Wir haben es ja so gemacht und ich war direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Das war unser Weg, ich würde es bei einem zweiten Kind nicht nochmals so machen. Weder das eine noch das andere möchte ich aber strikt vorgegeben bekommen. Je nach Familie kann das eine oder andere Modell passen und es hat nicht wirklich immer mit Rollenklischees zu tun.
Was hier vergessen wird, aber in einem anderen Thread ja behandelt wurde, ist das Thema Stillen. Das kann eben nur die Mutter und evtl ist auch das der Grund dafür, dass mehr Mamas in EZ gehen. Ja, das Abpumpen ist eine Option und rechtlich (eigentlich) gesichert. Aber das ist auch nicht jedermanns/fraus Sache, funktioniert nicht, Baby nimmt es nicht/nicht gut/ ausschließlich an....
Ich rede ja nicht davon Frauen nach 8 Wochen wieder zur Arbeit zu zwingen sondern davon, dass von jedem Partner gleich viele Monate genommen werden müssen. Und das endlich uns Männer das Argument genommen wird, dass es am Geld liegt.
Nach 7 Monaten war meine Frau jedes Mal wieder bei der Arbeit und die Kinder wurden tagsüber von mir mit Brei gefüttert (natürlich selbstgekocht - nur so wird man zum King in der Krabbelgruppe). Das hat mal mehr mal weniger gut funktioniert, weil Mamis Brust besser schmeckte aber es ging.
Kleine Anekdote aus dem Reich „ich kann nicht wickeln“ - mein Herzblatt hat mir eben das leergefahrene Auto vor die Tür gestellt, weil sie nicht tanken kann. Ich hab ihr das schon so oft gezeigt, sie kriegt es einfach nicht hin. Scheint genetisch zu sein. ![]()