Mir fällt auf, dass Grundschüler (in diesem Fall die Kids meiner Klasse) immer schlechter lesen können.
Wenn du in deinem Unterricht die Zeit für das Lesen nicht reduziert hast (was du ja nicht hast, wie du selbst schreibst), ist also die Zeit zuhause fürs Lesen gesunken (jetzt wenig überraschend). Es hilft also nur, die Kinder dauerhaft zum Lesen zu motivieren. Damit sie zuhause lesen, denn die paar Minuten in der Schule "machen das Kraut nicht fett".
... Das finde ich aber extrem schwierig, weil du kannst ja nicht in den Alltag der Familien eingreifen. Meine Schüler zB haben zwar immer wieder Bücher zuhause (von der Stadtbücherei), aber zuhause werden die nicht mal ausgepackt.
Eigentlich geht es ohne Eltern nicht, dass die sich jeden Tag 10 Minuten vorlesen lassen, aber selbst das kriegen nicht alle Eltern hin.
Ich habe noch keine zündende Idee. Sicher funktioniert nur, wenn die Kinder jeden Tag 10 Minuten in der Schule (laut?) vorlesen. Geht "Tandem-Lesen" vielleicht? Dann musst du täglich nur 20 Minuten opfern.
Ich merke gerade, dass ich selbst vor diesem Problem stehe und Lösungen suche.