Verstehe dich sehr gut. Mir geht es ähnlich und die kürzliche Klassenfahrt hat mich wochenlang psychisch gestresst, weil ich mit meinem Kollege keine drei Sätze wechseln konnte. Zum Glück ist alles gut gegangen, wobei da sicher Glück eine Rolle spielte. Solche Fahrten können aber auch aufschlussreich sein bzgl. demvTrinkverhalten etc. solcher Kollegen.
Wir sind dazu angehalten parallel zu arbeiten und die gleichen Proben zu schreiben. Schwierig, wenn dir der Kollege um 10. 00 Uhr sagt, dass wir die Probe, die an dem Tag um 8.00 geplant war, verschieben.
Ich habe beschlossen mich abzugrenzen. Meine Sachen zu machen und keinerlei Fahrten oder Ausflüge mehr zu machen. Wir tragen eine riesen Verantwortung auf diesen Fahrten und dazu gehört für mich zur Voraussetzung, dass ich diese mit Kollegen teile, auf die ich mich verlassen kann und mit denen ich vernünftig kommunizieren kann.
Du musst da wirklich klar deine Grenzen setzen. Wenn dein Unterricht nicht läuft oder auf einer Fahrt was passiert musst du es Verantworten, also machst du auch nur das, was du verantworten kannst und willst.
Der Vorteil an so einem Kollege ist, dass man ja eh immer hinterrennen muss. Macht man das nicht, läuft parallel ja auch wenig. So hab ich das gelöst. Bisher hat sich die SL nicht beschwert. Sollte es irgendwann diesbezüglich Probleme geben, weise ich dezent daraufhin, dass die Zusammenarbeit leider nicht klappt. Sollte das nicht genügen, werde ich deutlicher. Was ich meine, lass den Kollege in Ruhe, häng ihn nicht bei der SL hin. Die wissen schon ganz genau wie ihre Leute ticken und deshalb sollte es genügen, dass du sagst, dass eine Zusammenarbeit nicht funktioniert.
Das wichtigste ist aber, dass du nicht Dinge mitmachst, bei denen du dich nicht wohl fühlst. Ein Ausflug ins Schwimmbad würde ich zum Beispiel niemals machen. Dafür benötigt ihr ja aber ohnehin jdm mit entsprechenden Schein.