Bin selbst grad durchs erste Dienstjahr nach dem Ref gekommen. Was mir hilft ist, wie schon von anderen geteilt, die Abgrenzung zur Schule zu finden. Das ist einerseits auf der persönlichen Ebene, indem ich meinen Alltag nach der Schule mit Freunden, Hobbies, etc. fülle und das, was mir nicht aus dem Kopf geht runterschreibe und weglege. Vor allem wenn es keine Sachen sind die einfach zu erledigen/verbessern sind. Beruflich schaue ich, welche Klasse gerade bei welchem Thema spannende Aufbereitungen ermöglicht. Bei manchen anderen Sachen wird dann nach Buch gearbeitet. Um ehrlich zu sein hatte ich da durchaus schon Stunden, bei denen viel mehr rumkam, als bei super kreativen Sachen die viel Planungszeit meinerseits gebraucht haben.
Zur Klassenführung: ich kenne den Struggle, hatte vor allem im Ref damit zu kämpfen. Es sagen immer alle und mittlerweile habe ich es auch erkannt: Konsequenzen. Und auch da wird es immer Stunden geben, in denen die Kids einfach Kids sind und du die Störungen nur bedingt präventiv vorbeugen kannst.
Was mir noch half, ist eine Liste an Highlights. Du sagst, dass du durchaus positives Feedback erhältst. Mach es konkret, schreib es auf, bewahre es für die nächste Tief-Phase. Es hilft sehr (finde ich zumindest).