Beiträge von LadyBlondi1989

    Wie gesagt, du kannst darüber argumentieren, dass du das nicht vertrauenswürdig empfunden hast und ihn aus pädagogischen Gründen ausschließen musstest. Es ist eine Kann-Regelung, er war sich dessen bewusst und er ist verpflichtet, die Mails zu lesen. Schreib der verantwortlichen Person eine Mail mit Bitte um Rückmeldung und vielleicht auch ihn ins cc, dann sieht er, dass du dich kümmerst und um ein Gespräch bittest. Dann setzt ihr euch zusammen, mit einer weiteren Kollegin, erläutert die Gründe und schaut, wie er reagiert. Alles andere bringt nichts und nochmal: das war alles sehr schwammig formuliert, aber dennoch bist du im Recht.

    Es geht auch nicht per se um die Entschuldigung. Auch ohne diese ist das ganze nicht falsch abgelaufen. Aber wenn ihm gesagt wurde, er solle sich entschuldigen, wird er diese als Argument auch vorbringen. Dann kann man daraufhin etwas entgegen.

    Es ist deine Entscheidung, ob du die Entschuldigung für ehrlich ansiehst oder nicht. Wenn du es nicht tust, dann ist das immer noch dein gutes Recht. Natürlich kann er das einwenden und sagen, er hätte sich entschuldigt. Deshalb ist es jetzt wichtig zu klären, ob ihm klar war (schriftlich!), dass er sich in einen gewissen Zeitraum zu entschuldigen hatte und nicht am Tag der Fahrt, weil das nicht mehr glaubhaft ist und er scheinbar seine eigenen Regeln macht. Das würde ich heranziehen und sagen, dass du auch deshalb die Verantwortung für seine Mitnahme nicht übernehmen konntest, weil du ihm nach dem Vorfall das Vertrauen entgegen bringen kannst, wenn er dann so wieder eigenständig handelt.

    Wenn der Zeitraum schriftlich bekannt war, ist das gut und du bist da nicht verpflichtet zu gucken, dass er auch seine Mails liest.

    Den Schülern wird auch bekannt gewesen sein, dass es Aktionstickets waren und das Geld eben nicht erstattet werden kann, wenn man krank ist oder man sich im Vorfeld nicht richtig verhält. Aber das ist nicht ausschlaggebend, es ist viel wichtiger, dass er deine Regeln einhält. Das heißt: Mails lesen, sich in einem Zeitraum vor der Fahrt ehrlich entschuldigen und Verantwortung für sein Verhalten übernehmen. Wenn du das nicht siehst, dann kannst du wiederum nicht die Verantwortung für ihn übernehmen und ihn ausschließen.

    Ich würde da auch nicht viel drüber nachdenken, es ist unnötig und ärgerlich, aber es sind Ferien und du kommst jetzt nicht zur Ruhe. Ist doch ok, wenn er nächstes Schuljahr wieder in der Klasse ist. Du hast dir ja nichts vorzuwerfen, sondern er sich.

    Ich habe gesagt: oder 😉

    Bevor man zum PR geht, sollte mindestens ein Gespräch mit Moderator geführt werden, das wird auch der PR nachfragen, ob das stattgefunden hat. Es gibt verschiedene Stufen und die sollten - gerade wenn ein Verdacht auf Mobbing vorliegt - eingehalten werden.

    Hi,

    natürlich darf man das nicht machen, was die Kollegin da gemacht hat. Aber ich denke, dass gerade bei schwierigen Kollegen der Weg zur höheren Stelle eher das Problem verstärken wird. Also, entweder, ich würde das abhaken, um des lieben Friedens Willen oder ich suche als Betroffene erstmal persönlich das Gespräch, vielleicht auch mit Unterstützung einer weiteren Kollegin (auf beiden Seiten). Ich denke einfach, dass sie schwierig ein Einsehen zeigen oder ihren Fehler zugeben wird, deshalb sollte man ihr den Freiraum nicht noch nehmen, indem man direkt zu einem Vorgesetzten geht.

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