Beiträge von kleiner gruener frosch

    Es geht da ja auch nicht um den "Brauchtum", der an der Schule gepflegt wird, sondern um den "Brauchtum" im Bezirk der Schule, damit die Schüler an dem Tag frei haben.

    Aus dem Kopf heraus:
    - einer der Tage sollte an einem "Brauchtsumstag" liegen - er muss es wohl aber nicht zwangsweise. Zumindest wird diese Regelung sehr oft ignoriert.
    - die (anderen) Tage dürfen auch aneinandergehängt die Ferien verlängern.

    kl. gr. frosch

    Ich schäme mich ja fast für meine Überlegung, aber..

    • Kann man nicht einfach jedem Schüler eine rote, eine grüne und eine blaue Karte auf den Tisch legen, die sie passend hochhalten sollen?
    • Oder: frage stellen, drei Antworten zur Auswahl stellen und dann für a), b) oder c) aufzeigen lassen.

    Das ist aber natürlich jetzt keine digitale Lösung. Das gebe ich zu.

    Kl. Altmodischer Frosch

    Zitat von Plattenspieler

    Auch so ein Mythos und eine Verharmlosung: linke Gewalt sei harmloser als rechte Gewalt.

    Zitat

    Blickt man auf die Gewalttaten in einem noch engeren Sinne wie Tötung, versuchte Tötung, Körperverletzung, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Freiheitsberaubung, dann ergibt sich ein klares Übergewicht der Rechtsextremisten. Für die Jahre 2016/17 wurde ein politisch motiviertes Tötungsdelikt registriert – es hatte rechtsextremistischen Hintergrund. Bei den Körperverletzungen war das Verhältnis rechts/links 2016 1.313 zu 638 und im Jahr 2017 904 zu 499.

    Schauen wir mal etwas weiter nach hinten: der RAF werden 33 Tötungsdelikte zwischen 1971 und 1993 zugerechnet. 33 Tötungsdelikte zu viel. Seit 2001 soll es noch 2 linkextremistische Tötungsdelikte gegeben haben. Zwei zu viel. Ganz klar. Für die Lücke von 8 Jahren finde ich auf die Schnelle keine Zahlen.

    Dem rechtsextremen Spektrum werden allerdings alleine seit 1990 fast 200 rassistisch motivierte Tötungsdelikte zugeschrieben. Inkl. der NSU-Morde.

    Jede extremistische motivierte Gewalttag ist eine Gewalttag zu viel.

    Aber vielleicht solltest du dir vor dem Relativieren erst einmal die genauen Zahlen anschauen. "Rechtsextremisch motivierte Gewalt" ist schließlich nicht nur die NSU - die ist nur die Spitze des Eisbergs.

    kl. gr. frosch

    P.S.: A propos "relativieren". Solange die afd inhaltlich, verbal, symbolisch und von ihren eigenen Handlungen her Parallelen zur Ideologie und der Art und Weise der Nazis aufweist, muss sie wohl damit leben, wenn man sie mit denen vergleicht. Das ist auch keine "Verharmlosung" der Nazis, weil die afd ja so ungefährlich sei, sondern der Hinweis darauf, dass man eigentlich aus der Geschichte lernen sollte und dafür sorgen sollte, dass sich Geschichte nicht wiederholt.

    Pattyplu

    Zitat von Pressecodex

    In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

    Aber für die Bildzeitung ist der Pressecodex eh eher irrelevant.

    Kl.gr.Frosch

    Ich kann mich auch daran erinnern, wie wir das Thema vor 12 Jahren mal an der Realschule hatten. Viele Kollegen und Kolleginnen echaufierten sich, weil ein Schüler auf seinem Ipod Pornos hatte. (Eine kollegin hatte den Ipod übrigens eingesammelt und die Kolleginnen haben dann gemeinsam den gespeicherten Inhalt des Ipods im Lehrerzimmer untersucht (!?!?!?!?!?!)

    Ein Informatik-Kollege meinte bei der Diskussion nur "Wie wollt ihr etwas verbieten, was im Endeffekt von uns gar nicht kontrolliert werden kann."

    kl. gr. frosch

    P.S.: Für mich an der Grundschule ist es aktuell aber eher ein theoretisches Problem. Die meisten Kinder haben eh noch kein Smartphone - und an der Schule hätten sie auch kein Handynetz. Dafür liegen wir zu weit abseits. ;)

    Schwangerschaften in der Schule (und nicht nur da) sind normal. Jeder Schulleiter muss und sollte immer damit rechnen, dass plötzlich eine Kollegin vor ihm steht und ihn über die Schwangerschaft informiert. Ist doch ein Grund zur Freude.
    Sobald die Info an den Schulleiter geht, muss die Lehrerin bis zur Bestätigung des Immunschutzes vom Unterricht freigestellt werden. Aus Sicherheitsgründen.

    Im Umkehrschluss würde ich daher aber auch sagen: sag in der Schule so schnell wie möglich Bescheid. Erstens können die dann in Ruhe planen. Zweitens: warum sollst du von dir aus bewusst die Gesundheit deines Kindes aufs Spiel setzen, in dem du die vorgeschriebenen Untersuchungen zum Immun-Status aufschiebst.

    Ob du es vor dem Unterschreiben oder erst ein paar Tage später sagst (der Unterricht beginnt ja erst kommende Woche - bis dahin bist du keiner Gefahr in der Schule ausgesetzt), musst du wissen. Ich wüsste aber, dass ich mich als Schulleiter zumindest wundern würde, wenn eine neue Kollegin einen Vertrag unterschreibt und mir (wenn die Tinte noch nicht trocken ist) erzählt, dass sie schwanger ist. Nicht weil ich dann sauer auf sie wäre ... aber weil ich das Gefühl hätte, dass sie mir nicht vertraut. (Im Ergebnis wäre es für mich dasselbe. Ich würde sie direkt zum BAD schicken und mich für sie freuen.)

    kl. gr. frosch

    Nachtrag: solltest du es ihr schnell sagen und der Impfstatus erweist sich als in Ordnung, ist es für die Schule auch weniger schwierig, da du evtl. nicht direkt an den ersten Schultagen (wegen der vorübergehenden Freistellung) ausfällst.

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