Beiträge von mathmatiker
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Was meinst Du mit kommunikativen Anforderungen? Meine Mathe-LK-Klausur sah im Abitur (1993) sehr übersichtlich aus. „Untersuchen Sie die Funktion ... Bestimmen Sie k, so dass der Graph mit der x-Achse ... Ermitteln Sie die Lage des Punktes ... Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ...“
Auch dort kann man sehr sinnvolle Erläuterungen einbringen.
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Wenn man diese Kompetenzen wirklich ernst nehmen würde und eins-zu-eins so umsetzt, dann würde ich massig Punkte in allen Klausuren abziehen müssen, weil die meisten Schüler*innen keine Variablen definieren und keine erläuternde Kommentare bezüglich ihres Lösungsweges darstellen. Stichwort "Mathematisch Kommunizieren"!
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Dafür werden "inzwischen" (also seit deutlich über einem Jahrzehnt) Computer-Algebra-Systeme genutzt. Es ist schlicht nicht mehr notwendig, diese aufwendig per händischer Polynomdivision zu ermitteln und es bringt auch kaum Mehrwert, das doch zu tun. Dann doch lieber auf die Bedeutung der Lösungen und deren Diskussion konzentrieren....
Okay, also CAS nutzen wir gar nicht. Ich finde die Polynomdivision eigentlich ganz schön. Aber die Lösungen meines Beispiels quasi mitzuliefern um Sie dann zu "diskutieren" hat doch eher keinen Mehrwert, weil man gar nicht weiß wo sie denn überhaupt herkommen!
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Warum ist das schlimm, dass die rausfliegt? Außer an der Uni für die Polynomdivision habe ich die schriftliche Division nie wieder verwendet. Und die Polynomdivision ist raus aus dem Sek2-Curriculum.
Wir machen die Polynomdivision in Klasse 10. Wie bestimmt ihr denn Schnittstellen des Graphen eines Polynoms mit der Abszissenachse, wenn der Grad des Polynoms höher als 2 ist und der konstante Summand ungleich 0 ist?
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Was meint ihr denn mit ''einfachen Gleichungen''? Also einfacher als lineare Gleichungen?
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Für die Grundschule?
haha. Der geht an dich. Mea culpa
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Bayerns Mathematik-Abituraufgaben aus den Jahren 1980-1995 eigenen sich prima, um ,,Problemlösekompetenzen'' zu entwickeln.
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¯\_(ツ)_/¯
Dieses Etwas macht mich langsam richtig aggressiv!
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Vielleicht schreiben sich ja mehr Leute für Mathe ein, weil sie falsche Vorstellungen vom Schwierigkeitsgrad haben durch den zu leichten Unterricht im LK heute...
Im LK kann man immerhin noch mit halbwegs Motivation rechnen. Grundkurse sind teils wirklich abenteuerlich zu unterrichten. Aber so oder so - im LK kann man auch ein paar Inhalte durchnehmen, die nicht auf dem Lehrplan stehen. Ich denke da beispielweise an Folgen und Reihen (inkl. Vollständiger Induktion) in Q1, Differenzialgleichungen und erweiterte Integrationsmethoden in Q2, ein wenig Lineare Algebra in Q3 und die Q4 ist so kurz, da schafft man nur den Stochastikanteil und Abi-Vorbereitung.
Selten habe ich Kollegen gesehen, die im LK nicht noch ein ganz kleines bisschen über den Rahmenplan hinausgehen.
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Den Aspekt Vektorgeometrie könnte man am besten gleich in Lineare Algebra abändern und Anfang der Q3 (Kl. 12) mit Gruppen beginnen. Dann hat man jedoch auch gleich einen sehr ordentlichen Abstraktionsgrad.
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Mag sein, lässt sich aus deinem verkürzten Beitrag nicht ableiten.
Das Zitat geht übrigens noch weiter:
"Die Schulen bereiten inhaltlich unterschiedlich intensiv auf das Studium vor. Darüber zu schimpfen ändert nichts. Die Abiturienten wissen heute nicht weniger als frühere Generationen. Sicherlich könnten sie die Abituraufgaben von vor 30 Jahren nicht lösen, umgekehrt wäre das aber auch so. Wissen verlagert und verändert sich. Das eigentliche Problem für viele Erstsemester - selbst für gute Schüler - ist die Umstellung auf die Freiheit des Studentendaseins: Sie sind überfordert, rasseln durch Prüfungen, verlieren Selbstvertrauen - und brechen schließlich frustriert ab."
Mich würde interessieren, woran er diese Änderung festmacht, Studentendasein dürfte sich doch nicht so geändert haben? Und ich hätte vermutet, dass SuS früher weniger frei waren.
Die Abiturienten heute wissen einfach viel weniger, das ist ein Fakt!
Wenn hier jemand verwirrt ist, dann dieser Professor. Jedoch ist Krötz auch, ich sag mal unglücklich unterwegs.
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Die Abiturienten wissen heute nicht weniger als frühere Generationen. Sicherlich könnten sie die Abituraufgaben von vor 30 Jahren nicht lösen, umgekehrt wäre das aber auch so.
Das ist halt kompletter Quatsch.
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