Beiträge von kleiner gruener frosch

    Zitat

    Da steht, dass er am allgemeinen Bildungssystem (dazu gehört die Förderschule nicht) teilnehmen können muss .

    http://www.elternverein-nrw.de/inklusion.htm

    Zitat

    Aus diesen Gründen können die Begriffe „inclusive education system“ – ein alle einbeziehendes Schulsystem – sowie „general education system“, die im Grunde gleichbedeutend sind, nur mit „alle einbeziehendes allgemeines Bildungssystem“ erfaßt werden. Deutschland hat bereits ein solches Bildungssystem, und zwar seit langem. Wichtig ist: auch behinderte Kinder und Jugendliche sind schulpflichtig! Die deutsche Unterteilung in allgemeinbildende Schulen, Förderschulen und berufsbildende Schulen ist eine nationale Besonderheit, die von der UN-BRK nicht erfaßt und nicht angegriffen wird.

    kl. gr. frosch

    Schule = eine Schule
    Bildungssystem = das komplette System, welches für die Bildung verantwortlich ist

    D.h.:
    "inklusive Schule": jede Schule müss für Förderschüler offen stehen
    "inklusives Bildungssystem": das Bildungssystem muss für die Förderschüler offen stehen

    kl. gr. frosch

    Mehr brauchte Elternschreck ja auch nicht schreiben, da das passende Argument schon von Ixca geliefert wurde (und Elternschreck es in diversen Threads auch schon diverse Male gesagt hatte). Es muss ein inklusives Bildungssystem (inklusive education system, so steht es in der UN-Konvention) geben, aber keine inklusive Schule.

    kl. gr. frosch

    Wobei es (wie oben schon beschrieben) keinen Grund gibt, den Unterricht von z.B. katholischen, evangelischen, jüdischen,... Kinder zu unterscheiden. Bei Kindern mit einem Förderbedarf gibt es den Unterschied.

    Oder um bei dem netten Arzt-Beispiel zu bleiben: ob ein katholisches oder ein evangelisches Kind Bauchschmerzen hat, ist egal. Beide würden erst einmal zum Allgemeinarzt gehen. Aber wenn eben dieses Kind Zahnschmerzen hat, wäre der Gang zum Allgemeinarzt (unabhängig von der Religion) ungeschickt. Man würde den Zahnarzt wählen.

    kl. gr. frosch

    In der Regel meint man wohl, dass "alles" inkludiert wird, bezieht sich also nicht nur auf behinderte Kinder.
    Wobei ... wenn man von Kindern spricht, die inkludiert werden, heißt das, dass sie "einbezogen werden, sie also vorher "außen" standen.
    Ich verstehe daher auch nicht, warum in unserer heutigen Gesellschaft ein Jude noch inkludiert werden muss. Ich denke, dass wir über die Trennung nach Religionen hinaus sein sollten, da es keinen rationallen Grund gibt, dort eine Trennung zu machen, Kinder einer anderen Religion "außerhalb" zu fördern. Die gehören eh schon dazu und brauchen keine besondere Betreuung, wie dies bei einem behinderten Kind der Fall ist. Dachte ich zumindest.

    kl. gr. frosch

    Das sind keine Anspielungen. Ich wollte dir nur zur Seite springen und erklären, warum wir das falsch verstanden haben. Dann musst du das nicht immer tun.

    Aber okay, kann ich auch lassen.

    Dann evtl als Moderator die bitte, dass du dich so ausdrückst, dass nicht immer wieder Missverständnisse entstehen müssen.

    Danke.

    Kleiner grüner Frosch, Moderator

    1. Wird sie hier nicht per Se als was schlechtes dargestellt.
    2. Ist man hier nicht skeptisch, weil es neu ist, sondern weil die Lehrer hier sehen, dass das Konzept ein unausgereiftes sparsystem auf Kosten von Schülern und Lehrern ist.

    Aber ich weiß, du wirst das wieder als Vorurteile abtun.

    Kl. Gr. Frosch

    P. S. : Ich wäre mit der Terminologie "vorurteil" in deiner Arbeit vorsichtig. Die letzte Arbeit, die die Vorurteile der Lehrer als Auslöser für etwas sah, ist auch nicht so gut angekommen. Ich würde eher "Erfahrung" nutzen.

    Vielleicht solltest du dir die Beiträge, auf die du antwortest, mal genauer durchlesen. oder dich hinterher nciht rausreden.

    Also, ich hatte gefragt:

    Zitat

    Ah, also ... wegen der Vorurteile der Kollegen hat das Kind also die Wand vollgekotet? Oder hat es wegen der Vorurteile keine Freunde gefunden?

    Daraufhin hast du es mit ...

    Zitat

    Genau das.


    ... bestätigt.

    Wo bitte habe ich da nun was reininterpretiert, was du nicht geschrieben haben willst?

    kl. gr. frosch

    Ilse2

    Zitat

    Sie war im Regelschulsystem so schlicht nicht tragbar, war dort totunglücklich, hatte keine Freunde und keinerlei Anerkennung durch die Klassenkameraden.


    Susannea

    Zitat

    Doch daran wird gedacht und zwar sehr genau, denn du wirst es nicht glauben, die meisten Kinder finden Freunde


    Kannst du mir eben die passende Studie verlinken?


    Zum Stichwort "in Wohnortnähe": in NRW ist es derzeit (noch) geplant, dass die ehemaligen Förderschulkinder nicht primär wohnortnah zur schule gehen, sondern ggf. an einer Schule stellvertretend für einige Schulen gebündelt werden.

    Zitat

    Dies Vorurteile (und ja, ich wiederhole mich hier gerne) von den Kollegen (wenn auch evtl. nciht öffentlich geäußert) und den Eltern machen erst solche Probleme!


    Ah, also ... wegen der Vorurteile der Kollegen hat das Kind also die Wand vollgekotet? Oder hat es wegen der Vorurteile keine Freunde gefunden?

    kl. gr. frosch

    Zitat

    Aha, hier zählt auf einmal ein subjektiver Eindruck aus einem Einzelfall, der in einem teilweise populistischen Artikel dargestellt wird, mehr als empirische wissenschaftliche Studien? Immer so, wie es gerade mit dem eigenen Weltbild übereinstimmt ... :rolleyes:

    Ja. Da ich bei wissenschaftlichen Studien immer an diese Namens-Untersuchung damals denken muss. Wissenschaftliche Untersuchungen sind selten (achtung: nicht "immer") so objektiv, wie sie erscheinen. Da ist skepsis immer angebracht.
    Dieser Lehrer hat aber nach eigenen Angaben zu Anfang ein entspanntes, befürwortendes Verhältnis zur Inklusion gehabt und sieht es nach dem Praxisschock realistischer sieht.

    kl. gr. frosch

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