So bitter das auch ist, auch das ist vielleicht eine heilsame Erfahrung als Lehrer/in. Als Lehrer (da nehme ich mich nicht von aus) ignoriert man gerne leichte Wehwechen zum Wohl der Schule. Jetzt wird man ausgebremst. Zu recht. Wenn deswegen irgendwas in der Schule zu kurz kommt - dann ist das halt so. Bei einer Einschulung ist es schade für die Kinder. Klar.
Wir hatten die Einschulung heute auf dem Schulhof. Gestern Abend ging hier noch die Welt unter. Wäre das Wetter so geblieben, hätte ich spontan alle Begrüßungsfeierlichkeiten abgesagt, die neuen Erstklässler wären direkt in die Klasse gegangen, ich hätte sie da wahrscheinlich noch besucht. Und das war es dann. Das Programm hätten wir den Kindern irgendwann später noch gezeigt.
Also: wenn die Corona-Situation es notwendig macht - wird man halt ausgebremst. Ob als Lehrer oder als Schule. Muss sein.
kl. gr. frosch