Beiträge von Dr. Rakete

    In diesem Fall waren die Kollegen bereits Ende bereits Ende 50 und hätten die Stufen eben nicht mehr erreicht. Das ist viel Stress für sehr wenig mehr Geld, zumal damit eben nicht die deutliche Steigerung der Rente wir bei den Pensionen einer geht.

    Ok, vielleicht unterläuft mir irgendwo ein Denkfehler.

    Wenn ich mit 30 starte im TVL bin ich mit 45 in Stufe 6. Werde ich nun mit 50 befördert, bin ich mit 55 wieder in 6.

    Richtig ?

    Das ist nicht schön und wie ich oben geschrieben habe, ist der TVL eine Schweinerei.

    Aber am Ende steht eine Plus auf dem Gehaltszettel.

    Am schönsten ist es im eigenen Lehrerzimmer bei jungen, dauerkranken Verbeamteten und alten, 3-4Jahre vor der frühestmöglichen Rente mit Abschlägen gehenden, die die Arbeit machen....

    Gähnnn … wie ermüdend ….

    Du hast vergessen, dass die Angestellten, die noch kurz vor der Rente stehen und die ganze Arbeit machen, auch noch ihre Eltern pflegen und selbst schwer behindert sind, während die jungen, dauerkranken Beamten jeden Nachmittag im Schwimmbad gesichtet werden.

    Zzzzzzzzz ……. Sorry war kurz weggenickt.

    Bei uns blockiert übrigens eine dauererkrankte angestellte*r Kolleg*in seit Jahren mit Kettenkrankschreibungen eine Stelle und das größte Arschloch von allen, der wirklich allen KuK, SuS und der SL auf den Sack geht und übrigens gerne mal krank ist, wenn seine Teenager-Tochter umgeknickt ist oder umzieht, ist angestellt. Nicht zu vergessen, dass diese*r Kolleg*in aufgrund des Diploms allen erklärt, wie viel Ahnung er hat.

    Selbige Stories lassen sich sicherlich über Beamte finden! Und das natürlich häufiger als bei Angestellten. s.u.

    Also bitte spart uns Pauschalisierungen .

    in Sachsen.....gibt's da einiges davon.

    Schade, dass Lehrerforen nur meist für Beamte da ist.


    Sollte man als Mathefreund nicht erkennen, dass sich dieses Problem aus der relativen Häufigkeit der angestellten Lehrkräfte über das Bundesgebiet ergibt und nicht weiter die Mär vom Angestellten zweiter Klasse pflegen?

    Mal angenommen ich habe alle Stufen durchlaufen (15 Jahre) - Anfang/Mitte 40. Und werde mit Anfang 50 befördert, lande ich mit Mitte 50 wieder in Stufe 6.

    Bevor es hier gleich wieder los geht!

    Der TVL ist für (Achtung wichtig!) für voll ausgebildete Lehrkräfte eine Schweinerei.

    Aber eine Beförderung nicht anzunehmen, weil sie sich im TVL nicht lohnt, scheint ja nicht zu stimmen und zeigt einfach nur, dass die meisten Lehrer*innen -egal ob A oder TVL- wenig Ahnung von ihrer Bezahlung haben.

    Naja, im TVL ist bei 6 Schluss auf 9 Folgen bei Beamten 10,11 und 12 was in A13 grob 500€ entspricht.

    Warum sich eine Höhergruppierung/Beförderung nicht nicht lohnt, erschließt sich mir nicht.

    Wenn ich das richtig gegoogelt habe fällt man nicht zurück auf 1 sondern in der Regel eine Stufe zurück. Dabei verdient man nicht weniger sondern mindestens gleich viel. Am Ende steht immer ein Plus.

    Das Wort Mindestpension ist noch nicht gefallen. ;)

    Bedenke das Ende.
    Pension derzeit 72%, Rente 48%.

    Pension vom letzten Gehalt

    Rente vom Durchschnittsgehalt (?) oder sowas! Wobei ein Lehrkörper wahrscheinlich über diesen Wert kommt - verdient ja auch überdurchschnittlich - aber hat auch nicht so viele Jahre eingezahlt - zu kompliziert - dann doch lieber Pension. :D

    Wie würdest du es eher ausdrücken?

    Ich komme aus einem Bundesland, wo es A14 und aufwärts eh nur für Funktionsstellen gibt (also Oberstufenleiter, SL, Stellv. SL). Hier machst du also die Führungskräftequalifizierung (oder auch nicht) und bewirbst dich einfach.
    Frage ist halt, wer die Stellen dann bekommt. So richtig transparent ist das Verfahren irgendwie nicht.

    Naja, dass ist ja gar kein Argument, dass in anderen Bundesländern die Besoldungsstruktur scheiße ist.

    Genauso schlechtes Gegenargument: Komm nach NRW hier ist die Besoldungsstruktur noch in Ordnung.

    Während Mutterschutz und ggf. Freistellung davor hast du weiterhin deine normalen Bezüge erhalten.

    Elterngeld und andere

    Lohnersatzleistungen gelten afaik auch als Einkommen.

    Vielleicht erklärt das schon die Diskrepanz?

    Der 10% Zuschlag folgt daraus, dass wir als Beamte keine Sozialabgaben zahlen müssen und ist so weit auch normal.

    Dein Partner ist auch Beamter?

    Ansonsten Bescheid abwarten, in Ruhe prüfen und ggf. widersprechen.

    Dein Problem ist, dass zumindest in NRW die Aufgaben, die mit Ausbildung von Refs und mit der Betreuung von Studenten verbunden sind, sehr gut mit Entlastungsstunden ausgestattet sind. Das macht die Stellen so attraktiv, dass viele sie haben wollen.

    Beförderungsstellen sind ein halt auch ein rares Gut und werden durch die Aufwuchs an A13 Stellen und nicht mehr auf Bäumen wachsen.

    Ich kann deinen Frust verstehen, wenn man sich mit der erworbenen Expertise nicht wahrgenommen fühlt. Ein SL muss, wie bereits erwähnt, den Laden mit den sehr begrenzten Mittel der Mitarbeitermotivation am Laufen halten. Mit den für dich eher negativen Folgen.

    Ich würde die Flinte nicht sofort ins Korn werfen. Ich habe auch jahrelang auf meine Chance gewartet. Wenn diese kommt, nutze sie und dann kann es recht schnell aufwärts gehen. Sei es mit einer Beförderung oder Entlastung (Entlastungsstunden sind auch viel wert).

    Dein Lebenslauf schreit nach einer Fachleitung an einem Studienseminar. Hast du diesen Weg schonmal in Auge gefasst?

    Die Idee mit dem Partnereinkommen war eine Erfindung der nördlichen Bundesländer und findet nun nach und nach Einzug in allen anderen Bundesländern.

    Das BVG will seit Jahren ein neues Urteil zu Besoldung fällen und alle, die das Thema aktiv verfolgen, hoffen, dass der Spuk mit dem künstlichen Großrechnen unserer Alimentation dann ein Ende hat.

    Hallo,

    würde bei Lehrerpaaren dann zweimal ein Partnereinkommen berücksichtigt?

    Das wird indirekt 2 mal berücksichtigt. Deine/Eure Besoldung müsste 2 mal den Bedarf decken, den das BVG vor einigen Jahren errechnet hat.

    Durch die Erhöhung der Sozialleistungen in den letzten Jahren hätte man die Besoldung merklich außerhalb einer Tarifrunde erhöhen müssen. Um diesen Schritt nicht gehen zu müssen, wird das Partnereinkommen in der Besoldung "reingerechnet". Insofern wird euch 2 mal eine verfassungsgemäße Besoldung vorenthalten.

    Wichtig!!

    Trommelt in euren Kollegien für Widersprüche. Nur wenn genügend Widerspruch einschlagen, wird das Sparmodell schlechte Gesetze nicht mehr lukrativ.

    Wichtiger!!

    Nur wer jährlich Einspruch einlegt, hat irgendwann Anspruch auf eine Nachzahlung für den Murks der da fabriziert wird!

    Hab keine Scheu Widerspruch einzulegen!!

    Wir sind als Beamter verpflichtet unserer Ansprüche zu prüfen und eventuelle Unstimmigkeiten zu widersprechen.

    Und folgendes Gedankenspiel in der freien Wirtschaft! Sagt der Chef:.

    "Dein Gehalt steigt nicht. Dein Partner hat ein schönes Einkommen. Wozu brauchst du mehr?"

    Hier findet ihr Links zu Widersprüchen für fast jedes Bundesland!

    https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,122068.0.html

    Damit man die

    Aber die Bedarfsgemeinschaft, die hier für den Vergleich heran gezogen wird, geht doch von zwei nicht arbeitenden Eltern aus. Wieso also soll man bei der Beamtenfamilie davon ausgehen, dass beide arbeiten? Und warum wird der Frau ausgerechnet ein Minijob zugerechnet? Warum nicht gleich ein durchschnittliches Vollzeiteinkommen?

    Damit man die Besoldung nicht erhöhen muss. Das Alleinverdienermodell ist lt. Besoldungsgesetzgebern veraltet.

    Je kleiner du das Partnereinkommen anrechnest/ansetzt desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das BVG das demnächst wieder einkassiert.

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