Beiträge von Magellan
-
-
Barcelona
Dachte ich mir schon, dass mein bayerischer Akzent hier wieder voll untergeht.... tstststs.
Also:
Meer
-
Ich habe ein einziges Mal eine erste Klasse zusammengestellt und da hatten alle Schüler sogar einen IQ-Test vorher gemacht (weil sie halt zu uns auf die Förderschule kamen). Eine Klasse sollte ich bekommen und die andre eine Kollegin. Wir haben die IQ-Tests nicht angeschaut, wir haben nach Wohnort und Geschlecht sortiert.
-
In Ulm, um Ulm und um Ulm herum
-
-
Ich kenne das von keiner Grundschule, dass sie nach Leistung sortieren. Wann sollte das auch sein? Sie müssten ja bereits VOR Schuleintritt wissen, für welche Schule welches Kind geeignet ist.
Ansonsten müssten sie die Klassen in der 4. oder 3. Klasse lustig mischen.
Ach, es ist so oft so, da wird über die Grundschule geredet (geschrieben) und die/der Gymkollege (damit meine ich dich, FrozenYoghurt ) weiß es halt doch wieder besser.
Wollen wir nicht mal übers Gym reden? Dann kann ich auch voll gut mitreden, hab schließlich ein Kind dort.

-
Wir haben hier halt leider keine verbindlichen Empfehlungen. Schaut man sich an, wo NRW und Bayern in den Rankings stehen, darf man wahrscheinlich auch nicht vergessen, dass wir hier jeweils vor einem komplett anderen Erfahrungshintergrund miteinander sprechen.
Ja, unsre Erfahrungen dürften da grundlegend anders sein. Die müssten wir wohl vorab klären, aber jetzt haben wir es immerhin danach gemacht

-
Bitte nicht so tun, als hätte das Handeln an der GS keine massiven Konsequenzen.
Ne, davon spricht doch keiner.
Ich finde, als Lehrkraft hat man da wenig Einfluss. Man sieht schon gleich am Anfang, wer ordentlich, organisiert, interessiert und strebsam ist. Du kannst das als LK unterstützen, aber die Hauptarbeit liegt bei den Eltern in den Jahren VOR der Schulzeit.
Natürlich kannst du dann individuell unterstützen, Hilfsangebote anbieten oder empfehlen, aber die Ergebnisse kannst du dir schon ausmalen (mit entsprechender Erfahrung). Du kannst im Kind die Lust am Lernen wecken, die Arbeit selbst liegt dann im Kind und dem Elternhaus (wobei ausdrücklich der Hort dazugehört).
-
Doch, von der Rolle als "Zulieferbetrieb" kann sich niemand freisprechen: Ihr bedient uns, wir bedienen die Betriebe, Berufskollegs & ggf. Universitäten mit Schülern und Studenten.
Hm ja, also, das dürfte wohl kaum Fachsprache sein. Können wir uns vielleicht auf sprachliche Standards, also Fachausdrücke einigen?
-
Schüler werden nicht "angeliefert", darauf können wir uns wohl einigen?
Die verbindliche Empfehlung, die es in Bayern gibt, halte ich durchaus für sinnvoll. Von einem Stress in der 4. Klasse habe ich zumindest beim großen Kind nichts mitbekommen. Waren halt Proben immer wieder. Kleines Kind (aktuell 4. Klasse!) hat auch noch keinen Stress. Wir sagen ihm immer, es wird Realschule oder Gymnasium und beides ist gleich gut (Kind hat nur 1er und 2er bis jetzt). Die nächstgelegene Mittelschule hat auch einen sehr guten Ruf und wäre auch ok.
-
Jedenfalls danke Maylin85 für diese sachliche Diskussion. Es gibt mir auch EInblicke in das Denken von Lehrern an weiterführenden Schulen. Wir können nur voneinander lernen.
Jetzt muss ich weiter vorbereiten...

-
Das kann man doch flexibel und individuell halten.
In der Grundschule eben nicht, weil die Beziehung ein Teil der Arbeit ist. Wie kleiner gruener frosch schreibt.
Dass man die Kinder nach einigen Wochen gut einschätzen kann, ist richtig. Mitunter verändern sich aber die Kinder noch (gerade in der Zeit der 1. und 2. Klasse, da tut sich noch soooooo viel).
An meinem Förderzentrum gehen Kinder nach oder während der DFK (die ersten beiden Jahre auf 3 gestreckt) häufig an die GS zurück. DAs managen die Kollegen der DFK sehr gut, sie sind geschult zu sehen, wer es an der GS wohl packt. Oder es kommen Schüler von dort zu uns. Es ist also durchlässig. Es dauert aber Wochen, bis diese Kinder bei uns geistig angekommen sind, es sind halt einfach kleine Kinder.
-
Hier in Bayern kommen sehr schwache Kinder gleich zu Beginn in das Förderzentrum (wenn die Eltern zustimmen) und davor sogar in den Förderschulkindergarten ("SVE" = Schulvorbereitende Einrichtung), von diesen beiden Konzepten halte ich sehr viel.
Was es definitv bräuchte, wären kleinere Kindergartengruppen, in denen Versäumtes nachgeholt wird (Motorik, Wissen).
-
-
Das kann man mit durchlässigen Systemen abbilden.
Hm, jein, Kinder lernen in diesem Alter halt am besten in einer stabilen Gruppe.
Tatsächlich würde ich mir viel mehr Differenzierung wünschen, nach oben und nach unten. Mein Kind hat sich oft gelangweilt in der GS, es half dann andren Kindern (gute Lösung, finde ich, beim Erklären versteht man es selbst nochmal besser).
Kleinere Klassen, mehr Doppelbesetzungen, schönere Räume, ansprechenderes Material, gute Gebäude, saubere Toiletten... bitte.
-
-
Differenzierungschaos
Was ist das?
Wenn bei uns in Bayern Schüler zu schwach für die GS sind, werden sie mit einem standartisierten IQ-test getestet, von uns Sonderpädagogen.
Im Übrigen war in der Klasse meines großen Kindes (8. Klasse Gym) vorher keiner auf einer Privatschule.
Ein Freund meines Kindes hingegen schon, ist jetzt 8. Klasse Mittelschule.
Hat also nix mit der Leistung und evtl dem IQ zu tun.
-
...und das erschließt sich mir wiederum überhaupt nicht.
Personalmangel, Zügigkeit etc. schon eher.
Wenn man das liest, ist jedenfalls verständlich, warum jeder, der es kann, Privatschulen für seine Kinder ansteuert, statt sie in dieses Differenzierungschaos zu schmeißen.
Was erschließt sich dir nicht? Habe es nicht ganz verstanden.
Sollte es das Wort "rumschieben" sein: Damit meinte ich, dass es zum "Einsortieren" der Schüler entweder einen verbindlichen Zeitpunkt gibt (wann sollte der sein und was geschieht mit Schülern, die sich verändern) oder man das nach Belieben machen kann (und hin und her, wenn sich ein Kind verändert, wenn eine neue LK es anders sieht etc.)...?
-
Lehrerin_GS_NRW_1977 : Du könntest es umdrehen: Wer gut mitmacht, bekommt einen Stern, so kann man an der Tafel Sterne sammeln. Immerhin bekommt dann derjenige, der gut mitmacht, eine positive Rückmeldung. Der anschließende Lehrer kann es auch sehen (falls gewünscht). So mache ich es hin und wieder in schwierigen Klassen. Ich gebe auch ganz viel Musik in einzelnen Klassen, 1-2stündig und kann also nachfühlen.
-
Werbung