Weil die eigentliche Arbeit der GEW-Personalräte nicht hinreichend dargelegt wird. Ich weiß einfach nicht, was aktuell so passiert.
Welche Personalräte meinst du jetzt? Die an deiner Schule? oder die Bezirkspersonalräte und darüberhinaus?
Der Personalrat vertritt deine Interessen, in der Schule bei Problemen mit der SL oder mit Kollegen oder Eltern, der PR im Bezirk und darüber hinaus gegenüber der Schulbehörde und dem KM. Dabei ist es zunächst egal, ob der Personalrat Teil der GEW oder der Philologen oder sonstwelchem Verband ist. Der Verband tritt erst bei Beratungen der Schulbehörde/des KM in den Vordergrund (Wie sollte das neue Schulgesetz aussehen? Welche Schulen sollten jetzt neue Lehrerstellen erhalten?...)
Dennoch sind die Personalräte keine Berufspersonalräte. Sie arbeiten immer noch ganz normal als Lehrer und bekommen Stundenentlastungen. Jedoch ist die Bereitschaft, im Personalrat mitzuwirken, freiwillig. Niemand zwingt dich, in den PR gewählt zu werden und dich für deine Interessen zu engagieren (für den Arbeitgeber wäre es ja auch total toll, wenn es keine Arbeitnehmervertretungen gäbe).
Jeder, der sich für die Arbeit in der GEW (gilt auch für die anderen Verbände) interessiert, ist herzlich eingeladen, zu den regelmäßigen Treffen zu kommen. Dort erfährt man mehr über den aktuellen Stand in der regionalen Schulpolitik als aus jeder Zeitschrift, und kann mitdiskutieren und die Richtung mitbestimmen.
ZitatMein Zeitproblem dürfte ich oben hinreichend dargestellt haben.
Erstmal meckern. Aber wenn dann konkrete Vorschläge zur Mitwirkung und zur Veränderung gebracht werden, dann sich auf Zeitmangel berufen. Da machst du es dir zu einfach. Sollen doch andere mal machen...
Zitat
Ich bin ja überhaupt nicht gegen Selbstoptimierung. Aber das als DEN Schlüssel zur Problemlösung darzustellen ist schlicht unverschämt.
Davon ist in dem Artikel der Zeitschrift überhaupt nicht die Rede (außer wenn du den Abschnitt meinst, dass einer der Interviewten überrascht davon war, wie sich subjektive und objektive Arbeitszeit gelegentlich unterscheiden). Denn das Ziel der Arbeitszeitstudie ist nicht die Optimierung, sondern eine Erhebung der tatsächlichen Arbeitszeit, unterteilt nach innerunterichtlichen und außerunterrichtlichen Tätigkeiten, um die Argumentation unserer Kultusministerin widerlegen zu können, dass eine Stunde mehr Unterricht ja schon zu schaffen sei (und die sucht bestimmt schon nach einem Schlupfloch für die nächste Erhöhung, diesmal vielleicht nicht nur für Gymnasien, sondern für alle Schulformen).
À+