WillG, ich schrieb ja, dass diese Form der Belastung in einer Grundschule nicht in dem Maße vorhanden ist. Kontrolliert wird zwar auch genug, aber keine so massive Klassenarbeit.
Bzgl. des Nicht-Genehmigen von Klassenarbeiten. Wenn mich nicht alles täuscht war das auch kein Automatismus. Solange der Lehrer nachweisen kann, dass die Schüler gut vorbereitet waren und die Arbeit nicht zu schwer war, wurde die Arbeit nicht einfach wiederholt. ("Nachweisen" hört sich dramatisch an, mir fällt nur kein anderen Begriff ein: nachweisen im Sinne von "hier steht im Klassenbuch, was ich gemacht habe".)
Demnach wäre die Schlussfolgerung: wenn die Arbeit genehmigt wird, selbst wenn der Schnitt zu schlecht war, dann ist alles richtig gelaufen. Wenn die Arbeit nicht genehmigt wird, muss irgendwas im Vorfeld oder bei der Aufgabenstellung falsch gelaufen sein. Eine Arbeit wird nicht wiederholt, weil die Schüler zu faul zum Lernen waren. Die Konsequenz daraus ist aber nicht, jetzt Döddelarbeiten zu schreiben.
kl. gr. frosch
*Anmerkung: ich gehe allerdings gerade von einem idealen und fairen Chef aus. Nicht von einem Arschloch. Der würde die Arbeit vielleicht auch nochmal schreiben lassen, weil die Schüler zu faul zum Lernen waren und der Kollege dem Chef nicht passt.