Beiträge von ABC_123

    Beim 4 Phasen Modell nach pikas geht es darum, dass die Kinder eine Zahlvorstellung aufbauen. In der 1. Phase handeln die Kinder am Material und sprechen dabei mit. In der 2. Phase beschreiben sie die Handlung einem anderen Kind. In der 3. Phase erklären sie dem Kind wie es die Zahl legen soll mit einem Sichtschutz zwischen den Kindern. In der 4. Phase arbeiten sie auf symbolischer Ebene und haben eine Vorstellung im Kopf aufgebaut. Den Ablauf kennen die Kinder sehr gut.

    Kannst du das auch anwenden, indem die Kinder z.B. Geldbeträge im Zahlenraum bis 100 legen?

    Hast du schon Würfelgebäude mit den Kindern gemacht? Das ist auch ein schönes Thema für UPP. Oder Symmetrie?

    Zum Thema Wahrscheinlichkeit wäre vielleicht das Wurmspiel etwas (mit zwei Würfeln würfeln). Aber Zufall und Wahrscheinlichkeit ist schon sehr anspruchsvoll.

    Was sagst du zu Kombinatorik?


    Was ist das 4 Phasen Modell?

    Ich habe durchaus auch gutes Material weggeschmissen, weil es mich zu viel Stauraum kostet. Diverse Stationenlernen mit Versuchsmaterialien, Anschauungsmaterial von Pfundmünzen bis hin zu Gesteinen oder Kohle, laminierten Kram wie Vokabeldominos, Lernspiele, etc., Hängeregister und Boxen für Lerntheken - alles schöne Sachen, die gut im Unterricht funktioniert haben, aber ich bin einfach nicht mehr bereit, privaten Wohnraum zur Lagerung zur Verfügung zu stellen. Und damit ist alles, was nicht Buch/Arbeitsheft ist oder sich digitalisieren ließ, vor 2-3 Jahren mal in die Tonne gewandert. Ich werde auch keinen Fundus mehr aufbauen, sofern es dabei bleibt, dass keine Lagernöglichkeiten in der Schule bestehen.

    Hilft dabei, den Überblick im Arbeitszimmer zu behalten 😊

    Ich würde mir wünschen, das man schon in der Ausbildung (Studium und Referendariat) hier einen realistischen Blick bekommt. Man lernt jedoch, das "guter Unterricht" eben auch gutes Material benötigt. Material, das man als Lehrer auf eigene Kosten herstellen / beschaffen muss und auf eigene Kosten im privaten Raum lagern und verwalten muss. Einen Unterricht mit normalen Arbeitsblättern kann man in UBs ja gar nicht mehr zeigen ...

    Ich finde es mittlerweile sehr kritisch, wie in Unterrichtsbesuchen oft nur dieses Material mit diesen Methoden gelobt wird, das dann später im privaten viel Stauraum benötigt. Hier müsste schon in der Ausbildung ein Umdenken stattfinden bzw. die Schule soll die Lagermöglichkeiten bereitstellen. Lehrer müssen hier eindeutig Grenzen setzen!

    da ich digital das meiste verbummle oder nie mehr benutze / dran denke, da "unsichtbar", und ungern digital arbeite (dauert bei mir viel länger), habe ich noch viel papier und ordner. da ich aber noch nie laminiert habe und kaum klarsichthüllen habe, ist es alles nicht so dick.

    ich habe gar kein arbeitszimmer, sondern ein ganzes schulregal im keller. ich arbeite am esstisch, weil ich den danach aufräumen muss. als ich noch einen schreibtisch hatte, war der nur vollgemüllt und nie frei. ich habe in der wohnung ca. 2 regalmeter für schulordner und -bücher (ich benutze oft ältere schulbücher, z.b. für tests). da steht immer nur drin, was ich aktuell im schuljahr brauche. am schuljahresende bringe ich das im nächsten schuljahr nicht mehr benötigte in den keller und hole das neue zeug hoch. fürs abheften nehme ich einen ferientag, an dem ich sowieso kränklich bin oder schlechte laune habe. so ist kaum gute zeit verschwendet ;)

    Wie viele Regalmeter hast du denn im Keller?

    Und welche Reagle / Schränke würdet ihr nehmen, wenn ihr welche neu kaufen würdet?

    Kallax oder Billy oder einen Paxschrank?

    Hallo alle Zusammen!

    Alljährlich in den Sommerferien besteigen viele Lehrer Berge im Arbeitszimmer und misten sie aus ^^

    Ich dachte mal an einen Motivationschat. Was hast du schon aufgeräumt und weggeschmissen? Welche Tipps und Tricks hast du für ein aufgeräumtes Lehrer-Arbeitszimmer? Bist du der menung, das ein aufgeräumtes Arbeitszimmer ein präventiver Schutz vor Burnout im Lehrerzimmer ist?

    Ich fange mal an:

    • alle losen Arbeitsblätter entsorgt (nur noch digital aufgebwahrt)
    • Laminierte Lernspiele wieder in die richtigen Ordner sortiert
    • Alle nicht mehr schreibenden Stifte entsorgt

    Und aktuell gehe ich die Sammlung von Fachbüchern durch, die sich im Studium und Referendariat angesammelt hat. Am liebsten würde ich alles wegschmeißen, aber man braucht es ja vielleicht noch einmal ... nimmt aber echt viel Platz weg.

    Ich habe schon lange keine Klassenkasse mehr. Wofür soll ich die brauchen? Die Eltern haben glaube ich eine, aber das geht mich nix an. Das verhandeln die in ihrer whatsapp-Gruppe. Wenn ich Geld für etwas brauche, sammle ich es ein. Wenn ich den Kindern ein Eis spendieren möchte, mache ich das gerne und orientiere mich nicht daran, was andere tun. Wenn nicht, dann nicht. Beides ist okay und niemand braucht sich zu rechtfertigen.

    Hefte kaufe ich auch keine. Die Kinder kaufen am Anfang des Schuljahres ausreichend Hefte und wenn die sich dem Ende neigen, schreibe ich eine schoolfox-Nachricht an alle und lasse nachkaufen. Zur Not helfen sich die Kinder mal gegenseitig aus und geben dann ein Heft zurück.

    Und wenn du zum Beispiel etwas für den Kunstunterricht kaufen musst? Schreibst du den Eltern vorher, was du kaufen möchtest, sammelst dann das Geld ein und kaufst dann das Material?

    Was machst du, wenn du Samstag einkaufen gehen willst und am Freitag aber noch nicht alle Kinder bezahlt haben? Streckst du das Geld dann vor mit dem Risiko, es nicht zurück zu bekommen? Oder planst du deinen Unterricht dann um, weil du ohne das Material unterrichten musst?

    Oder kaufst du keine Materialien? Müssen die Kinder das von zuhause mitbringen?

    Danke für die ganzen Antworten!

    Ich habe die Frage nicht wegen einem konkreten Kind gestellt (der Zeitpunkt wäre tatsächlich sonst sehr spät...), sondern allgemein. Weil ich mir die Frage schon oft gestellt habe und noch nicht so viel Erfahrung habe, wie und wann man mit Eltern bei diesem Thema ins Gespräch geht. Und die wenigen Fälle, die ich bisher mitbekommen habe, waren alle ganz unterschiedlich.

    Und in den Medien liest man dazu ja auch, das immer mehr Erstklässler die erste Klasse aus verschiedenen Gründen wiederholen.

    Mich würde auch interessieren, ob es einen Unterschied bei der Entscheidungsfindung zum Thema Wiederholung macht, ob man ab der 3.Klasse Noten gibt oder ob es an der Schule weiterhin Berichtszeugnisse gibt?

    Ist es leichter, auch differenzierte Leistungsnachweise schreiben zu lassen, wenn es Berichtszeugnisse gibt? Weil sie zu unterschiedlichen Zeiten auch differenzierte Leistungsnachweise schreiben können?

    Hallo alle zusammen,

    ab welchem Zeitpunkt und mit welchen Beobachtungen geht ihr als Lehrkraft in Mathe oder Deutsch mit den Eltern ins Gespräch und sprecht auch das Thema freiwillige Wiederholung der ersten Klasse an?

    Wann ist der Zeitpunkt noch zu früh? wann ist es zu spät?

    Mich würden hier vor allem die Antworten der Lehrkräften mit vielen Jahren Berufserfahrung interessieren.

    Auch die Erfahrungen, die ihr gemacht habt, wenn ein Kind wiederholt / nicht wiederholt.

    Ich würde mir einen Schulsozialarbeiter (für Eltern und Kinder), einen Psychologen (für Eltern und Kinder) sowie eine Arzthelferin (für alle) wünschen, damit diese Personen die Aufgaben übernehmen, für die ich nicht ausgebildet bin.

    Außerdem eine Sekretärin, die täglich vor Ort ist und die Krankmeldungen von Kindern entgegen nimmt und weiterleitet (ja, bei uns stellen sich erkrankte Lehrkräfte den Wecker und 7:30 Uhr, um Krankmeldungen rechtzeitig weiterleiten zu können, weil die Sekretärin nicht jeden Tag da ist).

    Ich ertappte mich neulich bei der Frage, ob ich in Stufe 8 das Erstellen einer Tabelle vielleicht künftig vorbereiten sollte, weil bei einer ganzen Reihe von Personen das simple Aufmalen von zwei gekreuzten Linien erstaunlich lange gedauert hat und zudem erkennbar keinerlei Vorstellung für den inhaltlich benötigten Platz vorhanden war.

    Wenn die Kinder immer nur Hefte ausfüllen, dann fehlt ihnen die Übung, auch mal selbst Tabellen zu zeichnen ... Früher gab es in der Grundschule auch Schulbücher, aus denen bereits Erstklässler Aufgaben abschreiben mussten. Ich musste sogar Aufgaben von der Tafel abschreiben!

    Heute füllt man bis zur vierten Klasse Lücken in Heften aus... Dann fehlt die Übung. Da können die Kinder nicht dafür.

    Hallo,

    aus Neugier und Interesse würde ich gerne wissen, wie viele Stunden ihr pro Woche fachfremd unterrichtet und wie viele Stunden ihr tatsächlich eure studieren Fächer unterrichtet? Und macht es für auch nach vielen Jahren Berufserfahrung noch einen Unterschied, ob ihr ein Fach studiert habt oder nicht? Fühlt ihr euch nach mehreren Jahren trotzdem sicherer in den studierten Fächern?

    Und wie war es als Berufsanfänger, habt ihr sofort alles unterrichten müssen oder konntet ihr euch nach und nach in neue Fächer einarbeiten? Also konntet ihr zum Beispiel ein Fach fachfremd unterrichten, bevor das nächste beispielsweise ein Jahr später dazu kam? Oder musstet ihr sofort alles unterrichten?

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