Weiß nicht, ob das ein für dich sinnvoller Tipp ist, oder ob du das eh' schon beachtest:
Ich hatte mal einen Chef, der bei ansteckenden Krankheiten auch immer hier geschrien hat.Der hat irgendwann konsequent keine Hände mehr geschüttelt und etwas mehr Abstand zu anderen gehalten.
Ich habe tatsächlich etwas Probleme wenn Menschen zu nahe in meine Komfortzone kommen und halte daher Abstand und schüttele daher auch ungern Hände und ich vermute, dass das hilft, denn ich bin eher selten krank.
An deiner Stelle würde ich übrigens den Eltern, die ein offensichtlich krankes Kind schicken, aber auch noch mal was erzählen. Das ist echt egoistisch von denen.
Ich war noch nie ein großer Händeschütteler und habe ein recht großes Sicherheitsbereichsempfinden. Der einzige Fall, wo ich Nähe zulassen möchte, ist, wenn die Grundschulkinder aus irgendeinem Grund Nähe gerade wirklich brauchen (weinen, Traurigkeit, Einsamkeit, Verletzung). Da kann ich dann nicht daneben stehen und Abstand wahren, da ist mir die Kinderseele einfach wichtiger.
Und ja, die Mutter des Kindes HAT einen Einlauf bekommen. Ich habe auch kein Problem damit, dann in die Klavier-Whatsappgruppe zu schreiben, dass es leider, aufgrund eines klar kranken Kindes im Unterricht, wieder zur Krankheit bei mir gekommen ist, weshalb jetzt mehr Unterricht ausfallen muss, gepaart mit der Bitte, sich wirklich an die vertragliche Regel (ja, ich hab das im Vertrag drin!) zu halten, die Kinder NICHT krank zu schicken. Die meisten halten sich auch dran, zumal ich es aufgeweicht habe: erkältete Kinder, die nicht frisch erkältet sind, dürfen mit Maske trotzdem dann kommen. Das halte ich für vertretbar.