jahr. Relativ konstant. Dabei waren zwei Schwangerschaften meiner Frau, eine davon mit starken Komplikationen, mehrere akute Notfälle mit wochenlangen Krankenhausaufenthalten, verschiedene chronische Krankheiten, Zahnbehandlungen, Zahnschienen bei Jugendlichen und Erwachsenen und auch natürlich auch "normale" geplante OPs. Die Private würde in Jubel ausbrechen, wenn sie uns los wäre! In diesem Jahr haben wir bisher Rechnungen in Höhe von 9.500 Euro und Abzüge in Höhe von 50 Euro. Das sind extrem wenig Abzüge. Normalerweise sind es 5 -10 % pro Jahr.

    Natürlich haben wir auch Widersprüche. Aber 95 % aller Wiedersprüche ließen sich immer in einem Telefonat mit der Beihilfe und den Ärzten klären. Dann haben die Ärzte die Rechnung nochmal schriftlich erläutert und sogar mal geändert. Wieso sollte ich dann bei jeder Rechnung die gesamten Daten des Arztes/Rechnungsstellers aufnehmen? Da bin ich doch stundenlang mit diesem Mist beschäftigt. Ich habe auch noch andere Hobbys als die doofen Arztrechnungen. Der Krempel soll mich einfach nicht belasten.

    Es sei denn, ich könnte die Rechnung scannen und der Beihilfe-Buddy holt sich alle Daten (Name und Anschrift des Arztes) aus dem Scan. Dazu dann bitte noch die abgerechneten Termine, damit die einzelnen Fahren zu Ärzten (stehen in der Rechnung als Behandlungsdatum dabei) in der Steuer berücksichtigt werden können.

    Alles händisch eintragen nach keinen Sinn.


    Bevor die Frage aufkommt wie wir unsere Arztrechnungen finanzieren: Wir haben ein extra Beihilfekonto bei der Bank. Darüber werden alle Arztrechnungen gezahlt. Ich warte stumpf bis die Beihilfe gezahlt hat, aber ich habe auch eine tolle Sachbearbeiterin in der Bezirksregierung. Eigentlich müssen wir extrem selten länger 25 Tage auf die Beihilfe warten. Alle paar Jahre, wenn das Beihilfekonto leer ist, kommen einfach 2.000 Euro aus der Steuerrückzahlung drauf. Zweimal mussten wir bisher Arztrechnungen vom normalen Konto zahlen, weil die Beihilfe doch länger dauerte. Da wir dann später das Geld vom Beihilfekonto wieder zurück auf das normale Bankkonto überwiesen. So haben wir die Kosten im Blick und es belastet nicht unsere normalen Geldgeschäfte.

    Hallo,

    ich Stelle die Tabelle einfach Mal hier reun.

    Das erste Blatt ist eine kleine "Anleitung" mit Erklärungen der Zellen und Spalten und ein Bild unserer Auswertung 2025. Dies Blatt kann naürlich bedenkenlos gelöscht werden. Die Datei enthält etwas VBA-Code zum Ein- und Ausblenden von Zeilen. Alle Rechnungen sind über Formeln und Funktionen gelöst. Manchmal hat man Rechnungen, da muss man händisch etwas anpassen. Zum Beispiel, wenn Krankenhäuser direkt mit der Privaten abrechnen. Aber in 99 % aller Fälle sollte die Tabelle passen.

    Sollte theoretisch auch in Libre-Office funktionieren, aber dort natürlich ohne die beiden Schaltflächen, weil VBA dort nicht ausgeführt wird.

    Viele Grüße

    Einer

    Mach ich für die Familie seit über 10 Jahren mit einer Excel-Tabelle. Farbmarkierung für 4 Personen. Regel-Erstattung der Beihilfe und Privaten werden anhand der Sätze per Wenn-Funktion berechnet. Ich gebe später die wirklichen Erstattungen ein und sehe direkt die Differenz. Natürlich werden auch Smen der Differenzen gebildet, damit ich den Gesamtüberblick habe. Zahlungs- und Erstttungstage werden auch mit eingetragen. So weiß ich, dass die Private im Durchschnitt nach 3 Tagen zahlt, die Beihilfe nach 20 Tagen und ich nach 25 Tagen. Am Jahresende filtere ich auf die Differenzen und habe direkt die Tabelle für die Steuer.

    Echt easy.

    Die blauen fordern seit Jahren das Singen der Hymne. Keine Zusammenarbeit aber auf der anderen Seite einfach mal deren Forderungen umsetzen. Da soll er doch lieber wieder Würstchen fotografieren.

    Bei uns (BK NRW) geht der Widerspruch erstmal an den Lehrer. Wenn der dem Widerspruch nicht startgibt geht es mit den genannten Unterlagen über die Schulleitung zur BR. Da Note habe ich dem Schüler ja schon vor dem Widerspruch begründet. Also hat man sehr schnell die Arbeit mit den Unterlagen. Aber wenn man alle Klausuren, Musterlösungen und auch die Notenberechnung digital hat und dazu noch ein digitales Klassenbuch und den digitalen didaktischen Wizard, muss man nur alles ausdrucken, sortieren und die Stellungnahme verfassen. Trotzdem prüft man nochmal alles. Dabei achtet die BR ausschließlich auf Verfahrensfehler und prüft nicht die Arbeitrn nicht inhaltlich.

    Muss auch der Schüler Unterlagen bei der Bezirksregierung einreichen, oder nur der Lehrer / die Schule?

    Ich hatte letztes Jahr einen Widerspruch. Rein formal muss der Schüler seinen Widerspruch nicht begründen. Er muss auch keinerlei Unterlagen einreichen. Für ihn reicht ein schlichtes "Ich bin mit der Note im Fach xy nicht einverstanden und lege hiermit Widerspruch ein. Mfg"

    Für den Lehrer sind es ca 10-12 Stunden Arbeit.

    • Jede Klassenarbeit und jeden Test mit Aufgabenstellung, Musterlösung oder Erwartungshorizont, Punkteverteilung und Notenspiegel
    • Aufzeichnung und Zusammensetzung der sonstigen Leistungen des Schülers
    • Genaue Inhalte der gesamten Unterrichtsstunden
    • Aufzeichnungen über Belehrungen des Schülers, z.B wann wurden die Grundsätze der Notenfindung erklärt. Besonders wichtig, wenn der Schüler nachträglich in die Klasse kam!
    • Didaktische Jahresplanung
    • Beschreibung und Begründung der Notenfindung

      WebUntis und der didaktische Wizard können da eine echte Erleichterung sein.

    Es dauert auch erstmal bis der Stress aus dem Körper raus ist. Ich bin noch eine Woche nach der Prüfung nachts aufgewacht und bin die Stunden durchgegangen. "Denk daran - Du musst noch das und das kopieren....." Nach 10 Minuten wurde mir dann langsam klar, dass das alles schon Geschichte ist.

    Das ist halt das Loch nach einer extremen Belastung.

    Such dir eine Schule und fang an. Das erste Schuljahr nach dem Ref ist nochmal der reine Wahnsinn. Man denkt die Belastung im Ref wäre das absolute Maximum und dann kommen 26/28 eigene Stunden und Konferenzen und vielleicht sogar eine Klassenleitung. Aber niemand mehr, der einem auf die Finger schaut! Man macht viele Fehler und lernt mit der Zeit, dass niemand stirbt wenn man Fehler macht. Routine bringt Ruhe! Der Job ist trotzdem der geilste Job der Welt!

    Das kommt natürlich darauf an, was man möchte und wo man arbeitet.

    Ich bin in NRW an einem kaufmännischen Berufskolleg. Bei uns bereiten wir die Schüler auf Büroberufe vor bzw. unterrichten auch die kaufmännischen Ausbildungsberufe. Bei uns kannst du mit dem Apfel nicht anfangen. In weit über 90 % aller Unternehmen laufen PCs und wir müssen unsere Schüler auf die Arbeit mit solchen Geräten vorbereiten.

    Gleichzeitig merke ich, wie immer weniger Schüler mit einem PC umgehen können. Sie sind es nur noch gewohnt zu wischen und kümmern sich kein bisschen darum wo Dateien abgelegt werden. Eine Ordnerstruktur ist Ihnen völlig fremd. Am liebsten alles in OneNote. In einem Podcast habe ich dazu den Begriff intuitive digitale Kompetenz gehört. Alles was nicht völlig intuitiv zu bedienen ist, übersteigt den Horizont der Schüler. Sie können es nicht und wollen es auch nicht.

    Weil Ärzte Einblick in alle Diagnosen von anderen Ärzten haben.
    Wenn du dir nicht vorstellen kannst, warum es ein Problem ist: das ist super und ich freue mich für dich (ganz ehrlich). Als Frau, der einige Schmerzbeschwerden jahrelang als "Sie bilden sich das ein" ertragen durfte, bin ich nicht so scharf darauf, dass Ärzte weitere Anhaltspunkte für Fehlbehandlungen haben (ich bin erwachsen und schlau genug, den jeweiligen Ärzten alles mitzuteilen, was sie brauchen).

    Du kannst einschätzen welche Infos ein Arzt benötigt? Um welche Diagnose zu stellen? Seine oder deine? Ich habe leider selbst sehr viel Erfahrungen mit Ärzten und ich traue mir das nicht zu. Ich habe nämlich kein Medizinstudium und kenne nicht alle organischen und chemischen Zusammenhänge in meinem Körper, auch wenn ich mit mit meinen Problemen sehr gut auskenne.

    Das Ausdrucken lässt sich der Arzt bestimmt bezahlen. Deshalb würde ich mir diese Anweisung der BR schriftlich geben lassen und die Rechnung für die AU bei der Beihilfe einreichen.

    Müssen die bei der BR angestellten Sachbearbeiter dann auch ihre AU in Papier einreichen? Oder ist das eine Sonderregel für Lehrer?

    Im BK geht es um die Vorbereitung auf das Berufsleben. Also brauche ich entsprechende Erfahrungen.

    In der Sek. 1 sind natürlich andere Erfahrungen wichtiger. Aber auch da würde ich meinen es gibt höchstens ein zu jung, aber kein zu alt.

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